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Christentum

Christentum ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der Anhänger des auf Jesus Christus zurückgehenden „christlichen“ Glaubens sowie für diesen Glauben selbst.

Der Monotheismus ist das Bekenntnis zu Jesus Christus, die Nachfolge Jesu und eine aus ihr resultierende Gemeinschaft die eine Gemeinde oder Kirche darstellt. Diese Gemeinschaft zelebriert die zeichenhaften Vollzüge, wie z.B. das Sakrament, die Taufe, Buße, Eucharastie und spezifiziert die Ethik der Nächstenliebe und die Hoffnung auf eine ohne Vorbedingungen erfüllen zu müssen geschenkte Erlösung.

Seit seiner frühen Entstehung begreift das Christentum Jesus als von Gott gesandt, schon in vorpaulinischen Zeiten als auf Erden erschienen Gott (phil 2.6-11). Auch als Fleischgewordenes Wort Gottes (Joh. 1.1.ff) und sich damit selbst basierend auf die göttliche Offenbarung.

Geschichte

Das Christentum in seinem Ursprung war die Jerusalemer Urgemeinde, sowie palästinensische Christengruppen in Judäa und Galiäa. Die Christengruppen wurden von den jüdischen sowie römischen Behörden verfolgt und waren so auf Wanderschaft und Versteckung unterwegs. In dieser Zeit kam es zu einer Missionswelle und in deren Gefolge zur Taufe von Samaritanern, Diasporajuden, Proselyten und Heiden. Eine ungeheure Ausbreitung bekam das Christentum erst durch die gezielte Verkündungsarbeit der Apostel. Der Apostel Paulus hatte hier die größte Bedeutung in der Arbeit der Heidenmission.

Durch die damaligen Bedingungen des römischen Reichs begünstigt, drang das Christentum bis in die kleinsten Städte und Dörfer des Landesinnern vor und breitete sich bis nach England aus. Zur Zeit der konstantinischen Wende (etwa 311/313) repräsentierte es im Römischen Reich immerhin einen Bevölkerungsanteil von 15%. Das Christentum ist in der Antike eher eine Stadtreligion geworden.

Die christliche Bewegung hat ein solches Wachstum, dass Kaiser Konstantin I (der Große) in der christlichen Minderheit die geistige und politische Kraft der Zukunft zu erkennen vermochte.
Das griechisch sprechende oströmische Kaisertum (Byzantinisches Reich) der Christen behauptete sich in all den wirren Strömungen der Völkerwanderung und konnte ein Staatskirchentum (Cäsaropapismus) etablieren. Ab dem 7. Jahrhundert, mit Vordringen des Islams löste sich das Christentum in diesen Gebieten weitestgehend auf und die Völkerwanderung zog den Westen des Römischen Reichs stark in Mitleidenschaft. Rom geriet 476 endgültig unter die Herrschaft der Gemanenstämme, die durch ihre Eroberungszüge weitestgehend das Christentum, in seiner arianischen Gestalt (Arianismus) annahmen.

498/99 unterzog sich in Reim der fränkische König Chlodwig I, einer Taufe zum katholischen Glauben. Diese Entscheidung hatte die Zukunft Europas wesentlich geprägt. Von diesem Zeitpunkt an konnte sich die lateinische Form des antiken Christentums zunehmend unter den germanischen Stämmen Zentraleuropas verbreiten.

Vor dieser Taufe begannen ägyptische Mönche das Christentum in Irland zu missionieren. In Irland, Schottland und Wales bidlete sich eine keltisch-griechische Mönchskirche (iroschottische Kirche), die aber von Gallien her auch lateinische Einflüsse aufsog. Seit dem 6. Jahrhundert entfaltete das iroschottische Mönchtum eine starke missionarische Arbeit in England und auf dem Festland bis über die Grenzen Oberitaliens hinaus. In Europa gab es aufgrund dessen bald zwei konkurrierende Formen des Christentums: auf der einen Seite eine lateinisch-bischöfliche und auf der anderen Seite eine keltisch-griechisch-monastische Form. Die große Entscheidung Europas fiel eben zugunsten der lateinisch-bischöflichen durch die Taufe des Königs Chlodwig I. Die fränkischen Herrscherinteressen waren gegen Rom hin gerichtet und führten im Jahre 800 zur Krönung Karl des Großen als Römischer Kaiser. Die andere Wichtigkeit stellte die zweite Missionarswelle im 8 Jahrhundert dar, die von angelsächsischen Mönchen (Bonifazius) getragen war und sich eng an Rom anschloß. Diese Welle umfasste den Norden und die östlichen Teile von Zentraleuropa.

Die Ausweitung des Islams im 7.-9.Jahrhundert braucht das Christentum in Nordafrika und in weiten Teilen Spaniens zum Verschwinden und erst nach den Jahrhundertkämpfen (der Reconquista) wurde der Islam von der iberischen Halbinsel verdrängt.
Im 9.-11. Jahrhundert wurde der größte Teil der slawischen Bevölkerung des Christentums bekehrt und lehnte sich an das griechische Christentum an.

Der Blick auf ganz Europa und das Christentum wurde zum ersten Mal in der Neuzeit gerichtet. Lange Zeit war das Missionieren die Aufgabe der Kolonialmächte gewesen. In Amerika und Australien war die völlige Christianisierung mit der Dezimierung der einheimischen Bevölkerung einhergegangen. Auch in Afrika und Asien wurde das Christentum in seiner durch die europäische Kultur geprägten Form etabliert. Das Ergebnis dieser systematischen Mission war, dass es in Schwarzafrika einige Länder mit christlichen Bevölkerungsmehrheiten gab, in den meisten Staaten dynamische Minoritäten. Asien wies nur ein Land als mehrheitlich christlich auf, die Philipinnen. In allen Staaten finden sich ebenso wie in Schwarzafrika aktive christliche Kleinkirchen auf.

Die Zahl der Christen bewegt sich weltweit bei ca 2 Milliarden zu. Rund 60% der Christen lebt in der Dritten Welt.

Religion und Lehrentwicklung des Christentums

Die Bekennung des Christentum von Anfang an ist die zu Jesus Christus als der normierenden Instanz für Lehre und Praxis. Das war der Grund der Trennung vom Judentum um die „Freiheit vom Gesetz“ verkünden zu können ohne die jüdische Religion und deren Schriften zu verwerfen. Die jüdische Religion wird von den Christen als die Vorgeschichte Jesu im Sinne der Verheißung aufgefasst, die mit ihm erfüllt wurde.
Die zentrale religiöse Aufgabe betrachtet das Christentum darin, das Christusbekenntnis zu sichern und unter neue Verstehensbedingungen zu bringen. Die Konfrontation war die des Judentums und der hellenistischen Kultur des Römischen Reiches.
Entsprechend des Geschichtsgeistes des Judentums wurde die Rolle des Jesus von den Judenchristen heilsgeschichtlich umgeschrieben. (Er war für sie der endzeitliche Messias (Christus) oder Menschensohn.
Mit der Vermittlung des Christentums in der hellenistischen Welt fand dieses auch Einzug in die hellenistisch – philosophisch geprägte Denkstruktur. Für die Heidenchristen war Christus derjenige, der beiden Welten angehört: der Welt des Geistes und der Welt des Menschen. Dadurch das er Mensch ist kam er als Gottmensch in sich selbst um zwischen Endlichkeit und Unendlichkeit zu vermitteln.

