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Die Bioenergien im Ayurveda


Bioenergien sind die Energien, die die körperlich-geistigen Vorgänge im Organismus aufrechterhalten. Kapha, Pitta und Vata sind die Energien, die es gilt im Gleichgewicht zu halten oder sie in ein solches zu bringen.

Kapha ist das Energieprinzip der Ruhe und Stabilität und setzt sich aus den Elementen von Erde und Wasser zusammen. In die Kapha Energie fallen die Eigenschaften von schwer, ölig, kalt, schleimig, weich, stabil und süß. Der gesamte zelluläre Bereich, der Gewebeaufbau, Bindegewebe, das Körpergewicht, die Körperflüssigkeiten die zur Schmierung des Körpers verantwortlich sind und die Fetteinlagerung werden von der Energie Kapha gesteuert. Kapha fördert die sexuelle Potenz, die Abwehrkräfte gegenüber Krankheiten, die Fruchtbarkeit und auch ist auch für den natürlichen Alterszerfall des Körpers zuständig. Die Regenerationskraft eines Menschen liegt in der Kaphaenergie. Kaphaenergie im ausgewogenen Energiepegel erkennt man an einer glänzenden leicht fettigen Haut, geschmierten Gelenken, die nicht knacken, wenig Durst, gesundem Schlaf und wohligen Grundstimmungen. Kraft, Stabilität, gesundes starkes Herz, innere Zufriedenheit, Seelenkraft und Genügsamkeit zeichnen sich ab. Ist zuviel der Kaphaenergie vorhanden liegt eine gestörte Durchblutung vor, Kühle, Müdigkeit, Schläfrigkeit und Erschöpfung, Anstrengung bei alltäglichen Arbeiten, schwache Gelenke und schwere Gliedmaßen.

Hauptsitz: oberer Körper, Magen und Brustkorb

Pitta ist das Energieprinzip der Aktivität und Begeisterung und entsteht aus dem Feuerelement. Heiß, ölig-flüssig, flexibel, durchdringend, sauer und scharf sind die Eigenschaften von Pitta. Energie von Pitta steuert alle hormonellen und enzymatischen Prozesse. Das gesamte Gebiet des Stoffwechsels wird über Pitta gesteuert. Die Agnis (Körperfeuer) tragen die Kraft der Stoffumwandlung, sodass aus der Nahrung Körperzellen entstehen können. Auch die Körpertemperatur, die Pigmentierung, Vitalität, Sehkraft und Intelligenz unterliegt der Steuerung von Pitta. Gesundes Pitta zeigt sich in Mut, Tapferkeit, Klarheit, Zielstrebigkeit, Intelligenz und sonnigem Gemüt. Bei einem Überschuß an Pitta-Energie ist die Haut gelblich oder rötlich gefärbt, man fühlt ein Brennen im Körper und die Wahrnehmung über die Sinne ist geschwächt. Viel Schwitzen, viel Durst und Hunger, Kraftlosigkeit und innerlich ausgehöhlt sein machen sich im gesamten Menschen breit.

Hauptsitz: mittlerer Körper, Dündarm und Leber

Vata ist das Energieprinzip der Bewegung, des Fließens und des miteinander verbindens. Es entsteht aus den Elementen von Luft und Raum. Die Vataeigenschaften sind kalt, trocken, leicht, rau, beweglich und subtil. Vata nimmt eine Sonderstellung unter den drei Bioenergien ein, da die bewegende Wirkkraft dieses Prinzips bei allen Körperfunktionen eine entscheidende Rolle spielt. Die Steuerung aller nervlichen Prozesse, aller Bewegungsabläufe im Körper, die Atmung und alle emotionellen Prozesse unterliegen der Vata-Steuerung. Vat kontrolliert weiterhin die Aufrechterhaltung, den Abbau und die Herstellung von Körpergewebe, sowie die Zellteilung. Die fünf Sinne und der mentale Bereich des Menschen wird von Vata gesteuert. Alle Bewegungen des Herzens, des Kreislaufs, der Verdauungs- und Ausscheidungsvorgänge kontrollierte Vata. Die antreibende Kraft aller körperlichen und geistigen Aktivitäten ist Vata. Frische, Begeisterung, Kommunikationsfähigkeit, Sensibilität und Einfühlungsvermögen, Inspiration und Visionskraft zeigt ein gesundes Vata auf. Ist ein Überschuß an Vata vorhanden dann ist die Haut rau und trocken, leicht dunkel, Abmagerung am ganzen Körper, leichte Zittrigkeit, Schlaflosigkeit und innere Unruhe.

