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DAS AUGE


Durch das Öffnen der Augen, öffnet sich für den Menschen auch die Welt. Sie eröffnet sich durch das betrachten in ihrer Größe, Weite, Vielfalt und all ihren Farben. Das menschliche Auge wie die kosmische Sonne. Alles vermag es zu sehen, selbst das eigene Strahlen. Wir schauen in die Augen anderer Menschen und erleben eine intensive Gefühlswelt die von extremer Zuneigung, Geborgenheit und Liebe bis hin zu extremer Abneigung und Angst verlaufen kann. Jeder von uns kennt sicherlich das Gefühl, in die Augen eines anderen geschaut zu haben und dieses tiefe innere Wissen zu haben: „ich kenne Dich“.

Die einzige Stelle an der die Haut aufreißt wenn sich das Organ bildet ist die des Auges. Am besten kann man es bei neugeborenen Katzen beobachten, dass, wenn sie auf die Welt kommen, das Häutchen vor den Augen noch nicht aufgerissen ist. Die Entstehung des Auges ist eine sehr spezielle, die sich von der Entstehung aller anderen Organe erheblich abhebt.

Die Embryologie hat dieses Wunder der Entstehung der Augen entdeckt. Das Auge bildet sich aus dem Gehirn heraus. Das Gehirn beginnt ein wenig hervorzuquellen. Im embryonalen Zustand ist alles wachstumsfähig, auch das Gehirn. Es ist sehr plastisch und beweglich und in dieser Beweglichkeit wächst es. In dieser Phase beginnt das Wunder des Auges. An zwei Stellen stülpt sich das Gehirn etwas aus und es bilden sich wie zwei kleine Schälchen, die zur Außenhaut hin wachsen. Die Haut beginnt sich einzustülpen und geht mit den Schälchen eine Wachstumsverbindung ein, indem sie zwei Linsen formt. Die Linsen, mit denen wir nicht sehen können werden von den Schälchen umschlossen und durch das Aufreißen der Haut entsteht der Augenspalt durch das dieses Linsenumschlossene Schälchen zu sehen ist.

Die Augen als Fenster zur Seele

Wußten Sie, dass ein Augenarzt, der durch die Pupille ins Auge schaut, sofort auf das Gehirn sieht, also genau das Stückchen, welches sich nach vorne geschoben hat um sich als Auge auszubilden? Drei Häute umgeben das Gehirn: die äußere harte Gehirnhaut, die mittlere Spinnwebshaut und die innere, die weiche Gehirnhaut. Diese drei Häute stülpen sich mit der Bildung des Auges nach vorn. Das Weiße unserer Augen ist somit nichts anderes, als die harte Gehirnhaut. Die Spinnwebshaut, die das Gehirn rundherum umschliesst, finden wir als Aderhaut auf der Rückseite der Augennerven wieder. Das Auge wird durch diese Haut ernährt, ebenso, wie auch die Hirnrinde ernährt werden muß. Es ist also das Gehirn selbst, welches sich in Bewegung setzte um dieses Sinnesorgan zu bilden. Das, was im Schädel verborgen ist, liegt in den Augen gleichsam offen. Über den Weg durch die Augen sucht sich somit das Gehirn, das Licht. Dort wo das Gehirn fündig wurde und das Licht einstrahlen kann, entstehen auch Farben, genau wie in der Natur. Alle Pflanzen beginnen zu blühen wenn das Licht auf sie nieder strahlt.

Die Farben der Augen hat also nichts mit dem Sehen zu tun. Niemand sieht besser oder schlechter weil er braune, blaue, grüne oder graue Augen hat. Es macht also keinen Sinn das die Augen farbig sind?

Spirituell gesehen ist es wohl nicht anders möglich, als dass die Augen Farbe bekennen, denn sie verfolgen ja den Weg von der Dunkelheit in das Licht.
Die Farbe der Augen drückt also etwas aus. So wie das Auge entstanden ist, durch das hervordrücken des Gehirns, so drückt die Farbe auch etwas nach vorne, hinaus in die Welt. Wir alle wissen, das der farbige Teil des Auges nach der Göttin des Regenbogens benannt ist, „IRIS“. Ja, die Iris ist wirklich ein Regenbogen, denn dieser folgt nämlich den Gesetzesmäßigkeiten der Farben. Wandern wir ein wenig zurück in der Zeit, richten unseren Augenmerk auf GOETHE.
GOETHE zeigte uns seinerzeit durch seine Farbenlehre auf, dass die Farben aus dem Kampf von Licht und Finsternis entstehen.
NEWTON hingegen beschreibt die Farben als elektromagnetische Schwingungen, die wir im Auge so nicht verstehen können. Bei NEWTON sind bereits alle Farben schon im Licht vorhanden. Er lässt sie mit Hilfe eines Prismas oder anderen Mitteln aus dem Licht zum Vorschein kommen. So wie die Gedanken der Naturwissenschaft, sind es auch NEWTONS Gedanken gewesen, dass sich nämlich zwar alles durch Verschiebungen von Atomen oder durch Erhöhen oder Senken der Schwingungen verändern kann, nie aber etwas Neues entstehen wird.