Diese Lehre der zwei Naturen in dem einen Wesen Jesus Christus entstand als folge der Aneignung Jesu im hellenistischen Raum. Im Verlauf der ersten nachchristlichen Jahrhunderte trat das Judenchristentum in der Kirch immer stärker zurück.
Die Auffassung der Gottessohnschaft Jesu im Sinne einer zweiten göttlichen Natur, ergab ein Problem für den vom Judentum und Jesus ererbten Monotheismus.

Der lateinische Westen war an solchen Auseinandersetzungen nur wenig beteiligt. Hier wurde sich in erster Linie mit der Frage: wie erlangt der Mensch das Heil, da er doch ganz von der Sünde geprägt ist oder was muß ein Christ tun, wie muß die Kirche aussehen? So kam es in der ausgehenden Antike zur Ausbildung der Lehre von der Erbsünde und einer Gnaden-, Prädestinations- und Sakramentenlehre.

Von Anfang war die Annahme des Glaubens mit einer Gemeindebildung verbunden. Der gemeindeübergreifende Charakter, aus dem Bewusstsein heraus einer größeren Gemeinschaft, einer Kirche zuzugehören brachte im Laufe der Zeit einen institutionellen Ausdruck: Es bildete sich eine Organisation der Kirche in Analogie zur politischen Struktur heraus. Gegründet wurden bischöfliche Stadtgemeinden, Metropolitansitze, Patriarchate.
Die römischen Bischöfe erhoben seit Ende des 4. Jahrhunderts einen formellen Primatsanspruch über die gesamte Kirche, Primat des Papstes. Das östliche Christentum lehnte diesen Anspruch ab und im Westen verschaffte es sich erst im frühen Mittelalter die Durchsetzung.
Eine wesentliche Rolle kam seit dem 3. Jahrhundert dem Mönchtum zu. Bis Mitte des 3. Jahrhunderts schaffte es das Christentum, wenn auch in einer oft feindlich gestimmten Umwelt, sich auszubreiten. Ab dieser Zeit erst begannen die systematischen Verfolgungen durch den Staat, derer, die der Kirch gefährlich wurden. Eine Epoche, die mit dem Herrschaftsbeginn von Konstanti dem I, dem Großen ihren Abschluß fand.

Das Zentrum christlicher Aktivitäten verlagerte sich im Mittelalter auf das ländliche europäische Festland. Religiöse Lehrbildung war nun nicht mehr Sache der großen christlichen Gemeinden, sondern der Schule. Die hier entstehende Schulwissenschaft (Scholastik) wurde an Kloster und Kathedraleschulen, von Beginn des Hochmittelalters an den Universitäten gelehrt.

Das Feudalsystem wurde von der mittelalterlichen Gesellschaft ausgebildet, das mit dem Zusammenwachen zu einer universalen Kultur in einem universalen Kaisertum und Papsttum gipfelte. Die Welt, der Mensch, die Gesellschaft und ihre Institutionen wurden sakral, zunächst gedeutet. Eine Reformbewegung innerhalb des Mönchtums (kluniazensiche Reform) gab der Kirche den Stein des Anstoßes sich eine gewissen Unabhängigkeit von der staatlichen Gewalt zu verschaffen. (gregorianische Reform). Die Autonomie beider Bereiche wurde zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal grundsätzlich erörtert. Dadurch war der Grund für den spätmittelalterlichen Verfall der universalen politischen Kultur gelegt.

Die Neuzeit brachte den prinzipiellen Durchbruch der Emanzipation des Menschen und seines Intellekts vorn vorgegebenen Autoritäten und kirchlicher Tradition. Gänzlich vollzogen wurden diese Ansätze erst in den Gelehrtenzirkeln der Aufklärung und popularisiert in Bürgertum und Arbeiterschaft der Moderne (seit dem 19. Jahrhundert.

Die Reformation wollte für die Rechtfertigung des einzelnen nur noch die Autorität Gottes und Jesu Christi anerkennen und smot den Christen von der heilsnotwendigkeit der kirchlichen Zwischeninstanzen (Amt, Tradition und Heilsangebot der Kirche) befreien. Die einzelnen Reformatoren setzten ihre verschiedenen Schwerpunkte. Die Katholiken banden sich fester an die überlieferten kirchlichen Gegebenheiten (vollzogen im Tridentinum 1545-63). Die Neuzeit begann für das Christentum mit dem Verlust der kirchlichen Einheit. Ab diesem Zeitpunkt an, neben dem Morgenländischen Schisma (die 1054 datierte Trennung zwischen der lateinisch abendländischen Kirche (kath. Kirche) und den vier ostkirchlichen Patriarchaten (Konstantinopel, Alexandria, Antiochia, Jerusalem) zersplitterte sie sich in eine Fülle von Konfessionen und Kirchen.

Gegenwärtig setzt sich das Christentum mit den folgenden drei Problemen auseinander:
Die Überwindung des Konfessionalismus (ökumenische Bewegung)
Die Auseinandersetzung mit dem in der Alten und Neuen Welt verbreiteten säkularisierten Denkart.
Die Tatsache, dass eine wachsende Mehrheit der Christen in der Dritten Welt lebt.

Wer war Jesus Christus?

Heutezutage ist mit Sicherheit eines zu sagen, dass der historische Jesus weder eine universale Kirche noch irgendeine Religion gründete. Er selbst verstand sich als Reformer Israels, auf dessen 12 Stämme er mit der Berufung von 12 Aposteln Anspruch erhob. In allem was Jesus tat oder lehrte war seine jüdische Prägung deutlich. Deutlich war auch, dass er die Motive der jüdischen Tradition in seiner Predigt so verändert und zugespitzt hatte, dass es sich bei dieser Lehre nicht mehr um das Judentum handelte. Er verkündete die Königsherrschaft Gottes, entsprechend der jüdischen Apokalyptik und im Gefolge der Predigt von Johannes des Täufers. Die Apokalyptik war seinen Worten zu urteilen bereits in ihm schon angebrochen. Damit wurde die Zukunftsoffenheit der jüdischen Geschichtsdeutung aufgehoben denn das Ende hatte bereits begonnen. Jesus verstand sich selbst nicht als einen der gottgesandten Männer oder Propheten in einer endlosen Folge, sondern er sollte eben diese Reihe abschließen und durch seine Person das Ende dieser Geschichte herbeiführen. Die Erkennbarkeit in dieser „endzeitlichen Gestalt“ lässt sich durch die Radikalität der Nachfolgeansprüche, in der Souveränität gegenüber Gesetz und Tempel, in dem besonderen Gottesverhältnis, in der Freiheit der Tradition gegenüber und in seiner bedingunslosen Bereitschaft zum Tod aufführen. Der historische, aus dem Judentum kommende Jesus hat dieses auf „den Menschen ausgerichtet“ und die „Humanität“ hin vertieft und seiner eigenen Gestalt für diese neue Praxis eine unverzichtbare Rolle angenommen, dass die ideologische und soziale Trennung vom Judentum die Ausbildung einer eigenständigen Religion einige wenige Jahre nach seinem Tode erscheinen.

