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Buddhismus

Buddha
Um etwa 560 vor Christus wurde Siddhartha Gautama, der spätere Buddha, im nepalesischen Himalaya Nordindiens geboren. Er wurde 80 Jahre alt und enstammte dem sakyrischen Adelsgeschlecht, aus dem ergibt sich die Bezeichnung von Buddha Sakyamuni ergibt. Eine materielle Jugend im Überfluß durfte er erleben, bevor er mit 16 Jahren heiratete und einen Sohn erhielt.

Erst mit 29 Jahren verlässt er zum ersten Male seine Heimatstätte, um seiner inneren Einsamkeit Erlösung zu bieten. Seine ersten Begegnungen waren die eines Greises, eines Schwerkranken und einem Toten. Das Wissen um Alter, Krankheit und Tod in unausweichlicher Verbindung zum Menschsein überfällt ihn in diesem Augenblick. All seine bis dahin gelebten Vergnügungen verlieren ihren Reiz und er beschließt von diesem Augenblick an, die Grundlage für nicht vergängliches, ewiges Glück zu suchen.

Askese, Auseinandersetzungen mit den besten Philosophien seiner Zeit lassen ihn sechs Jahre insgesamt vergeblich suchen. Zu dieser Zeit setzt er sich in der Nähe des heutigen Bodh-Gaya unter einen Feigenbaum nieder und gibt sich das Versprechen, nicht eher wieder aufzustehen, bevor er sein Ziel in sich erreicht hat. In tiefer Meditation erkennt er schließlich, nachdem er den Versuchungen des Gottes Koma-Mara (Verlangen nach dem Tod) widerstanden hat, das Wesen des Geistes und erlangt dadurch die Erleuchtung eines vollkommen Erwachten, &Mac226;Buddha’.

Von diesem Zeitpunkt an lehrt er 45 Jahre lang in ganz Nordindien und gründet einen Orden für Mönche und Nonnen, der viele Anhänger gewinnt. Kurz vor seinem Tode, nahe der nepalesischen Grenze, spricht er seinen Anhängern den weisen Rat aus, seiner Lehre nicht blind Folge zu leisten, sondern alles anhand der eigenen Erfahrung zu prüfen.

Seine Predigten wurden von seinen Schülern erst mündlich, seit dem 1. Jahrhundert vor Christus auch schriftlich in der heiligen Sprache des Pali überliefert.
 

Grundlagen der Buddhalehre
 
Das Verständnis davon was letztendlich wirklich (absolut) ist und was bedingt (relativ) ist, ist die Erklärung Buddhas von der Funktionsweise der Welt. Dieses Verständnis ermöglicht ein Leben ewigen Glücks.

Seine vier edlen Wahrheiten bilden den Kern der Lehre:
1. Alles Leben ist leidvoll; der Mensch ist geistig erkrankt.
2. Die Ursache der Leiden ist Begehren aus Unwissenheit; die Menschen bewegen sich in einem Netz von Konventionen und Illusionen, durch das sie die Welt und sich wahrnehmen.
3. Die Leiden können überwunden werden.
4. Der Weg dazu besteht im „Edlen Achtfachen Pfad“:
Rechte Anschauung und Gesinnung, rechtes Reden, Handeln und Leben, rechtes Streben, Denken und Sichversenken.
Ziel der Heilung ist die Ruhe durch Freiwerden, das Nirvana, das Erlöschen der Lebensillusionen. Bei all den Wahrheiten kennt die Buddhalehre keine Dogmen und erlaubt alles in Frage zu stellen. Zum Erlangen von Wissen kommen Meditationen hinzu, um ewiges Glück zu erlangen. Durch die Meditationswege wird das Verstandene zur eigenen Erfahrung. In Ergänzung dazu achtet man auf dem Wege des Theravada darauf, leidbringendes Verhalten zu vermeiden. Im Mahayana wird der Zorn vermieden, im Varayana wird die Welt stets auch einer reichen und selbstbefreienden Sichtweise heraus erfahren.

Die einzelnen buddhistischen Wege
Erst ab 380 vor Christus werden die buddhistischen Richtungen von den Religionswissenschaftlern unterschieden. 

