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Ayurveda

-Allgemeine Erläuterungen der Lehre-

 

Ein Wort aus dem Sanskrit dessen Bedeutung das Wissen vom langen Leben ist. Ayus aus dem Sanskrit heißt Leben oder Zusammenhalt und Veden aus dem Sanskrit heißt Wissen, Wissenschaften (siehe hierzu auch unter Veden). Ayurveda besteht aus der Sammlung der wichtigsten Lehrbücher der alten indischen Heilkunde, die den Menschen als komplexes Wesen in all seinen Beziehungen zur gesamten Welt betrachtet. Seit mehr als 3000 Jahren hat sich dieses indische Medizinsystem entwickelt und ist in seiner Ganzheitlichkeit dem Wandel der Zeit sehr aufgeschlossen. Die Grundlage des Ayurveda liegt in der Philosophie, in der Beobachtungen und Analyse der Natur in Verbindung mit dem Kosmos. Ebenso wie in der Traditionellen chinesischen Medizin geht man bei Ayurveda ebenso davon aus, dass der Mensch als Mikrokosmos und das All als Makrokosmos gleicher Natur sind. Eine ganzheitliche Heilkunde und Lebensphilosophie umfasst somit die Medizinkunst von Ayurveda. Das tiefe Wissen in dieser Kunst ist das Wissen um die Einheit von Körper, Seele und Geist. Der Mensch als Ganzes und in seinem individuellen Eingebundensein in kosmische Zusammenhänge wird in seinem stetigen Wandel betrachtet. Auch seine Beziehungen zu seiner Umwelt in sozialem, privaten und gesellschaftlichen Belangen werden betrachtet.

Lebt der Mensch im Gleichgewicht, so ist er gesund. Die Aufgabe des Vaidya (Ayurveda-Arzt) ist es, dieses innere Gleichgewicht (Homöostase) im Körper, im Geist, in den Emotionen und in der Seele zu bewahren oder wieder herzustellen. Neben seinem medizinischen Wissen ist eine große Sensibilität, Intuition und hohe feine Wahrnehmung nötig um den Menschen ganzheitlich erfassen zu können.

In der Lehre des Ayurveda verbinden sich alle Elemente, die mit dem Leben und auch mit dem Tod vor sich gehen. Ganz einfach beschrieben drückt Ayurveda die Wissenschaft vom gesunden glücklichen Leben aus. Gesundheit in diesem Sinne ist viel mehr als nicht krank zu sein. Ein tiefes Verständnis von Gesundheit zu haben, heißt diese zu erhalten und damit das Leben in seinen ganzen Vorgängen, Beziehungen und Empfindungen in den Mittelpunkt zu stellen. Verhält man sich den Gesetzen der Natur gemäß, gibt es wenig Möglichkeiten krank zu werden, so sagen die Vidyas. Ein Vidya erkennt die Persönlichkeit sehr schnell in ihren Handlungen, Beziehungen und den Sinnfragen seiner Lebensperspektive. Nichts anderes erhält den Menschen gesund als seiner natürlichen Fähigkeiten und Begabungen nach zu leben. Die Eingangsfrage eines Vidyas ist immer: „Sind Sie glücklich oder unglücklich?“ Danach: „Was schmerzt oder kränkt Sie!“. Anhand eines Aspektes der Ayurveda-Lehre, der Marma, die Auskunft über insgesamt 107 vitale, psychosomatische Zonen im ganzen Körper gibt, erhält der Vidya Auskunft über innere Synchronisationen wichtiger Lebensfunktionen.

Wenn Sie nun Interesse gewonnen haben sich der Ayurveda- Lehre ein wenig anzunähern, dann brauchen Sie das Verständnis der Grundelement der ayurvedischen Denk- und Sichtweise als theoretische Basis und als praktische Basis sollten Sie sich ihrer eigenen Empfindungen, ihres Körperausdrucks und ihrer Reaktionen bewusst werden.

Ayurveda schult die Wahrnehmung und lässt über die subjektiven Botschaften über die fünf Sinne bewusst werden (riechen, schmecken, sehen, hören, tasten). Die fünf Elemente finden sich in allem wieder, stehen nur in jeweilig unterschiedlicher Relation zueinander. Auch sind sie mehr grobstofflich oder feinstofflich ausgeprägt (Raum/Äther, Luft/Wind, Feuer, Wasser, Erde).

Das traditionelle Ayurveda spricht von insgesamt 20 Eigenschaften, den sogenannten Gunas. Die 20 Gunas stehen sich als zehn Paare der Eigenschaften gegenüber und sind in ihrer Wirkung gegensätzlich. Die gesamte ayurvedische Diagnostik und resultierende spezifische Behandlung stützt sich auf diese Klassifizierung der Eigenschaften.