Dringen wir doch ein wenig tiefer in das Leben von Jesus ein, so wie es im Neuen Testament dargestellt wird. EVADA geht es in diesem Part der Eindringlichkeit um die Begegnung Jesus mit den Menschen. Wie im obigen Abschnitt zu betrachten ist, hat sich diese Menschennahe, praktische, gefühlsbetonte und tief rührende Lehre dieses Mannes in nüchterne Politisierungen aufgeteilt, auf die wer weiß wie viele einen Anspruch erheben und diesen Anspruch bestreiten und um ihn handeln.
Das Thema um die Lehre und den Menschen Jesus ist so immens, dass es kaum in dieser Rubrik stattfinden kann. Nicht ein Buch, nicht noch so viele Bücher könnten das Thema wirklich erfassen. Doch wir wollen versuchen es zu berühren, eine Übersicht zu geben, in der die Hauptsachen herausgestellt werden, die das Christentum als Mystik in sich trägt. Das Neue Testament trägt in sich die Quellen und auch die Wurzeln eines Wunders, des Wortes im göttlichen Sinne in sich. Beim Lesen des Neuen Testamentes selbst geschehen diese Wunder am Menschen: Emotionen, Gefühle, Gedanken, Zweifel, tiefes Vertrauen, Hingabe, Glaube, Bekenntnis....,könnten als inneres Feuer entfacht werden.

Wir leben in der Welt des Christentums in einer Anzahl verschiedener Äußerungen und auch interner Verwirrung aufgrund dieser. Doch eines bleibt bei allen gleich, welcher Religion oder welchem Pfade auch wandelnd: Die Liebe die sie empfinden können weckt in ihnen die Freude. Unter diesem Aspekt stellt EVADA das Leben von Jesus entnommen des Neuen Testaments vor. Auf dem Pfade der Mystik wandeln, öffneten sich auch die Tore dieser Schrift für EVADA. So wie wir das Neue Testament empfanden, frei und Gesetzeslos, so möchten wir die Essenz, die in unserem Inneren lebt, wiedergeben. Richtig verstanden haben wir das Neue Testament dann erst durch das Eindringen in das Alte Testament. Die bedingungslose Liebe und das Vertrauen in die EINHEIT ist die Brücke zwischen den Ufern des Neuen und des Alten Testaments.

Jesus und die Fischer

Eine der ersten Begegnung mit der Welt im Leben Jesu, ist die mit den Fischern. Sie bestreiten ihr Leben vom See, von den Fischen und leben auch direkt am See. Der Fisch selbst ist ein Zeichen des Lebens. Das Leben im See. Das Geheimnis des Sees ist die Sehnsucht des aufsteigenden Dunstes. Der Dunst, der mit dem Wind gen Himmel steigt, der Wind, der das Wasser des Sees bewegt, wie der Geist die Zeit bewegt. Der Geist Gottes schwebt über dem See, über den Wassern und der dieser Geist beschäftigt sich mit den Geschehnissen der Zeit. Die Bewegung des Sees findet an der Oberfläche statt, eine fast zärtliche Bewegung wie die Liebe. In dieser Energie leben also nun die Fischer, denen Jesus begegnet. Was das Leben der Fischer erst mit Sinn versieht, ist die Tatsache, dass die Fische vom Menschen für die Mahlzeit gebraucht werden. Der Fisch, Symbol des Lebens ist also ein Vermittler zwischen dem inneren Leben und Äußeren.
Erinnern wir uns an die Schöpfungsgeschichte in der geschrieben steht, dass Gott für die Wasser die Fische erschafft und alles was sich in ihnen regt und bewegt (1. Mose 1.20-22).
Aus der Tiefe des bewegenden Sees wird er in das Leben, zum Erhalt der Menschen auf den Tisch gebracht. Denn die wahre Nahrung des Menschen vollzieht sich im Inneren. Mit jedem Bissen den wir von außen nach innen nehmen, verbinden wir uns ein Stück mehr mit der Einheit und heben die Illusion der Zeitlichkeit auf. (Denn alle Nahrung dient der Wohlbefindlichkeit und der Erhaltung des Leibes und gleichzeitig bringt sie uns stärkend dem Tode näher) Jenseits der Zeit erreicht der Mensch das ewige Leben. Nicht erst nach dem Tode ist das so, sondern ein jedes mal wenn er gestorben ist. Und wir alle sterben mit jedem Bissen, mit jeder Nahrung, die wir uns zuführen ein wenig mehr und erstehen auch gleichzeitig wieder auf.
Was geschieht nun mit dem Auftauchen von Jesus. Jesus gilt auch als der Menschenfischer. Aus den Fischfischer werden zu Seelenfischern. So wie die Fische zappeln, wenn sie gefangen werden, geschieht dies auch mit den Menschen: eine Wende vollzieht sich wenn man aus der Gefangenschaft des Zeitgeschehnis plötzlich erlöst wird . Der Mensch wird aus seiner Knechtschaft der zeitgemäßen Naturgesetzesmäßigkeit in das wirkliche Leben gefischt. Es werden ihm die inneren Augen und Ohren geöffnet, lebendig wird seine Seele wie ein Fisch im Wasser.
Die Jünger Jesus werden die Fischer mit den Netzen. (Das Netz im hebräischen &Mac226;rescheth’ trägt in seiner Bedeutung die Geburt, da es aus den gleichen Zeichen besteht.
Die Vollmacht der Jünger wird, dass sie imstande sind die Menschen aus ihrer Knechtschaft dieser Zeit zu befreien, sie zu erlösen aus der Zeitstarre.

Die Zeit als Irreführer

Aus der Ebene der Zeitlichkeit, des Verfalls, der Endlichkeit betrachtet wird der Fischer jetzt nur zu einem Symbol. Einer Symbolfigur die man aus dem geschichtlichen Buch &Mac226;Bibel’ kennt. Eine der vielen anderen: der römischen, ägyptischen, chinesischen Geschichte ist die biblische Geschichte in ihrer und mit ihrer Zeit. Die Zeitlichkeit der Bibel erkennt man an dem unveränderten Drang, diese Geschichte beweisen zu wollen. Und wieder sind wir bei dem Symbol des Sees, des Wassers und das der Fischer angelangt. All diese Versuche die Geschichte selbst zu beweisen erweckt das Strampeln im Wasser irgendwie an Land zu kommen.
Einmal ganz davon abgesehen, dass die Bibel voll von Wasserräumen mit Ufern ist. Wir finden hier die Meere, Seen, Flüsse, Berge, Städte, Länder. Und erinnern sie sich in diesen „jenen Zeiten“ eben, ist ein ganzes Volk durch ein Meer gewandert. Während der Wanderung dieser vielen Menschen durch das Meer trugen alle eines mit an Land, das Wunder der Einheit des Wortes Glaube. Als Jesus später über das Wasser wandelte, lud er einen seiner Jünger dazu ein ihm gleichzutun. Dieser begab sich in das Wasser und siehe da er begann auf diesem zu wandeln. Plötzlich strauchelte er und begann unterzutauchen. Jesus brachte ihn nur mit der Einheit des Wortes hervor: doch nicht zu zweifeln, sondern daran zu glauben. „Denn das, woran ihr glaubet, wird Euch widerfahren. Nun, dieses starke Bild der, die durchs Wasser gingen und IHM, der auf dem Wasser wandelt, zeigt an was die Botschaft in dieser „jenen Zeit“ war. „Aus dem Wasser dieser Zeit gefischt zu werden, um das Wort in SEINER Einheit zu erkennen.“ Das Leben ist doch auf Gottes Wort begründet. „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott“. Es ist der Glaube an dieses Wort oder eben, wie bei den meisten eben der Nichtglaube. Die Gläubigen sind wenig daran interessiert, was nun in dieser „jenen Zeit“ eine Maria zu all dem sagte, oder ein Jesus oder die Fischer. Die Gläubigen leben diese Zeit in ihrem Inneren, ihrer Quelle, dort wo wir alle um die Ewigkeit wissen, in der Quelle, in der alle Personen und Orte jeder Offenbarung, jeder heiligen Geschichte erscheinen. Dort, wo es keinen Unterscheidung gibt, schon gar nicht in der Zeit, die linear auf dieser Erde gemessen wird. Die Zeit, die sich angeblich vorwärts bewegt. Wir Gläubigen wissen um die Ewigkeit, denn wir sind HIER, im ewigen JETZT. Ja, jene Tage und Stunden der heiligen Geschichten, wie hier die Geschichte von Jesus Christus ist unentbehrlich, in unserem Inneren sowie für das Weltäußere, sie ist historisch, weiblich eben. Doch, wir Gläubigen suchen doch die Einheit nicht in dem Vergangenen, sondern in dem hier und jetzt Erscheinenden.