In GOETHES Farbenlehre jedoch finden wir das Bemerkenswerte, dass die Farben entstehen (Goethes Farbenlehre, Kapitel X, Dioptrische Farben/145 – 177, Stuttgart 1992). Wenn wir wirklich „sehen lernen“ vermögen wir tatsächlich wahrzunehmen, wie die Farben entstehen. Wenn wir „sehen gelernt“ haben vermögen wir zu schauen. Als Beispiel hierfür nehmen wir etwas sehr alltägliches: die untergehende Sonne. Wir sitzen irgendwo und schauen hin, wie die Sonne untergeht. Durch die kosmische Atmosphäre hindurch sehen wir die Sonne gelb werden, dann etwas später wird sie orange und noch eine Weile später ist sie rot. So entstehen nach GOETHE die aktiven Farben. Die Umkehrschau ist wenn wir auf etwas Dunkles schauen. Schauen sie einmal in den Nachtschwarzen Himmel hinauf. Schauen Sie ganz bewusst und plötzlich vermögen sie eine tiefblaue oder violette Farbe zu sehen. Je höher wir uns über dem Meerespiegel befinden desto violetter ist der Himmel. Dies zeigen zum Beispiel auch die Photoaufnahmen der Bergsteiger oder aus dem Flugzeug. Das nennt GOETHE die Entstehung der passiven Farben. Nach GOETHE eben gibt es zwei Möglichkeiten, wenn Licht und Dunkel zusammenwirken. Entweder das Licht überwindet die Finsternis, das bewirkt die Entstehung der aktiven Farben mit den Farbtönen von rot, orange und gelb; oder das dunkle Element ist vorherrschend, wodurch die passiven Farben von Blau und Violett entstehen.
Wir alle kennen einen Regenbogen, aber wissen wir auch, dass der Himmel am oberen Rand des Regenbogen dunkler ist, als am inneren Rand? Viele Menschen sind über diese unfassbare, nicht bemerkte Deutlichkeit dessen so erstaunt, dass an der Seite des Rot der Himmel dunkler ist als an der Seite von Blau und Violett.

Und was hat das alles nun mit unseren Augen zu schaffen?

IRIS, die Regenbogenhaut unseres Auges enthält zwar nicht die gesamte Farbpalette des Regenbogen, doch ist wie beim Regenbogen eine Reihenfolge der Farben vorhanden. Schauen Sie einmal in braune Augen, dann entdecken Sie dass es um die schwarze Pupille herum richtig rot ist und dass die Iris nicht gleichmäßig braun ist, sondern am Rand, hin zum Weiß des Auges, etwas Grünliches scheint oder sogar Dunkelblaues. Auch bei einem blauen Auge sehen wir um die schwarze Pupille herum gelbe Farben und zum Weißen hin ein sehr dunkles Blau. So gilt auch für die Iris das gleiche Gesetz wie für den Regenbogen: Am dunklen Rand haben wir die aktiven Farben: rot, orange, gelb (Pupille), am anderen Rand (Weiß des Auges) haben wir die passiven dunklen Farben: grün, blau, violett.

In dem GOEHTSCHEN Farbenkreis erleben wir die Entstehung der Farben indem die „letzte“ Farbe wieder in die „erste“ übergehen kann. Violett kann über Magenta ins Rot übergehen. Das ist das große Wunder des Auges, wir können damit einen Kreis durchlaufen. Wir können zum Beispiel nicht, wenn wir eine Tonleiter von unten nach oben spielen plötzlich doch wieder unten landen.
Oder: wenn wir lange auf eine Farbe schauen und dann unsere Augen schließen, eine andere Farbe wahrnehmen. Das ist die polare Gegenfarbe, die im Farbkreis der geschauten Farbe gegenüber liegt. Das Auge ist dazu in der Lage, uns immer alles Fehlende wunderbar zu ergänzen. Besser gesagt, die Ausstülpung des Gehirns, auf dem Weg zum Licht vermag dieses als Auge zu leisten. Die Lehre der Farben ist eine sehr wesentliche um das Auge ein wenig in seiner Wundersamkeit begreifen zu können. Daher machen wir noch einen kleinen Farbausflug.