Mahayana - Großer Weg
Die Mahayana Schulen beziehen sich direkt auf Buddha und unterscheiden nur zwischen dem großen und dem kleinen Weg. Im großen Weg findet sich der größte Teil der buddhistischen philosophischen und psychologischen Lehre. Hier gibt es die Gleichstellung zwischen Mönchen und Laien.

Theravada – Kleiner oder alter Weg
In dieser Schule gilt die Behauptung, dass Buddha selbst nur diese eine Erklärung des Weges gegeben habe. Die Schulen des großen Weges hatten erst späterhin ihre Einstellung des weltlichen Dingen gegenüber geöffnet.
Der Alte Weg lehrt das zur Ruhe kommen und festhalten des Geistes und das Vermeiden von Leid und Schwierigkeiten im Alltag. Das Mönchtum hat im Theravada eine bevorzugte Stellung und setzte sich vor allen in den südasiatischen Ländern durch.

Vajrayana
Die Schulen des Vajrayana führen all ihre Belehrungen auf Buddha selbst zurück. Die Lehre besteht aus den drei verschiedenen Arten von Menschen, die von Buddha belehrt wurden:
Wer Leid vermeiden wollten, erhielt die Lehre des Theravada, das Prinzip von Ursache und Wirkung.
Wer mehr für andere geben wollte, erhielt die Lehre des Mahayana, der Entwicklung von Mitgefühl und Weisheit. Waren Menschen fähig in Buddha den Spiegel der eigenen Möglichkeiten zu erkennen, erhielten sie die Lehre von Vjarayana.
Buddha zeigte sich hier in verschiedenen weiblichen und männlichen Lichtformationen oder er vermittelte seine erleuchtete Sicht des reinen Geistes in seiner Natur direkt an seine Schüler. Es geht einzig darum die Welt aus einer reinen und selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren. Die Übersetzung des Wortes Vajrayana lautet Diamantweg, und hat sich für einen insbesondere lebensnah vermittelten Buddhismus eingebürgert, der in der Tradition der tibetischen Karma Kagyü Linie, Nyingma- Linie, Sakya-Linie und des Zen und Shingon gelehrt wird.

Zen-Buddhismus
Ein japanischer Name einer im sechsten Jahrhundert in China entstandenen Schule, die sich auf Mahayana –großen Weg- bezieht. Auch der Zen beruft sich auf die direkten Erklärungen, die Buddha seinen Schülern gelehrt hatte. Die meisten Zen-Schulen erachten Wissen und Konventionen als nutzlosen Lebensballast, den es aufzulösen gilt.
Durch selbstentstandene Erkenntnis kommt Erleuchtung plötzlich und pfeilschnell zum Durchbruch. Das Leben wird vereinfacht um weniger Ablenkung von Meditation zu erfahren und versucht bei stundenlangem Stillsitzen oder Nachsinnen eines Koan (jap., paradoxe Frage) den ständigen Strom innerer Gedanken und Vorstellung auszutrocknen. Vorwiegend wurde der Zen-Buddhismus in Japan praktiziert.

Buddhistische Meditation
Das Verstehen der Buddha lehren werden mithilfe der Meditation zur eigenen Erfahrung und ist das praktische Werkzeug, um das Wesen des Geistes zu erkennen. Der Geist ruht während der Meditation in sich selbst. Meditation wird hier als das „mühelose Verweilen in dem was ist“ verstanden, eine Art von Geistestraining.

Theravada: das Schaffen von Abstand durch Ruhestellung und Einsgerichtetheit des Geistes wird in Meditation erreicht.

Mahayana: das Schaffen des Leerheitsgefühl im Geiste um Mitgefühl zu wecken und zu stärken. Alle Erscheinungen und Ideen werden als vergänglich gesehen und lösen sich ebenso wie sie gekommen sind auch wieder auf.

Varjayana: das Schaffen des „bewussten Sterben“ tib. Powa um das Bewusstsein in einen befreiten Zustand zu führen.