Jeder Zeit wohnt eine Versuchung inne. Das Interessante werden wir jetzt herausstellen. Der Wortstamm von Versuchung ist „nes“ und das bedeutet Wunder oder Zeichen. Ja, so kommen wir dem auf die Spur, das wir alle dazu in Versuchung geführt werden das Wunder in der Zeit feststellen zu wollen. Die Versuchung liegt immer in dem weiblichen Aspekt des Lebens. Erinnern wir uns an die in Versuchung geführte Eva, die das weibliche der Schlange in sich aufgenommen hatte und nun das Erbe fortträgt. Die weibliche Versuchung als Erscheinung der Zeit, die Zeit, die vorgibt sich zu wandeln und doch immer die gleiche bleibt, wie es die Schlange als Symbol trägt.
Und wissen Sie was das Wunder, das Zeichen, die Versuchung ist: wir möchten es festhalten, festschreiben, uns daran klammern, sonst bleibt es ALLES einfach „nur“ Mystik. (siehe hierzu unter MYSTIK). Das könnte auch der Grund sein weshalb über die Versuchung Jesu von Matthäus 4 anders berichtet wird als in Lukas 4. Ja, selbst hierin liegt die Versuchung JETZT verborgen nach den verschiedenen Erklärungen zu forschen. Uns irreleiten zu lassen von der damaligen Zeit unter historischen Gesichtspunkt das zu finden, wonach wir suchen....
Ein wenig so, als betrachten wir uns unsere Hände und entdecken zum ersten Male ganz bewusst, dass jeder Finger eine andere Länge hat und der Daumen irgendwie vollständig anders aussieht als die übrigen vier Finger und viel kürzer ist und nun: warum ist da eine solche Verschiedenartigkeit? Macht es wirklich einen tiefen Sinn nach der Verschiedenartigkeit zu suchen wo wir genau sehen, JETZT, dass sie wirklich verschieden sind. Wir nehmen doch auch unser Leben als gegeben hin, die Gläubigen unter uns als GOTT gegeben hin. Wenn wir bewusst schauen, dann wissen wir doch um die Resultate der Ereignisse, auf die wir nur einen sehr geringen Einfluß in unserem Leben ausüben können. (z.B. wir haben herrliche Häuser mit warmen Zimmern, ein Dach über dem Kopf, Geld angespart für ein schönes Auto, und sind froh darüber wenn der Orkan über das Land prescht im Inneren des Hauses aus dem Fenster sehen zu können. Was sehen wir dann, der Orkan schiebt einen, aus den Angeln gehobenen, riesengroßen Baummitten in unser neues Auto hinein. Wir können nichts tun, wir können nicht eingreifen, es ist unserem Einfluß entzogen. Wir können nur zusehen, wir werden Zeuge davon, dass es wirklich geschehen ist. Ein kleines Beispiel aber ein gutes, gut zu übertragen auf all die großen im Leben)

Jesus wird vom Geist in die Wüste geführt. Er wird gerufen folgt dem Ruf, dass geht seiner Versuchung in der Wüste voraus. Im hebräischen lautet Wüste „midbar“ und ist mit dem Wort „daber“, sprechen ganz nah verwandt. Eine Wanderung durch die Wüste bedeutet das fortwährende Gespräch mit Gott. Jetzt kommen wir zur Opposition des Wassers, die Wüste. Eine Weg durch die Wüste trägt einen reinigenden Sinn, ebenso wie das Wasser zu reinigen Vermag. Ebenso wie die Knechtschaft durch das „gefischt werden aus dem Wasser“ zu beenden kann diese durch den Weg durch die Wüste beendet werden. Denn das Ende der Wüste führt immer in eine gelobtes Land. DER WEG führt immer aus einer Knechtschaft heraus. DER WEG IST DIE ZEIT. In der Wüste findet nun das Gespräch zwischen Jesus und Gott statt. Jetzt, hier kommen die Schwierigkeiten des Lebens hinzu, der Störer. Der Teufel stört die Gespräche. An der Stelle erkennen wir die Freiheit des Menschen, der Versuchung zu widerstehen, oder ihr zu erliegen.
Hm, wer kennt das nicht, wir sind in Meditation oder im Gebet und es lockt das Weibliche, das erscheinende Äußere. Das Telefon klingelt. Wir kennen das schon und wissen, es wird uns nicht beeinträchtigen. Doch das Klingeln hört nicht auf, es wird irgendwie lauter. Jetzt kommt der Störer, der erste Gedanke, es könnte wichtig sein. Noch schaffen wir es den Gedanken in Liebe zu ertränken und schon taucht der Störer wieder auf, noch ein Gedanke: vielleicht ist was passiert ........ Wir können nun widerstehen oder erliegen und gehen an das Telefon. Kleines Beispiel aber doch ein gutes Beispiel um es auf das Große zu übertragen.

Jesus und die Versuchung

Nun ist Jesus also vierzig Tage und Nächte in der Wüste. Er isst NICHTS und er trinkt NICHTS. Das kennen wir schon aus dem Alten Testament von Moses während seiner vierzig Tage und Nächte im Sinai. Dieses NICHTS zu sich nehmen, trägt den Sinn in sich, von der Welt nichts zu sich zu nehmen. Der Hunger der aufkommt, denn das Neue Testament spricht davon, dass es „ihn hungert“ ist der Hunger nach dem Wort Gottes. Hier können wir eine kleine Schleife in das Alte Testament ziehen wenn von „Hungersnot“ die Rede ist.

Es ist verlockend Worte nach außen zu bringen und damit zu veräußern. Jedoch kann der, der noch im Wasser lebt, in der Zeit lebt (das Weibliche) selbst kein Fischer sein. Wir kennen diesen weiblichen Strom in uns, diese Neigung, das Zeitliche als sein schönes Heim zu betonen. Wir wissen um die Märchen und Legenden der Meerjungfrauen, der Nymphen, die alle Männer ins Verborgene versuchen zu locken, in das Innere, das Wasser oder den Sumpf um dann mit einem schallenden Gelächter über der Versuchung erlegenen Handlung auszubrechen.

So erlebt sich Jesus nun selbst in der Zeit, im Wasser, als ihm nach dem Worte Gottes hungert. Da kommt er an, der Störer und sagt ihm, er können doch jetzt den Steinen befehlen sich in Brot zu verwandeln, er, der er der „Sohn Gottes“ sei. Das steht Jesus vor der Versuchung des Zeitlichen, JETZT etwas festzuhalten, zu manifestieren, „Zeitlich zu machen“. Er würde das Gespräch in der Zeit anhalten, festschreiben, veräußern.