Was sind eigentlich Farben?

Versuchen Sie einmal für einen kleinen Augenblick in die Vorstellung einzutauchen, Sie hätten noch nie in Ihrem Leben eine Farbe gesehen. Das ganze bislang gelebte Leben wurde nur in Schwarz-Grau-Weiß erlebt. Und dann denken Sie ganz plötzlich daran, dass Sie alle Dinge im Leben mit einmal Mal farbig sehen. Wir schaffen es fast gar nicht uns so etwas vorzustellen, so sehr sind wir in der selbstverständlichen Haltung der Farbenwelt. Das, was wir erleben, wenn wir die Farben wirkliche wahrnehmen oder die Farben sich uns offenbaren, ist, dass das Innere der Natur in Erscheinung tritt. Solange wir das Schwarze, das Graue, das Weiße sehen, schauen wir das Äußere an. Mit dem Erscheinen der Farben offenbart sich auch das Innere der Natur. Das Geheimnis der Farben erleben wir in einer herrlichen Einfachheit einer grünen Sommerwiese. Sattes, saftiges Grün und plötzlich am nächsten Morgen steht eine rote Mohnblume inmitten dieses Grüns. Durch diese Farbenwelt offenbart sich uns Mutter Natur in ihrer Seele, stellt eine innige Verbindung zu unserer Seele her. Wir Menschen sind in unserer Seele, in uns selbst immer eingeschlossen, und streben danach uns zu öffnen, zu unserer Seele zu bekennen, so wie Mutter Natur. Das ist das Geheimnis dieser unsagbar heilenden Berührung durch die Natur. Zurück zum Auge. Das Auge kommt der Natur entgegen, wie kein anderes Sinnesorgan. Das Auge nimmt Mutter Natur und den himmlischen Vater in sich auf. Einzigartig und mit Hilfe des Kosmos, der Sonne, ohne die es kein Licht geben kann und ohne Licht kein Sehen. So, wie unsere innere Sonne, unsere Seele auf die Dinge in der Welt zu scheinen wünscht, so ist auch eine Sonne im Kosmos von Nöten, um diese wunderbare Darbietung der Mutter Natur zu offenbaren.

Wenn wir nun eine Farbe wirklich anschauen, dann wird unsere Innigkeit herausgefordert unsere Seele zum Klingen, Sprechen gebracht. Plötzlich wird in uns, aus uns heraus etwas frei, für das wirklich jede Worte fehlen. Ein tiefer, innerseelischer Gefühlsprozeß hat begonnen, ein völlig neues Element wird in uns freigesetzt, für das es einfach keine Bezeichnung gibt. Wie sollen wir denn Farben zum Ausdruck bringen? Das Wort welches es vielleicht von einem alleräußersten Rand beschreiben könnte ist das Wort STIMMUNG. Die Farben der Welt, die unser Auge nach innen nimmt, erzeugt eine tiefe innere Stimmung. Wir alle kennen diese Stimmungen.
Rot, das die Stimmung der Aktivität, der Lust, der Leidenschaft erweckt. Die Stimmung von Fröhlichkeit, Heiterkeit, Bewchwingtheit bei den Farben orange und gelb. Grün, das die Stimmung der Ruhe, der Harmonie, des Ausgleichs hervorbringt. Farben, die unser Auge aufnimmt setzen also den sofortigen Prozeß frei, etwas aus uns hervorzuholen, eine Stimmung. Die tiefsten elementaren Dinge der Seele werden durch die Farben hervorgelockt. So wie die Sonne die Farben der Mutter Natur hervorbringt. Das erleben wir in dieser Intensität nur über die Augen. Die Augen, die sich inmitten unseres Gesichts befinden, eine so große Bedeutung für uns Menschen in der Welt haben. Die Augen, die sprechen können, ohne ein Wort zu sagen. Die Wahrheit, die wir in den Augen sehen können, das Lachen, die Trauer, das Leid. Die Seele des Menschen drückt sich im Gesicht am deutlichsten aus durch die Augen. Das einfachste Beispiel der Anziehungskraft dieser „Seelenfenster“ ist das Verlieben in einen anderen Menschen. Wir begegnen uns über die Augen sozusagen unmittelbar von Seele zu Seele. Das Auge als das Fenster, die unmittelbare Umstülpung der menschlichen Seele. Dieses Fenster, das Auge, ist das einzige Sinnesorgan welches wir von außen verschließen können, durch die Augenlider. Das Ritual des Augen Verschließens nach dem Tod ist ein tiefer heiliger Akt: nachdem die Seele den Leib durch das Fenster, die Augen verlassen hat muß nun ein anderer Mensch die Augen verschließen. Denken Sie einmal einige wenige Minuten darüber nach.