Karma:Ursache und Wirkung –die Eigenverantwortlichkeit-

Ein zentraler Begriff des Buddhismus stellt Karma dar. Karma meint nicht ein vorbestimmtes Schicksal jedes Menschen, sondern das Zusammenwirken von Ursache und Wirkung als Prinzip: jeder einzelne Mensch ist für sein Leben eigenverantwortlich. Ein jede Handlung wird irgendwann eine Wirkung zur Folge haben, die genau der Handlung entspricht. (Wir ernten was wir säen) Diese tiefe Einsicht führt uns zu der Möglichkeit, durch Einstellungen und bewusstes handeln Eindrücke im Geiste aufzubauen, die zu Glück führen und das Leid zukünftig vermeiden. Dies bedeutet nicht, die gleichgültige Lebenseinstellung dem Leid anderer Menschen gegenüber, denn ein Buddhist geht immer davon aus, dass alle Menschen ständig nur aus dem Streben nach Glück heraus handeln. Die Buddhisten sehen leidbringende Handlungen wie sexueller Missbrauch, Stehlen, Töten, Betrügen nicht als „das Böse“ , sondern finden den Grund darin, dass sich die Handelnden des Prinzips von Ursache und Handlung nicht bewusst sind.

Ein jeder der Leid erlebt finden die Ursache dafür in seiner eigenen Vergangenheit, da er Leid selbst, aus Unwissenheit heraus geschaffen hat. Dies ist nicht wieder rückgängig zu machen, sondern durch tiefes Mitgefühl unvoreingenommen und angagiert helfen wo immer es möglich ist, löst das Leid auf. Der Diamantweg – Vajrayana – kann Karma, das sich noch nicht in Form von Erlebnissen offenbart hat, verändert werden: positives Karma kann verstärkt werden, negatives abgebaut werden.

Buddhistische Ära etwa um 400 vor Christus

Einige verschiedene Bewegung, begannen im 6. und 5. Jahrhundert vor Christus die Religion der Veden zu unterwandern. Atheistische Philosophen bestritten nicht nur die Existenz Gottes, demzufolge die vedischen Schriften und die Idee der Wiedergeburt, sondern weigerten sich die Stellung der Brahmanenpriester anzuerkennen. Die Brahmanenpriester als höchste Torwächter über die heilige vedische Lehre, die Rituale und die Opfer. Die Anhänger Gautama Buddhas und Mahawiras spalteten sich von der Tradition der Veden ab und gingen ihren eigenen religiösen Wegen nach.

Der hinduistischen Vorstellung zufolge, die auf der Grundlage der vedischen Schriften fußen: „Am Anfang des Kali-Yugas wird der Herr als Buddha, der Sohn Anjanas, in der Provinz Gaya erscheinen, um diejenigen Irrezuführen, die die gläubigen Theisten beneiden.“ (Srimad-Bhagavatam 1.3.24) ist Buddha die ermächtigte Inkarnation Gottes ein &Mac226;Saktyavesa-Avatara’. Buddhas Mission bestand in der Hauptenergie darin, die Gewaltlosigkei &Mac226;ahimsa’ zu predigen und die grundlegenden moralischen Gesetze zu lehren um die Läuterung der Menschheit herbeizuführen. Die Veden lehnte er ab, da er sah, dass die Menschen mehr und mehr atheistisch und sündhaft handelten. Die Hindus interpretieren diese Ablehnung als „Scheinhaltung“ um auf diese Weise den Atheisten auch die Möglichkeit zu geben, ein reines Leben zu führen und Hingabe zum Höchsten zu entwickeln.

Trotz der buddhistischen Ära, (in Ausführlichkeit und Buddhismus) behielt die vedische Religion bis zur Gründung des ersten großen indischen Reichs durch Tschandragupta Maurja (321-297 vor Christus) ihre Vorherrschaft bei. Asoka, der Enkel Tschandraguptas, der sich zum Buddhismus bekehrte und sich vollblütig für diesen einsetzte, konnte für längere Zeit die Autorität der Brahmanen schwächen. Nach dessen Tod (238 vor Christus) zerbrach das Reich. Die folgenden neuen Königreiche Nordindiens traten das Erbe von Asokas Beispiel: dem Einsatz für den Buddhismus, an. Bis Ende des 3. Jahrhunderts vor Christus erlitt Nordindien immer wieder Angriffe durch die Invasoren. In dieser, für die Bevölkerung schweren Lebensphase legten die Brahmanen die Religion der Veden neu.