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das aus dem Mund Gottes geht“ 5. Mose 8.3 ist die Antwort von Jesus. Er kann also nicht in die Versuchung kommen, da er bereits weiß, dass es vom Vater in seiner inneren Quelle alles schon längst geschehen ist, er es nicht beweisen muß, veräußern muß.

Weiterhin führt der Störer ihn dahin ein nächstes Wunder zu vollbringen indem er ihn auf die Dächer Jerusalems führt und ihn auffordert herunterzuspringen. Es wird ein wenig schwerer nun, da der Störer aus Psalm 91, 11-12 zitiert in dem die Rede davon ist das Gott den Engeln befehlen werde, Jesus auf Händen zu tragen.
Ja, an der Stelle könnte er es den Menschen beweisen, das Wunder. Er könnte in der Zeitlichkeit allen beweisen, dass er es ist. Und was tut Jesus: Er gibt eine Antwort 5. Mose 6.16 „Du sollst Gott, deinen Herrn nicht versuchen.“ (ziehen wir noch eine kleine Schleife zu dem großen Satz im Großen Gebet des Vater unser ..“ und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“ – führe uns nicht in das Wunder, das Zeichen, sondern löse uns heraus aus der Zeitlichkeit).

Uhi, der Störer steigt noch höher mit Jesus hinauf, auf den Berg. Es gipfelt nun langsam an Versuchungen. Alle Reiche der Welt legt er Jesus zu Füßen, die gesamte Veräußerung, alles Weibliche und ihre Herrlichkeit und bietet ihm an: Fällst Du jetzt vor mir nieder und betest mich an, dann kannst Du all das durch mich besitzen.
Wie die Schlange am Anfang Eva darauf hinweist, dass sie durch sie alles erobern und besitzen kann, was sie hier sieht, so ist es hier der Störer. Wirklich verlockend nicht wahr, nicht was alles zu besitzen ist, sondern der Aspekt der Freiheit im Menschen, die er in solch einem Angebot als unbegrenzt erleben könnte. Wie weit die Liebe Gottes reicht, bis in das Alleräußerste. Und was macht Jesus, er gibt wieder eine Antwort: Mose 5; 6.13 „Den Herrn, deinen Gott ehrfürchte, und ihm diene, und in seinem Namen schwöre.“ Damit ist klar, Jesus kennt nur einen Herrn, Gott und diesem alleine dient er. Denn wer IHN einmal in sich erfahren hat, ist immun gegen alle Verführung. Die, die IHN erfahren haben, heben die Gewichtung der Zeitlichkeit auf, leben in all ihren Sinnen nur in Einheit und der Ewigkeit. Ja, Jesus hat die Zeitlichkeit geschaut und sie überwunden. Gerade aus diesem Grunde ist er gekommen um sie zu erlösen. Deshalb war seine erste Begegnung mit der Welt die Fischer, die imstande sind die Menschen aus der Zeitlichkeit mit den Netzen zu ziehen. Sie neu zu gebären, erinnern Sie sich: Netz und Geburt hat im hebräischen den gleichen Wortstamm. Also werden die Menschen durch Jesus und die Fischer aus der Zeitlichkeit(Weib) gezogen, in die Ewigkeit(Mann) gestellt, um die Einheit des Seins zu erfahren(das Wort).

Und was geschieht, der Störer, der Satan, der Teufel verschwindet und die Boten Gottes erscheinen. Was lehrt uns das? Wir wollen erst wissen und dann glauben. Der Unterschied zwischen den Versprechungen der Schlange und des Störers und denen von Jesus ist klar zu unterscheiden. Der Störer und die Schlange versprechen genau das gleiche wie Jesus auch und doch ist ihr Weg der von Materie und Zeitlichkeit. Das Wunder ist zu sehen, die Zeichen der Zeit schreiben es. Es wird bewiesen, unterlegt. Die Worte gehen im Geiste des Herzens ein und auf, bedürfen keiner Beweisführung, keiner Veräußerung, keiner zeitlichen Festlegung, sie berühren den Quell im Innern. Schauen Sie alleine auf die Unendlichkeit in der Geburt Jesus durch die Frau, Maria, jenseits jeglicher materiellen Gesetzesmäßigkeiten, kommend aus der Jungfrau Maria durch den heiligen Geist. Für all die, die das Gift der Schlange noch in sich tragen ringt es ein kleines Lächeln ab. Das Lächeln von: so etwas ist unmöglich, wissenschaftlich nicht belegbar, das kann auch gar nicht sein. Für die unter uns, die das Neue Testament als eine Schrift erleben, indem sich das Wort Gottes offenbart, erleben das innerhalb des Horizonts unserer menschlichen Möglichkeiten auch das eigentlich Unmögliche entstehen kann.

Fortsetzung folgt mit den Wunderbare Speisungen.

Der Sinn des Lebens ist das Gespräch mit Gott. Damals wie heute vielleicht immer. Der Mensch hat Fragen, immer Fragen und Gott kann all diese Fragen beantworten.

Die wundersamen Speisung des Jesu

Speisung der Fünftausend
Die Menschen folgen Jesus. Eine Menge von Menschen, die es während der Wanderschaft hungert und auch dürstet. Die Rast findet an öden, kargen Plätzen unter freiem Himmel statt. Die Nacht bricht herein und die Jünger machen Jesus darauf aufmerksam. Sie sagen ihm das es bei der Menge von 5000 nicht mehr zu essen gibt als fünf Brote und zwei Fischen. Jesus lässt sich also diese Nahrung bringen, blickte zum Himmel hinauf und sprach den Lobpreis. Dann brach er das Brot und gab es den Jüngern mit der Bitte es an die Menge weiterzugeben. Das „Wenige“ reicht für die gesamte Menge. In allen Evangelien werden stets diese Zahlenverhältnisse von „viel Menge“ zu „wenig Nahrung“ wiederholt. Das „wenige“ wird zum nach zu so „viel“, dadurch, das die Speise durch die Hinwendung zum Himmel gesegnet wird und so am Ende gar noch etwas übrig bleibt.

Der Mensch lebt eben nicht vom Brot allein gab Jesus dem Störer schon in der Wüste zu verstehen, sondern wartet auf die Worte Gottes. Das ist das wahre Natur des Verlangens nach Nahrung: etwas, was ihm den Sinn des Lebens offenbaren lässt. Den Sinn all dessen was zum Leben gehört, Leid, Krankheit, Glück, Freude, Sterben. Es ist wohl nicht damit gemeint, dass Jesus die Kraft der materiellen Vermehrung wie ein Zauberer in sich trug.
Es ist einzig die Hinwendung Jesu an die Kraft im Himmel, zu Gott, den er Vater nennen. Das Brot, das vom Himmel fällt vom Ewigen, der Quelle alles SEINS, aller Nahrung, allen Sinns. Jesus bricht das gesegnet Brot(Zeichen der Zeitlichkeit) und lüftet damit das Geheimnis der Zeit. Zeit, die zerteilt wird in dieses und jenes. Warum kann Zeit zerteilt werden, weil sie aus der Einheit Gottes überhaupt erst entstanden ist. Der Segen vereint alles und trägt Gottes Gnade in alles Zeitliche. Eine Handlung der Glückseligkeit die das Geheimnis des alles vereinenden in sich trägt.