„Das andere“, worüber Sie einige Minuten nachdenken sollten ist, dass unsere Augen sich täuschen lassen. Ja wirklich. Wir alle kennen diese „optischen Täuschungsbilder“ auf denen wir einmal das eine z.B. eine weiße Vase sehen und dann wieder zwei schwarze zueinander gewandte Gesichter. Wie kann es sein, dass wir un mit unseren Augen irren können? Es ist fast unfassbar aber wahr, wie denken in unseren Augen. Revolutionärer Satz nicht wahr. Doch gehen wir darauf näher ein, wird auch klar, weshalb Farbtherapie eine solch heilende Wirkung auf den Menschen haben kann. Alleine der Mensch denkt über die Dinge nach, die er sieht. Wir ergänzen was wir sehen, durch unser Denken mit dem, was wir erwarten zu sehen und darüber entsteht die Täuschung. Insofern ist die Täuschung nicht über das Auge, sondern über den Verstand. GOTHE sagte in „Sprüche in Prosa“: „Die Sinne trügen nicht, aber das Urteil trügt.“ Das ist „das andere“ dieses Sinnesorgans. Auf der einen Seite Seele, Gemüt, Stimmung und auf der anderen Seite ein Instrument zum Denken. Wir alle kennen diesen Drang, den Trieb das sofort verstehen zu wollen, was wir sehen. Niemand von uns erwachsenen Menschen würde auf die Idee kommen ein Porträtphoto auf den Kopf gestellt anzusehen oder ein unscharfes Photo als gut zu bezeichnen. Die Dinge wollen sofort von uns greifbar gemacht werden, verstanden werden. Moderne Malerei ist eine solche Herausforderung geworden, da niemand so genau weiß was richtig herum oder falsch herum ist.

Noch etwas Bemerkenswertes zum nachdenken:

Das Auge sieht immer, sogar das Dunkel, es ist das wachende Organ in uns. Kennen Sie den Versuch mit dem „blinden Fleck“?

Zwei schwarze Flecken in Augenabstand. Halten Sie das linke Auge zu und schauen mit dem rechten Auge, in Leseabstand auf den linken Fleck, der rechte Fleck verschwindet. Sobald Sie den Abstand verringern oder erweitern erscheint der Fleck wieder. Verschwindet der Fleck kommt stattdessen ..... NICHTS. Da ist kein Fleck mehr, da ist nichts mehr. Wird der Sehnerv betäubt ist da keine Dunkelheit, sondern nichts. Angenommen ein Auge hat den Sehnerv betäubt, das andere nicht. Mit dem nicht betäubten sehen wir die Dunkelheit mit dem betäubten einfach nichts, wenn wir die Augen schließen.

Die Augen bewegen sich immer, tasten alle Dinge, Formen ab, indem sie darüber „laufen“. Wenn wir Menschen begegnen, tasten wir diese mit den Augen ab. Wir laufen mit unseren Augen an diesen Menschen entlang, versuchen sie zu erfassen, in uns aufzunehmen. Die wenigsten Menschen blicken sich sofort in die Augen, interessant nicht wahr.

Ein kleiner Ausflug in die Astrologie. Dem Sternbild Jungfrau sind die Augen zugeordnet. Die Jungfrau ist die Energie in der Astrologie, die dafür Sorge trägt, dass wir der Innenwelt, den unmittelbaren Seelenregungen der Dinge in der Welt begegnen. Damit zeigt die Astrologie das Geheimnis des Auges aus spiritueller Sicht mit einem Male auf. Die Jungfrau ist die Frau im Tierkreiszeichen. Es geschieht vom Weiblichen her, dass der Kosmos uns das Innerste von Mutter Natur, dem Weiblichen auf der Erde offenbaren lässt. Die Jungfrau ist die Weltseele und die Weltseele wurde in den alten Zeiten Isis genannt, oder auch Sophia, die göttliche Weisheit, von der alle Denkkraft in die Welt ausströmt. Verinnerlichen wir uns dies einmal, schauen wir dies einmal von unserer inneren seelischen Weisheit her an. Die Augen der Jungfrau, der Weltseele zugeordnet, das Innere nach außen strömen zu lassen und gleichzeitig fähig zu sein alles Äußere nach innen aufnehmen zu können. Wunderbar.