Die Tieropfer, die Buddha ablehnte wurden beendet, die Zahl der Zeremonien nahm ab und eine eigene Tradition philosophischer Sichtweisen begann sich zu entwickeln. Die Ramajana und Mahabharata wurden überarbeitet und beide indische Epen erheilten den Status für sich stehender heiliger Schriften und ihre Helden verwandelten sich in die Inkarnation Vishnus.

Um ca. 100 nach Christus wurde in den Manu-Smriti (Manus Gesetze) die Gesetze der Brahmanen eingeliedert und gesammelt. Diese einflussreiche Handbuch, welches bis heute den Hinduismus dirigiert bietet die Vorlage z.B. für das Kastensystem, die Eheform, Riten zur Bestattung, Königspflichten, Oberherrschaft der Brahmanen, Vorstellung von Karma und dem Wesen der Seele.

Im 4. Jahrhundert nach Christus kam in Magadha die Guptadynastie an die Macht und stabilisierte die politische Lage in Nordindien. Den kulturellen Höhepunkt erlangte das indische Reich unter der Herrschaft von Tschandraguptas II (etwa 380-415 nach Christus) Wissenschaftler, Philosophen, Hindupriester, Dichter und buddhistische Klöster erhielten den kaiserlichen Schutz und blühten auf. Eine längere Phase des Friedens und Wohlstandes war angebrochen. Im 5. Jahrhundert nach Christus entstanden die ersten Bhakti-Bewegungen in denen sich Menschen ihrer Hingabe und Liebe zu Gott öffentlich ausdrückten.

Die Hunnen hielten angreifenden Einzug gegen Ende des 5. Jahrhunderts und wurden von Skandagupta (455 –467 nach Christus), dem letzten bedeutenden Kaiser der Guptadynastie in die Flucht getrieben. Das Land zerbrach nach dessen Dahinscheiden in aufgesplitterte kleine Königreiche. Die Guptakönige stifteten die buddhistischen Klöster in Großzügigkeit und an jedem Hofe fand man buddhistische Ratgeber. Der brahmanische Hinduismus entstand nach Auslegung der Brahamanen in dieser Zeit in seiner heute erkennbaren Form.

In der Zeit von etwa 300 – 800 nach Christus entstanden die Werke der Sanskritliteratur in dieser besonders der Dichter und Dramatiker Kali-Dasa hervorstach. Sein berühmtes Schauspiel Sakuntala fanden später von Goethe (1749 – 1832)hohe Bewunderung.

Die Verherrlichung Brahmas, Vishnus und Shivas gingen den bedeutenden Puranas hervor, die etwa zwischen 500 bis 1000 nach Christus ihr Verfassung fanden.

Die monistische Ära
Sankaracarya 788- 820 nach Christus

Sankaracarya war Philosoph, Mystiker und Poet. Nur 32 Jahre zählte sein Leben nach seiner Geburt irgendwann 788 nach Christus. Er wird als die Inkarnation Shivas betrachtet und schrieb den Sarira bhasya, die Erläuterung zum Vedanta-sudra.
Sankaracaryas Vedanta-Philosophie ist die Lehre von Advaita (nicht-dualistisch), auch Monismus genannt.

Die Lehre ist, dass die Menschen die Welt nur aus dem Grunde der Unwissenheit für wirklich halten. Die materielle Welt ist in Wirklichkeit nur eine Illusion, Maya. Das berühmte Beispiel geht hieraus hervor, dass ein Seil bei schlechten Sichtverhältnissen für eine Schlange gesehen wird. Das einzige was wirklich ist sei das Brahman, das mit dem Atman identisch ist. Nur durch die Erkenntnis und die Symbiose von Brahman mit Atman der Samsara-Kreislauf aufheben.
Sakaracaryas Lehre gilt als die Philosophie der Unpersönlichkeit und erreicht eine Wiederbelebung der vedischen Gedanken aus den alten Schriften. Seine Offenbarung war, kurz vor seinem Dahinscheiden, der hingebungsvolle Dienst an Govinda als höchste Stufe des spirituellen Lebens.

550 bis 1200 nach Christus wurde Nordwestindien zum Gefecht- und Jagdgebiet eindringender und sich ablösender Invasoren. Die Hindukultur in Südindien entwickelte sich wie in der Dekkan-Hochebene in Schnelle wobei die Bedeutung des brahmanischen Hinduismus immer weiter zunahm. In dieser Zeit entstanden eine Reihe bedeutender Tempel. Die Puranas trugen der Wiederbelebung der Anbetung der Götter bei und die Erklärung der Mythologie derer.  

