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                                   Aikido
 
 
Aus den Schriften von Morihei Ueshiba, dem Begründer des Aikido: 
„Da das japanische Wort Ai sowohl für "Harmonie" als auch für "Liebe" steht, beschloß ich, meine unvergleichliche Budo-Kunst Aikido zu nennen, obwohl das Wort Aiki ein sehr altes ist.
Dieses Wort wurde von den Kriegern in der Vergangenheit benutzt, jedoch in einer Bedeutung, die sich grundlegend von der Bedeutung unterscheidet, die ich dem Wort gebe. Aiki ist keine Technik, um den Feind zu bekämpfen oder zu besiegen; es ist der Weg, die Welt zu versöhnen und aus den Menschen eine Familie zu machen. Das Geheimnis des Aikido ist es, sich mit den Bewegungen des Universums in Einklang zu bringen und mit ihm zu harmonieren. Derjenige, der das Geheimnis des Aikido erfasst hat, trägt das Universum in sich und kann sagen: "Ich bin das Universum“.

Ursprünge von Aikido

Morihei Ueshiba wurde am 14. Dezember 1883 in Tanaba/Osaka geboren. Aufgrund seiner Schwächlichkeit befand sein Vater es für gut ihn Sumo und Schwimmen üben zu lassen, damit sein Körper sich kräftige. Im Alter von sieben Jahren wurde er von dem Mönch Mitsujo Fujimoto in die buddhistische Philosophie eingewiesen. Als erwachsener Mensch übte er den Beruf eines Verwaltungsangestellten der Präfektur von Tanabe aus. Später ging er nach Tokyo um die Lehre des Großhandels zu absolvieren. 1902 eröffnete er ein Geschäft indem er Bücher an die Studenten verkaufte. Sein Interesse für Budo wurde in dieser Zeit geweckt und er übte in der Ju-Jutsu-Schule Kito unter der leitung von Meister Tozawa und erlernte gleichzeitig die Kunst von Ken-Jutsu, eine Schwertkunst.
Mit zwanzig Jahren erlernte er die Kunst des Schwertkampfes in der Yagyu-Ryu Schule. 1910 traf Ueshiba auf den Meister Sokaku Takeda, Meister der Daito-Ryu-Schule und erlernte die Kunst in Daito-Ryu-Aiki-Jutsu unter dessen Leitung. 1920, nach dem Tod seines Vaters ließ er sich in den Omoto-Kyo-Tempel aufnehmen um der Lehre des Mystikers Wanisaburo Deguchiszu folgen. Eine Sekte, die durch die erleuchtete Ehefrau Nao Deguchi gegründet wurde. Grundlage der Deguchi-Lehre war die Aussage: „ Beobachte die harmonie des Universums, die Erscheinungen der Natur und alle lebenden Wesen, und du wirst die Energie des einigen, wirklchen Gottes wahrnehmen.“

Ueshiba, als Mitglied des Omoto-Kyo stand unter ständiger Beobachtung der Geheimpolizei. Viele Prominente und hohe Militärangestellte jedoch erlernten seine Kunst des Aikido-Budos und von daher bewahrte ihn das vor der Gefangenschaft. Deguchi gründete 1925 als überzeugter Pazifist eine >Vereinigung der universellen Liebe und der Brüderlichkeit>. Über die ganze Welt verteilt nahm er Kontakt mit den Geistlichen verschiedener Religionen auf und gründete die Weltföderation der Religionen. Am 13. Februar 1925 ging er Anhängern, unter den auch Ueshiba war, in die Mongolei, dort bekriegten sich Chinesen und Japaner.
Das Vorhaben die sich bekämpfenden Parteien zu Friedensverhandlungen zu vereinnahmen scheiterte und endete in chinesischer Gefangenschaft. Ende Juni 1925 wurden sie nach Japan zurückgeführt und dort als Helden jubelnd empfangen. Meister Ueshiba nahm sofort sein asketisches Leben wieder auf und vertiefte sich weiterhin in die Studien von Budo. Zu dieser Zeit erhielt der Meister Besuch von einem Kendo-Lehrer, der ein Offizier bei der Marine war und von der Berühmtheit Ueshibas gehört hatte. Es gab Differenzen während des Gesprächs und der Kendo-Lehrer forderte Ueshiba zum Duell heraus. Er nahm an, reichte dem Kendo ein Holzschwert und sagte, dass er selber keines brauche. Der Offizier befand sich in einer ständig angreifenden Position, während sich Ueshiba auf Ausweichbewegungen beschränkte und war so von seinem Gegner einfach nicht zu treffen.
Ueshiba erklärte dem Offizier später, dass er kurz vor jedem seiner Angriffhiebe einen Lichtstrahl gesehen habe (das Chi des Gegners), so dass er jedem Schlag und Stich ausweichen habe können.
Ueshiba erkannte nach einem weiteren Kampfvorfall mit einem chinesischen Soldaten, in dem er ähnliche Erfahrungen hatte wie mit dem Kendo-Lehrer, dass wahres Budo Geist und Liebe ist und nicht den Gegner mit Kraft und Technik zu besiegen, sondern den Frieden zu bewahren und jedem Wesen zu helfen , seine Aufgabe zu erfüllen. So wurde das Wesen des Budo die Welt der Materie und des Geists harmonisch zu vereinen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden in allen Kampfkünsten die geistige Komponente mit einbezogen jedoch die Liebe für die gesamte Menschheit bezog Meister Ueshiba zum ersten Mal mit ein und nannte seine Kunst Aikido.

