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Alexander Lowen
( geb. 1910)

Bioenergetik basiert auf der Arbeit des großen Psychoanalytikers Wilhelm Reich. Lowen lernte Reich 1940 an der New School for Social Research in New York kennen. Reich hielt dort ein Seminar über Charakteranalyse. Schon bevor Lowen Reich begegnete beschäftigte er sich einige Jahre davor mit der Beziehung zwischen Körper und Geist. Seine Studien in diesem Zuge beschäftigten sich weiterhin mit der Rhythmiklehre des Schweizer Musikpädagogen Emile Jaques-Dalcroze und mit der „progressiven Entspannung“ nach Edmund Jacobson. Lowens Annahme wurde durch diese Thesen unterstützt, daß man geistige Haltung durch Körpertraining beeinflussen kann.

Während des Seminars bei Reich fesselte ihn vor allen Dingen die Aussage Reichs, daß es der Psychoanalyse gelungen sei, den historischen Faktors des hysterischen Konversionssymptoms, also der Verlegung psychischer Spannungen in körperliche Symptome zu erhellen. Hierbei handele es sich um ein sexuelles Träume, das die betreffende Person in ihrer frühen Kindheit durchgemacht und in späteren Jahren völlig verdrängt und vergessen habe.
1941 endete das Seminar und die persönliche Therapie Lowens bei Reich begann. Diese Therapie nannte sich „charakteranalytische Vegetotherapie.“ Mit Vegetotherapie bezeichnete Reich die Mobilisierung von Empfindungen durch Atmen und andere Körperfunktionen, die die vegetativen Zentren – die Gaglien des autonomen Nervensystems aktivierten und „vegetative Energien“ freisetzen.

1947 begann sich die Bioenergetik zu entwickeln.
1956 gründete Lowen das Institut für bioenergetische Analyse.

Bioenergetik

Die Annahme, daß es eine „fundamentale Energie“ gibt, die mit Lebenskraft beschrieben wird, bildet die theoretische Grundlage der Bioenergetik. Die Bioenergie, Lebenskraft formt die Haltung des Körpers und ist für den Spannungszustand der Muskulatur maßgeblich. Solange die Bioenergie frei durch den Körper fließt, besteht eine aufrechte, gute Haltung, Störungen des Energiestroms führen zu Fehlhaltungen und Verspannungen der Muskulatur.
Der Therapeut vermag aus den Haltungen des Menschen einen Rückschlüsse auf die lebensgeschichtliche Entwicklung und augenblickliche Lebenssituation des Menschen, der sich in Behandlung befindet ziehen.
Die „Verpanzerungen“ der Muskulatur sind neben den Veränderungen der Körperhaltung sehr bedeutsam. In diesen Verpanzerungen saut sich die Lebensenergie, sie wird „eingefroren“ und steht nicht mehr zur Verfügung für körperliche und geistig-seelische Aktivitäten.

Lowen bezeichnet die Ursachen solcher Blockierungen der Energie als negative Erfahrungen bereits in früher Kindheit. Doch entstehen sie auch erst im späteren Leben durch ungünstige Einflüsse. Diese späteren Einflüsse können auch weitere Verschlimmerungssymptome auf die bereits bestehenden „Verpanzerungen“ haben. Verpanzerungen lassen sich willentlich und bewusst nicht mehr auflösen. Das typischste Beispiel ist die Ablehnung durch die Eltern, die dazu führt, daß das natürliche Bedürfnis nach Zuwendung, Zärtlichkeit und Liebe unterdrückt werden muß.

Die Übungsformen der körpertherapeutischen Bioenergetik bestehen aus Stress-Positionen: ganz bestimmte am Anfang sehr unbequeme Körperhaltungen, die so lange wir möglich eingehalten werden. Während dieser Haltung kommt es u. a. zur vertieften Atmung. Diese Tiefatmung führt zur optimalen Durchblutung und zum Vibrieren der belasteten Körperpartien. Dabei löst sich der Muskelpanzer und die Energie beginnt wieder frei zu fließen.
Erdungsübungen, Tiefenatmung, Bewegungs- und Ausdrucksübungen und Fallübungen sind weitere Übungen.
Massage der Bioenergie arbeitet mit äußerem, gezielten Druck direkt auf der Verspanzerung, bis sich die blockierte Energie schließlich, wenn der Druck zu stark wird, spontan entlädt. (siehe hierzu Strukturmassage unter Rubrik www.evada.de /Ausbildungen)

Alle Übungen wwerden von seelischen Reaktionen begleitet. Mit der Lösung der Energieblockaden werden auch lange zurückgedrängte, „eingefrorene“ Gefühle und schmerzhafte Erinnerungen befreit. In dem Augenblick, in dem sich der Mensch seines Körpers wieder bewusst wird, gewinnt er ein neues Verhältnis zu sich selbst und findet eigene Wege der Ausgeglichenheit und des Wohlbefindens.

Lebensprozesse aus bioenergetischer Sicht:

1. Bejahen
2. Nehmen
3. Halten
4. Geben






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