Jesus überreicht also nun diese gesegnte und dann zerteilte Nahrung an die zwölf Jünger weiter. Die zwölf ist bekannt als die Vollkommenheit, den ganzen Menschen, die gesamte Menschheit, das Universum. In der Zahlenmystik ist die Zahl zwölf aus 3x4 entstanden. Die Zahl drei steht für das männliche Prinzip, die Zahl vier für das weibliche Prinzip (Literaturempfehlung: Numerologie von Jules Silver) Das männliche und weibliche Prinzip haben sich in der zwölf vereint und steuern gemeinsam dem Neuen, außerhalb der zeitlich, räumlich Vollkommenheit (der 13) entgegen. In der Zahlenmystik der Kabbala ist die Dreizehn demnach die zweite 1 oder die 1 des Neuen.

Die zwölf Jünger stehen also symbolisch für die Vollkommenheit, die ganze Welt, die ganze Menschheit, das Universum – ALLES.
Die Speisung dieser fünftausend trägt also den tiefen Sinn in sich, dass die Energie des männlichen und die des weiblichen aus ihrer vorangegangenen Einheit auf das „kommend Vollkommene“ wartet. (die 13 – Jesus ist der dreizehnte) Jesus, das Wesentliche vereint sich mit der Vollkommenheit der Zeitlichkeit. (Er hebt das Brot gen Himmel und bricht es dann, nachdem er den Segen erhalten hat)
Die Zeitlichkeit dieser Schöpfungsphase, das Erscheinende hat sich in sich erfüllt und trifft nun auf das Wesentliche, das Ewige um den Heiligen Geist in sich aufzunehmen. Ein Prozeß der Schwangerschaft entstand mit dem Kommen Jesu und will ein Kind gebären. Das Neue, das Wort. Nicht die alten Schriften, die Festlegung. Es wird das Wort Gottes geboren aus dieser Vereinigung.
Holen wir uns noch einmal ins Gedächtnis das es zwei Fische waren, die bei fünf Broten lagen. Der Fisch, Symbol des Lebens, repräsentiert die Kraft des männlichen Einheitsstromes und des weiblichen Einstromes in der Zweiteilung, die durch die Segnung vereint wird.
Was bedeutet es im Gesamtbild?
Alles was im Wort verborgen liegt, gilt es zuerst einmal in uns selbst zu suchen, die Trennung von außen und innen aufzuheben. Wir nehmen das Wort (Nahrung) in uns auf und schauen in unsere innerer Verborgenheit, was uns in Wirklichkeit nährt. Damit heben wir die Trennung auf zwischen dem zeitlich Erscheinenden und dem Ewigen. (Literaturempfehlung Jasmueen „Prana-Nahrung)
Das Wort Gottes in sein eigenes Inneres zu nehmen, bedeutete sich von der Vielfalt des äußeren Erscheinenden auf das Eine in sich zurückzuziehen.

Jesus und die Kranken und Gebrechlichen oder die Wunderheilung Jesu


Langsam tasten wir uns heran, dass das Geheimnis der göttlichen Worte, wie hier im Testament nicht im Äußeren Anschein zu finden sind. Das es darum geht, diese Worte im eigenen Inneren zu finden, ihre Herzensübersetzung sozusagen.
Stellt sich an dieser Stelle doch wirklich die Frage, warum es nicht gleich in einer übersetzten Herzenssprache geschrieben ist und man sich die Mühe machen muß nach Innen zu schauen, wo es doch im Äußeren gleich erscheinen könnte. In Matthäus 13.10-11 können wir dazu lesen, dass sie ihm die Frage nach der Gleichnisrede stellten und er sie darauf verwies, dass es ihnen gegeben sei, die Geheimnisse des Himmelsreichs zu erkennen, anderen wiederum nicht. Nicht jeder von uns fühlt sich berufen, dass Wort in sich aufzunehmen. Gottes liebt zieht sich durch alles und die Freiheit des Menschen wird nicht angetastet. Also muß es jedem selbst auch überlassen bleiben es in sich aufnehmen und übersetzen zu wollen. (Literaturempfehlung: Die Ankunft des Messias, Carmen Wilms)

Nun gibt es noch ein sehr herausragendes Thema im Neuen Testament die Heilungen von Jesus. Die Kranken und Gebrechlichen scheinen sich ja in Scharen um ihn versammelt zu haben. Alle Filme, die über das Thema Jesus gedreht wurden, zeigen ja auch immer wieder eine sehr primitive Darstellung von Zivilisation in den Ländern zu Lebzeiten Jesu. Spannend nicht wahr, denn so setzt man ihn doch unbewusst in ein Leben, dass eben nur eine Seite des Ganzen zeigt und kann ihn schon irgendwie „altertümlich belegen.“ Versuchen wir das ein wenig in Klarheit zu bringen über die Symbolkraft des geschriebenen Wortes.
Wie jedes Wort in sich das Wunder trägt, so trägt es natürlich auch das Wort Krankheit. Was ist die Einheit im Wort Krankheit?
Krank ist der, dem nicht zu helfen ist. Denn alles andere befindet sich im gesunden Bereich. DAS ist die Zweiteilung. Die Kranken also suchen Hilfe in etwas, wo die Gesetzesmäßigkeit, die Menschlichkeit keine Antworten mehr hat. Jesus, der in die Welt kam, jedoch nicht von der Welt war, wusste Rat und Hilfe zu leisten über die Welt, in der er zu Hause war. Denken Sie an das Große Gebet, des Vater-unser....“denn Dein ist das Reich und die Kraft, in Ewigkeit..“
Nichts kann also mehr helfen, nur die Kraft noch aus einem anderen Reich. Nur noch Gott kann helfen. Doch es braucht Hilfe um aus dem logisch kollektiv bedingten Konventionellen herausgefischt zu werden, eben aus dieser Zeitlichkeit. Deshalb versammeln sie sich zu Scharen um Jesus. Kranke, Seelen, die sich eingeschlossen hatten und auf der Innenseite der Tür keine Klinke mehr finden konnten. Aus der Einheit herausgefallen ist die Einheit des Wortes Krankheit. Gespalten zwischen Verstand und Gefühl. Gebrochen in sich selbst.
„Er machte die Blinden sehend“ darin liegt das Wunder des Wortes in seiner Einheit verborgen. Er ließ sie die Klinke an der Tür wieder sehen, damit sie sich selbst in ihrem Inneren befreien konnten. Hervorzutreten ins Licht. Das Äußere, die Zeitlichkeit, die Blindheit...wir alle sind damit konfrontiert. Ständig....solange wir nur die Oberfläche wahrnehmen. Die Haut von uns sozusagen, solange wir nicht in unser Inneres vorzudringen wagen, sind wir krank, gebrochen, zweigeteilt, blind eben. Nicht nur blind, wir sind dann auch taub. Kein wirkliches Wort dringt in uns ein. Wir hören im wahrsten Sinne dieses Worte ZU. Wir machen dicht. Nichts geht hinein und nichts geht hinaus. So sind wir nicht nur blind und taub dann, sondern auch noch stumm. Wir schweigen, bewusst, da wir uns nicht im Inneren offenbaren können oder gar wollen. Wir nur die Oberfläche berühren und bloß nicht daran kratzen. Denn das würde das Innere freilegen. Taub, Stumm und blind zeigt die völlige Beziehungslosigkeit zum Leben an. Was macht das in der Gesamtheit. Es lähmt uns. Alles stockt, steckt fest, ist starr geworden, Bewegungslos, nicht geht mehr voran. Wir stecken ganz und gar in uns selbst fest. Die Tür ist verriegelt, es ist dunkel, wir erkennen nichts und sind gelähmt um die Klinke zu erfassen. Gefangen in sich selbst. Nun kommt also Jesus daher und von ihm geht ein Licht der Freiheit aus, der Beweglichkeit, der Leichtigkeit inmitten einer Welt, die voller Schwierigkeiten steckt. Etwas in uns regt sich – die Sehnsucht, eine Erinnerung, etwas schmilzt und die Massen begeben sich zu ihm.
Die Wunderheilungen Jesus verdeutlichen nichts anderes, als das er genau dies beleuchtete, es aussprach, an der Oberfläche kratze und den Weg frei machte um die Klinke in die Hand zu nehmen un die Tür selbst zu öffnen. Er brachte den Sinn in das Innere, das Wort der Einheit, der Ewigkeit, brachte sie in die eigene innere Quelle, richtete ihren Blick nach innen. Damit wurde die Spaltung, das Gebrochensein, das Kranksein in den Menschen aufgehoben. Sie wussten um die Einheit, die Zeichen von Äußeren nach Innen zu nehmen. Das Kranksein von blind, stumm, taub und lahm findet im Inneren, im Verborgenen statt, es ist nicht bewusst und wurde durch das Wort bewusst gemacht. Veräußert, in das Leben gestellt. Ja, wie entscheidend es doch ist von beiden Seiten im Leben zu wissen, von innen und außen. Nicht in das eine oder andere Extrem zu verfallen. Das bringt uns im Neuen Testament zu den