Auf der linken (weiblichen) Seite finden sich die Eigenschaften des Mondes, die mehr auf den Schlaf- und Nachtzustand im Menschen einwirken. Mit diesen Eigenschaften wird mehr Ruhe und Verlangsamung erzielt. Mond-Eigenschaften tragen in ihrem Wesen die Substanzgewinnung, Stabilisierung, Kühlung und Beruhigung. Ihnen gegenüber stehen auf der rechten (männlichen) Seite die Eigenschaften der Sonne, die mehr auf den Wach- und Tagzustand im Menschen einwirken. Sonnen-Eigenschaften tragen zur Aktivität, Beschleunigung und Anregung bei. Die Eigenschaften der Sonne tragen in ihrem Grundwesen die Wärme, Energie, das Antreibende, Strömende und Aktivierende.

Diese 20 Eigenschaften, die sich als Paare ergänzen, können sich gegenseitig ins Gleichgewicht bringen.

Mond-Eigenschaften

Wirkung auf Schlaf- Nachtzustand

  1. Schwer, erschwerdend - guru

  1. Leicht, kühlend - sita

  1. ölig, viskos, klebrig - singdha

  1. langsam, träge - manda

  1. fest, stabil, standortgebend - sthira

  1. hart, unbeweglich - kathina

  1. schleimig, trüb, assoziativ - pichchila

  1. weich, macht Reibung angenehm - slaksna

  1. grob - sthula

  1. halbfest - sandra


Sonnen-Eigenschaften

Wirkung auf Wach- Tagzustand

  1. Leicht, erleichternd - Laghu

  1. heiß, erhitzend, erwärmend - usna

  1. trocken, rau, Reibung ermöglichend - ruksa

  1. scharf, schnell, stechend, ätzend - tiksna

  1. fließend, flüssig, wandernd - sara

  1. weich, macht Bewegung angenehm - nrdu

  1. klar, konkret - visada

  1. rau, macht Reibung, unangenehm - khara

  1. subtil, fein - suksma

  1. flüssig, wässrig - drava

Diese 20 Eigenschaften lassen sich nun den jeweiligen Elementen zuordnen. Jedes Element kann zu stark oder zu schwach sein und zeigt nach der Ayurveda Lehre eine Störung auf. Gesundheit bedeutet, das im Gleichgewicht sein der Elemente untereinander. Nun hat jeder Mensch von Geburt an eine sogenannte „Grundnatur“, die es zumeist in sich trägt, dass zwei oder drei Elemente stärker ausgeprägt sind als die anderen. Das nennt man dann ein individuelles Ungleichgewicht, das gesund ist, wenn darin die Harmonie gegeben ist. Ayurveda ist nun also die Lebenkunst, diese Elemente in Balance zu halten. Durch richtige Lebensgewohnheiten, Ernährung, Arbeit, Pausen, Beziehungen etc kann diese erhalten bleiben.

Erde: schwer(Mond), rau(Sonne), kühl(Mond), träge(Mond), fest/stabil(Mond), klar(Sonne), dicht/kompakt(Mond), hart(Mond), grob(Mond)

Wasser: flüssig(Mond), ölig(Mond), kühl(Mond), träge(Mond), weich(Sonne), schleimig(Mond), fließend(Sonne)

Feuer: leicht(Sonne), scharf(Sonne), heiß(Sonne), subtil(Sonne), rau(Sonne), klar(Sonne)

Luft: leicht(Sonne), rau(Sonne), kühl(Mond), subtil(Sonne)

Raum: leicht(Sonne), weich(Sonne), zusammenziehend(Mond), subtil(Sonne)

Nun können wir ersehen, für was die einzelnen Elemente stehen:

Erde: das Prinzip der Stabilität, des Konkreten und des Festen.

Wasser: das Prinzip für alles Fließende

Feuer: das Prinzip der Hitze und der Wärme

Luft: das Prinzip der Bewegung, leicht und subtil

Raum: das Prinzip der Weite, Entfaltung, Entwicklung

Weiterhin finden Sie bei EVADA Informationen zu Ayurveda in den Untermenü-Punkten:

Historie Ayurveda

Bioenergetik Ayurveda

Abhyanga Massage

Literaturempfehlungen: Deepak Chopra: Ayurveda, Gesundsein aus eigener Kraft, Birgit Heyn: Die sanfte Kraft der indischen Naturheilkunde, Subhash Ranade: Ayurveda-Wesen und Methodik, Chandrasekhar Thakkur: Das ist Ayurveda. Indische Heil- und Lebenskunst.








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