Die Vaisnava-Ära
Ramanujacarya 1017 – 1137 nach Christus

Ramanduscha lehrte, das die Welt des Alltags keine Täuschung sei, und das Atman als Bruchteil von Brahman, nicht mit Brahman identisch ist. Durch Bhakti (die Gottesliebe) kommt es zur Befreiung wenn das Atman mit Brahman wieder vereinigt ist, doch seine Eigenart beibehält. Seine Schule ist als „bedingter Nichtdualismus“ – Wischischta – Advaita bekannt.

In der Zeit vom 9. bis zum 13. Jahrhundert wenden sich viele lokale Herrscher, durch die Inspiration großer Denker wieder dem Hinduismus zu. Bis ins frühe 13. Jahrhundert blieb der Buddhismus nur in Bihar und Bengalen, bis zur islamischen Besetzung stark.

Madhvacaryas 1239 – 1319 nach Christus

Mit Sripada Madhvacarya zog noch eine andere Sichtweise in den Hinduismus ein. Seine Lehre war die des Dvaita – Systems. Ein System welches die Unterschiedlichkeit von Brahman und Atman lehrt und deshalb auch als Shudhadvaita &Mac226;sudha’ – rein / &Mac226;dvaita’ – Dualismus genannt. Gott und Seele als Verschiedenheit bleiben nicht nur in der geschaffenen Welt voneinander getrennt, sondern auch nach der Befreiung Atmans. Padma Purana: „Jemand, der immer den Unterschied zwischen dem Lebewesen und dem Höchsten Herrn sieht, ist dem Herrn sehr lieb.“

Der Hinduismus zog sich nach und nach im 13. Jahrhundert über einen Großteil Indiens zurück, als die Moslems ihre politische Vorherrschaft errichteten. Dennoch blieb der Hinduismus, in sich selbst zurückgezogen, durch Theologie, Philosophie und Anbetungsformen weiterhin eine kulturelle Einheit für seine Bekenner.

Caitanya Mahaprabhu 1486 – 1534 nach Christus

Die Höchste Persönlichkeit Gottes sehen viele Hinduismus in Caitanya, in den Krishna inkarnierte. Caitanya lehrte die reine Liebe zu Gott – die philosophische Essenz der Veden.

„Acintya bedha abedha tattva“ – ein unbegreifliches Einssein mit und durch Verschiedensein mit Gott umfasst die Caitanya – Philosophie. Alle Lebewesen sind eins und doch gleichzeitig verschieden mit Gott. Wie ein Tropfen Meerwasser, der zwar von selbiger Qualität wie das Meer ist, jedoch sich quantitativ von diesem unterscheidet. Die unbegrenzten Eigenschaften liegen in Gott und die Menschen in einem winzigen Ausmaß derer.

Die Inspiration der Hare-Krishna Bewegung um 1966 herum ist Caitanya. Die Bhakti – Haltung der leidenschaftlichen Selbstaufgabe zu Gott betont hier das Herz und nicht den Geist. Ein wichtiger Ausgleich wird darüber zu der, bis ins Mittelalter vorherrschenden philosophischen-asketischen Lehre des Hinduismus hergestellt.

Mira Bai 1550 nach Christus

Sie entsagte als radschputische Prinzessin der Welt und betrachtete sich als die Gattin von Krishna. Lieder und Gedichte die bis heute ihren Fortbestand feiern, veranschaulichen ihre Art und Weise der Anhängerschaft Krishnas.

Turkaram 1607 – 1649 nach Christus

Seine spirituellen Lebensgefühle fanden in seinen Liedversen Ausdruck und sind bis heute beliebt bei den Armen und den Reichen.

Tulsidas 1532 – 1632 nach Christus

Sein Werk „Der heilige See der Taten Ramas“ machte ihn bekannt. Er übte dadurch ebenfalls einen großen Einfluß auf den Hinduismus aus.
Eine der deutlichsten Änderungen, die zu Bhakti-Yoga führte war der Zugang zu Gott, frei von einem bestehenden System. In der Praxis steht damit nun allen Menschen diese Form der Gottesverehrung offen.

Es folgt - Der Buddhismus -






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