Schriftgelehrten und Pharisäern


Leute von damals, die das Zeitliche jedoch irgendwie überwunden haben, denn sie sind auch heute. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer waren, wie wir alle wissen, die Gegner der Sprache Jesu. Sie sprachen eine gänzlich andere Sprache und konnten überhaupt nicht verstehen was er da alles sagte und das alles auch noch im Namen des Vater.......
Das diese Gegner also erwähnt werden in der Bibel schon sind sie im ewigen verankert. Sozusagen eine Archtetypus wenn wir die Jungsche Theorie hinzunehmen. So können wir als diese Gegner in uns selbst entdecken, im Unbewussten. Im tiefen Inneren vor dem die meisten einfach Furcht haben und deshalb lieber an der sicheren Oberfläche weiterpolieren und jeden Kratzer sofort beheben. In allen Zeiten, so auch heute gibt es einfach Menschen, die alles als Wirklichkeit akzeptieren, was sie wahrnehmen und ihre persönliche Verborgenheit, ihre Sehnsucht, ihre geheimen Wünsche und Hoffnungen, ihre Träume kaum beachten. Das muß zu Missverständnissen führen, es kann nicht anders sein. Jesus, der seine tiefsten inneren Wünsche, seine Sehnsucht sein Alles in die äußere Welt brachte, ja förmlich schleuderte um wachzurütteln, an die Quelle in den Menschen zu erinnern. (Schönes Wort nicht wahr ER – innern – ER ist in unserem Innern.)

Schriftgelehrte, die sich an die alten Schriften halten, das Alte Testament, nicht abweichen wollen, können im Äußeren um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Was geschieht im Inneren dieser Schriftgelehrten? Wo sind ihre Sehnsüchte, Wünsche, Träume...

Das Innere des Menschen ist wie eine Wolke. Deswegen wird Gott als Bildnis auch immer auf einer Wolke sitzend dargestellt. Auch die Heiligenbilder Jesus zeigen ihn aufsteigen auf einer Wolke – Himmelfahrt. Das Innere des Menschen, die Wolke, die überall hinreisen kann, die in allen Zeiten gleichzeitig schwebt, das Zeitliche überwunden hat, trifft nun auf die Schriftgelehrten und Pharisäer im Außen. Das, was der Mensch versucht zu sein, sein Bild, das er erfüllen will. Ein Bild, das in das Ganze der Gesellschaft passt. Ein Bild, das seiner Persönlichkeit entsprungen ist. Ein Bild, dass zwangsläufig abgetrennt wurde von der „Traumwolke“.
Das Wort Pharisäer kommt aus dem hebräischen und bedeutete „sich absondern“. Jetzt macht es für Sie mehr Sinn, nicht wahr? Von was sondert sich der Pharisäer in uns nun ab? Vom Leben, der Wandelbarkeit, der ewigen Veränderung und Neuwerdung. Die Pharisäer und Schriftgelehrten symbolisieren in der Bibel die, die alles schon wissen, die fertig sind, die alles erreicht haben was es zu erreichen gibt. Sie haben sich abgesondert von der Realität des Lebens. Denn dieses Leben als solches kann nie vollkommen sein, denn es unterliegt eben auch der Zeitlichkeit. Das müssen sie also schon auch wissen, denn sonst würden sie nicht so unausstehlich und hochmütig nörgelnd, aggressiv beschreiben werden.

Die Schriftgelehrten sind die, die kundig sind im Sinn des geschriebenen Wortes. Gelehrte, welche die alten Schriften ihrer äußeren Bedeutung nach weitergaben. Sie sind mit der „Außenseite“ des Wortes beschäftigt. Befinden sich dadurch wieder im Zeitlichen, im Weiblichen in der Versuchung. Ein wenig so als wüssten sie noch nichts von der Innenseite des Wortes, die Jesus lehrt. Er, der das Weibliche der Welt in Klarheit bringt und mit dem Männlichen Wort in die Einheit bringt. Ihn verstehen sie eben nicht, oder müssen vorgeben ihn nicht zu verstehen, denn sie müssen das Bild der Schriftgelehrten und Pharisäer erfüllen.
Sie wollen Jesus einfach nur los werden. Er ist unbequem, bringt noch größere Schwierigkeit und verwirrt. Er weist auf die Welt, die sie in Wirklichkeit wähnen auf die Wirklichkeit der Welt im Wort hin. Er führt in die Innenseite des Wortes. Das stört die Pharisäer da, sie das Wort eben nur für die Welt anwenden. Für die Welt, da sie sich als von der Welt kommend betrachten. Gelehrte, die vom Jenseits wissen, von Gott und doch blind und stumm und taub und gelähmt waren. Die nicht verstehen können das Jesus nicht ihrem Verständnis vom Wort entspricht. Erinnern wir uns wie sie ihn auf die Probe stellten als sie ihn fragten ob er denn die Zinsen für den Kaiser geben wolle. Er antwortete ihnen das man dem Kaiser geben solle, was eben des Kaisers ist und Gott eben auch geben solle was Gottes ist. Die Einheit des Lebens, von Äußerem und Innerem. Er versuchte damit die Gespaltenheit im Sinne einer Alternative denkend klar machen. Sie wären enttäuscht, natürlich waren sie das, denn sie könnten ihn nicht hören, da sie eine Alternative anboten ihn des Unrechts zu bezichtigen. Sie suchten das Falsche, sie waren auf der Außenseite seiner Worte unterwegs.
Sie konnten nicht hören, dass Jesus nicht diese Welt meinte, sondern Hinweise auf das Jenseits gab.
Die Pharisäer die symbolisch stehen für die heutigen Autobahnen, der breite, allgemeine befahrbare Weg – die kollektive Konvention und nicht verstehen konnten das Jesus von dem persönlichen, individuellen, einzigartigen Pfade spricht. Das am Ende ALLES zu Gott hinströmt, das alle am Ende, egal welcher Weg, welcher Pfad zu Gott kommen. Nun, schauen wir in einer besinnlichen Minute doch bitte selber in uns nach dem Pharisäer oder dem Schriftgelehrten.