Das Äußere der Augen

Alles was mikroskopisch klein ist, ist auch durchsichtig und klar. Wächst ein Wesen, wird alles auch dichter und trüber. Das durchsichtige Gewebe kennt eigentlich nur die Embryologie. Doch die einzige Ausnahme ist: DAS AUGE.

Alles an dem Auge: die Hornhaut mit all den Nerven, wir alle kennen den hohen Grad der Empfindlichkeit dieser, die Linse in ihrer Komplexität, der Glaskörper mit seinen Zellen, die Netzhaut, die nur aus Nervenzellen besteht, alles ist klar, durchsichtig, wie ein Kristall. Wußten Sie eigentlich, dass die Linse wächst solange der Mensch lebt. Langsam, sehr bedächtig, doch sie wächst. Dieses Wachstum, dass doch in das Jungsein und Heranwachsen gehört ist der Charakter des Auges. In der gesamten Beweglichkeit des Auges zu der auch das Wachsen der Linse, als Besonderheit gehört finden wir dieses jugendliche Funkeln. Wir entdecken dieses Unberührtsein, das unbeschmutzte, jungfräuliche nur in den Augen eines Menschen, die Fenster der Seele.

Der Augenspalt des Auges ist gerade nur so weit offen, dass an beiden Seiten der Regenbogenhaut schon aus großer Entfernung das Weiß der Augen zu sehen ist. Achten Sie einmal darauf, bei den meisten Tieren, ob Hund, Fische, Vögel, Reptilien, kein Weiß ist zu sehen, selbst bei den Affen nicht, nur ganz wenig wenn sie zur Seite blicken.
Dieses Weiß des Auges, fleckenlos bei jedem Menschen im Grundsatz. Beeinträchtigungen im Übermaß lassen sich auch in diesem Weiß sehen. Das Weiß des Auges ist die Umhüllung der Fenster, das Weiß welches das gleiche weiß unserer harten Hirnhaut ist.


Das spirituelle Auge
( Aus „Augenblicke der weiblichen Wirklichkeit, Carmen Wilms)


Das Wort Auge „ajin“ im Hebräischen, hat genau den gleichen Ursprung im Wort, wie das der Gebärmutter. Beides wortgetreu übesetzt bedeutet, die Quelle, der Brunnen. Der Mensch verfügt über zwei leibliche Augen, im energetischen Sinne und das unsichtbare dritte Auge. Das linke Auge ist mit dem männlichen Energiestrom gleichgesetzt und das rechte Auge mit dem weiblichen. So wie das yang im ewigen Kreise links aufsteigt und das yin rechts herabsinkt. Beide Energieströme finden ihre Verschmelzung in Einheit in dem energetischen dritten Auge. Über die Augen ist es möglich, die sich darstellende Energie der Welt von außen nach innen aufzunehmen, sie zu verinnerlichen. Damit beginnt der Empfängnisprozeß. Diese aufgenommenen Energien werden im Quell des Inneren verwandelt. Über die Augen vermögen wir als Einheit in die Welt zu schauen, in direkter Verbundenheit mit dem Göttlichen und doch darin gleichzeitig auch die Trennung zu erkennen. Mit dem Sehen wird vieles zusammengefasst, es entsteht ein bild, welches Zusammenhänge aufzeigt. Die Welt wird als Bild in das Innere aufgenommen, dort wir die Vielfalt des Gesehenen zusammengefügt. Wenn wir die Augen öffnen und schauen, können wir den Augenblick des Geschauten als Einheit wahrnehmen, nichts ist voneinander getrennt. Erst durch die aufsteigenden Gedanken, das augenblickliche Bild in eine Resonanz der Erinnerung setzen zu wollen, trennt das Geschaute. Mit den Augen aus dem Bewusstsein des Leibes in die Welt zu schauen, bedeutet eine Einsicht in die Weltseele zu erhalten. Nicht in die Qualität von zeit und Raum zu sehen, sondern in die energetische Einheit. Das körperliche Auge als Quelle für alles, was darin erscheint. Der innere Quell ist das seelische Auge, das Schauen aus dem Inneren.






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