Hauptsitz: unterer Körper, Dickdarm, Blase, Becken, Oberschenkel

Über die fünf Sinne erfährt der Mensch sich selbst und die Welt. Ayurveda geht davon aus, dass jeder Sinn einem Element unterliegt mit den dazu gehörenden Eigenschaften, um voll Funktionstüchtig sein zu können.

Erde: Geruchssinn

Wasser: Geschmackssinn

Feuer: Gesichtssinn (Augen, Mund, Nase)

Luft: Tastsinn

Raum: Hörsinn

Ist einer der fünf Sinne in Disharmonie oder nicht gut entwickelt sind bestimmt psycho-physische Eigenschaften im Körper ebenso wenig ausgeprägt oder aus der Balance geraten.

Der Geruchssinn/Geschmackssinn unterliegen dem Kapha-Energieprinzip mit seinen Erd/Wassereigenschaften.

Der Gesichtssinn unterliegt dem Pitta-Energieprinzip mit seiner Feuereigenschaft

Der Tastsinn/Gehörsinn unterliegen dem Vata-Energieprinzip mit seinen Luft/Raumeigenschaften.

Schauen wir uns einmal die Agnis (Körperfeuer) genauer an:

Das Element Feuer verkörpert das zentrale Energieprinzip um Wahrnehmung von Handlung und Ausdruck zu ermöglichen, Agni genannt. Die wichtigste Körperausprägung ist das Verdauungsfeuer, alle Stoffwechsel- und Gewebefeuer. Agni kommt von den Veden und bedeutet: umwandeln, wahrnehmen.

Agni-Wirkung unterliegt dem Pitta-Prinzip und hat alle Eigenschaften des Feuers: heiß, trocken, leicht, feinstofflich, beweglich und durchdringt alles.

Alle Nahrung wird von Agni richtig verdaut und umgewandelt. Somit ist die Ernährung der Gewebe des Körpers gewährleistet. Tod und Leben hängen also von dieser Feuer-Funktion ab. Störungen des Verdauungsfeuer verursachen fast alle Krankheiten. Eines der Hauptanliegen von Ayurveda ist es, die Körperfeuer des Menschen stabil und balanciert zu halten.

13 Typen werden insgesamt von Agni beschrieben:

Jatharagni- Hauptverdauungsfeuer. Seine Energie verteilt sich auf alle Sekrete und Enzyme, die am Verdauungsvorgang im Magen und Darm beteiligt sind.

Fünf Bhutagnis – Elementefeuer haben ihren Sitz in der Leber und verwandeln die verdaute Nahrung in die fünf Elemente um, die zum Aufbau der Körpergewebe benötigt werden. Ist ihre Funktion gestört, bildet sich das betreffende Element nicht im Körper.

Sieben Dhatu-Agnis-Gewebefeuer sind zur Bildung eines Gewebes nötig. Ihre Verantwortlichkeit ist die des Gewebestoffwechsels. Sind diese Feuer zu schwach, wird zu viel Gewebe minderer Qualität gebildet. Sind die Feuer zu stark, entsteht nicht genügend Gewebe.

Prakrti

Ist die Bezeichnung für die innere Grundnatur eines Menschen. Die Natur, die ihn von Geburt an prägt. Die Körperlich-geistig-seelisch-emotionale Tendenz des Menschen in einer individuellen Art und Weise wahrzunehmen und im Leben zu handeln.

Die Grundnatur eines jeden Menschen agiert in der Regel mit einem oder zwei der Dosas, so werden Kapha, Pitta und Vata als Begriff bezeichnet.

Jedes Prakrti hat alle fünf Elemente und alle drei Bioenergien und zumeist eine Dominanz von einer der drei. Auch Mischdominanzen sind üblich: Kapha-Pitta, Kapha-Vata, Pitta-Vatta, Vata-Kapha, Vata-Pitta. Das erststehende Dosa ist immer das stärkste und somit auch seine Eigenschaften. Das nicht erscheinende dritte Dosa ist auch immer vorhanden, jedoch nur im Verhältnis zu den anderen beiden am schwächsten ausgeprägt.

Samadosa-Prakrti ist die Bezeichnung für eine Grundnatur, die mit allen drei Dosas gleich gut handeln kann. Dies ist eher selten, sagt aber nicht aus, das die Dosas nicht zu jedem zeitpunkt des Lebens im Gleichgewicht sind, sondern natürlichen Schwankungen unterworfen sind.

Prakrti ist beeinflussbar durch Lebensgewohnheiten, Ernährung, Bewusstsein, Umfeld, Sozialisation und das wichtigste ist zuerst einmal sich seiner eigenen Stärke und Schwäche bewusst zu werden. Der Ausgleich kann hergestellt werden, indem das Dosa reduziert wird welches zu stark ist oder das Dosa, das zu schwach ist, zu stärken.






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