Meister Ueshiba wurde langsam bekannt und hochgestellte Persönlichkeiten, sowie ausgezeichnete Kendo- und Judo-Meister konsultieren ihn, um sein Aikido zu lernen. Angetan von der sehr schnellen Verbreitung des Aikido erstatte Jigoro Kano, der Gründer des modernen Judo den Meister. Seine Begeisterung für Aikido war so groß, dass er von dem Besuch an seine besten Schüler zu ihm sandte.
Während des zweiten Weltkrieges zog sich Ueshiba nach Iwama zurück aufgrund seiner Enttäuschung über die Regierung und die Expansionspolitik. Nach dem Krieg ließen die Amerikaner alle Dojos schließen. Ueshiba wurde als erstem erlaubt seine Kampfkunst wieder zu unterrichten, aufgund seiner pazifistischen Tendenzen. Das neueröffnete Doja heißt seinerzeit Aiki-Kai-honbu-Dojo.
Am 26. April 1969 trat Meister Ueshiba seine Heimreise an und hinterließ ausgezeichnete von ihm ausgebildete Lehrer, die sich zum Ziel setzten, Aikido in der ganzen Welt zu verbreiten.

Die religiösen Wurzeln des Aikido finden sich im Shintoismus und im Buddhismus finden. In beiden Lehren besteht der Glaube, dass die Meister, nach vielen Jahren absolut strengster Schulung aufgrund des inneren Auges im Herzen die Weisheit der Welt, aller heiligen Wesen und das geistige Reich schauen können. Die Götter (Kani) und die Buddhas können sich im Inneren solcher Menschen „reinen Geistes“ wie es Ueshiba war offenbaren.

Ein Kani befindet sich, der Lehre des Shintoismus nach, in jedem Menschen. Hito, das japanische Wort bezeichnet den Ort, wo der Lebensfunke sitzt. Chinkon-Kishin, eine alte Shinto-Meditationstechnik wurde von Meister Ueshiba angewandt als das Mittel, um den Geist zu beruhigen und die Rückkehr des Göttlichen herbeizuführen. Eng verbunden mit der Meditation ist die Praxis des Misogi (Reinigungsritus).
 

Die Grundlagen des Aikido 

„Das Fluidum ist gesammelt,
der Geist beruhigt, und
die Reaktionen
erfolgen unbehindert.“

Das Prinzip der Aikido–Bewegungen basieren auf den Formen der Natur von Kreis, Kugel und Spiralform. Die Techniken der Aikido-Praxis werden anfänglich in ihrer „großen Form“ (Dai) ausgeführt um den Schülern das erkennen und begreifen zu erleichtern. Die Bewegung werden im Laufe des fortschreitenden Könnens kleiner und kürzer ausgeführt. Die Energie des gegnerischen Angriffs wird ins Leere abgeleitet. Der Gegner wird nie als Gegner betrachtet, denn das stimmt den Geist unruhig und beeinträchtigt die Reaktionsfähigkeit. Aikido hat immer zum Ziel einen Angriff zu neutralisieren ohne dem Angreifer in irgendeiner Weise Schaden zuzufügen. Das erst ermöglicht dem Angreifer den Raum über seine Handlung nachzudenken. Diese Aikido-Haltung wird auf das alltägliche Leben übertragen und wer Aikido wirklich verstanden und verinnerlicht hat, wird seine eigenen Fehler nicht mehr verdrängen, sondern ist stets in Bemühung diese aufzulösen indem der erste Schritt zum Frieden für die Menschheit getan wird, die Selbsteinsicht.

Die Techniken von Aikido werden alle in Harmonie mit dem Atem ausgeführt. Vor jeder Bewegung wird tief und sehr zügig eingeatmet um während der Bewegung kontinuierlich ausatmen zu können. Kokyu, die Atmung sichert mit geringem Kraftaufwand eine möglichst große Wirkung auf die Effektivität der Bewegungen zu erzielen.

Aikido beinhaltet die wesentlichen Begriffe von ki, Kokyu und Hara (Seika tanden). Alle entspringen der östlichen Philosophie und Kosmologie. Ki-(Chi) chinesische Philosophie, beschreibt die Ursubstanz, die Urenergie, die das Tao hervorbingt, als Naturgesetz (siehe auch T’ai Chi) Ki, als Lebensatem ernäht und erhält alle Lebewesen. Das Schriftzeichen Ki setzt sich aus den zwei Teilen – &Mac226;Dampf, die feine Substanz’-, als oberer Schriftteil und –&Mac226;Nahrung, Reis’- als unterer Schriftteil zusammen.

Kokyu (jap. Atem) wird als die Atemkraft bezeichnet, die jede Aikido-Bewegung gegleitet. Ein starkes Kokyu zu entwickeln ist eines der wichtigsten Ziele des Aikido. Durch Kokyu wird Ki im Hara (Seika tanden) zentriert. Die Organe werden gleichzeitig gestärk und Gesundheit stets gefördert. Physische und Psychische Kontrolle wird durch Kokyu erlangt, die den Angreifer genau beobachten und schauen lässt. Eine Aikido-Technik ohne korrekte Atmung, ist wie eine Hülle ohne Inhalt.

Hara (seika tanden) ist die Mitte unseres menschlichen Körpers und befindet sich außen gemessen etwa fünf Zentimeter unterhalb des Bauchnabels. Hara wird als der eigentliche Schwerpunkt des Menschen bezeichnet, der durch Methoden wie Aikido, Yoga, T’ai Chi usw. bewusst ausgebildet werden kann. Hara ist das Zentrum aller Aktivitäten. Körperliche und geistige Stabilität ist ein äußeres Kennzeichen des Haras. (Literaturempfehlung Aikido, Adriano Trevisan)
 






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