Juden und Christen

Wenden wir uns mit dem nächsten Thema der großen Frage von Juden und Christen zu. Von Anfang bis zum Ende nehmen die Juden im Neuen Testament einen wesentlichen Part ein. Der Ursprung des Wortes Jude liegt im hebräischen und bedeutet „Gott loben“. Der Jude ist also in seiner Erscheinung ein Mensch, der sein Lob, wenn es wahrhaftig der Quelle entspringt, nicht lauthals in die Welt hinausschreit, sondern im Sinne der Bergpredigt in sich tiefbeglückt im Leben steht. Nun scheint es so, als habe eine Trennung stattgefunden innerhalb des Judentums, den Menschen, die Gott loben. „Das Verborgene ist für den Herrn, unseren Gott, und das Enthüllte ist für uns und für unsere Kinder“, so finden wir es in 5. Mose 28,29).

Wenn wir also das sich Offenbarende betrachten hat das Gesetz der Natur die größte Rolle in dieser rein erscheinenden Trennung bewirkt. In der Glückseligkeit in dieser Welt zu stehen birgt ein Geheimnis in sich: eine Energie auszusenden, die unmittelbar andere Menschen an die Beglückten bindet und immer wieder anzieht. Bei den Tiefbeglückten findet sich nun auch am ehesten die Schlange ein, erinnern wir uns an die Geschichte von Adam und Eva, lebend im Paradies, frei und unbedarft, tief in Glückseligkeit versunken. Die Schlange ist also immer gegenwärtig, denn sie ist eine Erscheinung des Zeitlichen. Die Schlange kann also immer nur HIER sein, dass HIER kann sich jedoch ohne die Verbindung zum Ewigen nicht selbstständig machen. Die Schlange ist jedoch die Repräsentantin des HIER ohne Verbindung zum Ewigen. Also bedarf sie derer, die sie hinaus in die Welt, tragen, sie erhalten, sie speisen, sie nähren. Die Schlange verspricht die Macht: nimm sie hier und jetzt. Mit dieser Macht kannst du die anderen einschüchtern, sie ängstigen, sie zwingen, sie in die Qual bringen, sie unterdrücken, sie werden sich an dich halten, erobere das HIER UND JETZT.

Die Glückseligkeit lässt Gott, das Ewige leichter vergessen als das Leid, dass unmittelbar in Kontakt treten lässt. Durch die Eroberung in der Glückseligkeit, ohne Zweifel, wird die Einheit Gottes vergessen, die Liebe geht verloren, es bleiben die hohlen Worte des Lobes Gottes, ohne Zweifel sind es Worte des Lobes und der Preisung, jedoch die Seele der Worte, die Liebe hat sich verflüchtigt. Merkt der Mensch das in seiner Verblendung? Spürt er wirklich, dass er die Liebe gegen die Rechthaberei eingetauscht hat? Sein Erfolg den er haben kann: Menschenmassen folgen ihm, vertrauen ihm, anerkennen ihn wieder und wieder, geben alles in seine Verwaltungshände, lassen sich von ihm und seinen Worten leiten und lenken, folgen seinen Gesetzen. Er braucht mehr Menschen, die für ihn arbeiten, ihm zur Seite stehen, er dehnt seinen eigenen Körper aus und wird nach und nach zur Körperschaft. Der Druck wird mit jedem Wachsen und Ausdehnen auch stärker und wächst immer auf das Ziel – Erfolg- hin. Misserfolg würde das Vertrauen entziehen, also mehr Kontrolle, mehr Gesetz, mehr Riten, mehr Bräuche, verfestigte Traditionen, mehr heile Stätten in denen Menschen sich versammeln, um nicht in Sünde zu verfallen. Denn das schwächste Glied in der Gruppe repräsentiert das Ganze.

Da plötzlich kommt einer daher, Jesus und verwüstet den Tempel, zwei Mal. Die Aufregung des Kopfes der Körperschaft der Judenheit, die Schriftgelehrten und Pharisäer sind erregt. Ja sicher sind sie das, denn erregt sich doch nur der, der um seine Fehler oder Sünde weiß. (sünde von sinte bedeutet Trennung) Kam nicht Jesus gerade in dieser Zeit sehr recht, als der Sündenbock, der nun alle Schuld auf sich nehmen kann. Ja, insofern müssen sie ihn erkannt haben, durften das nicht mehr nach außen bringen. Denn wie viel Aufruhr muß in all den Schriftgelehrten und Pharisäern gewesen sein aufgrund der militärischen Besetzung durch die Römer. Eingegrenzt im eigenen Reich, selbst kontrolliert Gesetzen unterlegen. Jesus nahm alle Schuld auf sich und alleine dafür das er sich offenbarte und darin das Wort Gottes sich offenbarte war die Reaktion der Körperschaft sehr empfindlich gestimmt. Die Nervosität war ohnehin im Blut: Verfolgungen, Vertreibungen, Quälungen etc. Nun, jetzt kommt doch einer, ER, der Auserwählte, spricht all dies von Innen nach außen, offenbart es, setzt das Wort Gottes inmitten der Erscheinungswelt und der Kopf der Körperschaft (Judentum) hält fest an dem „Alten“, ja werden gar immer hartnäckiger. Die Vorstellung der Judenheit aufgrund der festgeschriebenen Verheißung war wohl die, dass der neue Messias eine „Neue Welt“ auch bringt. Eine Welt in der Feind und Freund zusammenwohnen werden. Und was geschieht: Jesus ist gekommen und mit ihm der Kampf, Tod und Leid. Also wird das Zeitliche beim Wort genommen und die Menschen haben sich zu entscheiden zwischen der Judenheit und der Christenheit, die ihm folgen sind die Verfolgten, die den Tempel wieder aufrichten, sind die der Judenheit. Ordnung muß wieder herrschen, Frieden und Ruhe, keine Glückseligkeit darf gestört werden. Die Judenheit sowie die Christenheit stand unter dem starken Strom der Emotionen der Zeitlichkeit. Hilflos, strauchelnd in der Eile, und in der Emotion doch genau das Richtige zu tun. Zu verteidigen und zu verkünden was besser ist, was das Richtige ist. Und noch immer leben wir in einer Welt, in der die Macht die Angst einflößt, die Schlange sich immer wieder im Zeitlichen häuten kann und doch die gleiche geblieben ist. Die Welt ist noch immer geprägt von den Lehren der Schriften, und denen die sie auslegen. Vielleicht wurde das Reich des Ewigen zu eiligen von der Christenheit in der Welt der Erscheinung festgemacht. Vielleicht wurde dadurch in der Welt des Äußeren vergessen, oder in Eile übersehen, dass es die Quelle von allen Seins gibt, in die Mann und Frau eingehen um sich zu vermählen, die Ehe der Einheit einzugehen. Wurde auf beiden Seiten vergessen, dass es das Wort Gottes ist das, das Ewige verkündet. Nach wie vor ist es das Erkennen, dass die Gnade der Durchbruch aller Gesetzesmäßigkeiten ist. Das es nicht besser ist Freud zu empfinden und nicht schlechter ist Leid zu empfinden. Das es nicht besser ist zu Verfolgen und nicht schlechter verfolgt zu werden. Verfolgt nicht immer das Ewige die Zeitlichkeit und wird die Zeitlichkeit nicht immer vom Ewigen verfolgt. ALLES ist SEINE Gnade, nur wir trennen es in das Gute und das Schlechte. Das ist die Aufgabe von damals und von heute, zu erkennen, dass Gottes Gnade schon immer da war und immer da ist, ewig. Das ist das was Jesus versuchte unter vielen Aspekten SEINER Sprache zu vermitteln. Und der ewige Kreislauf sagt auch das die, die verfolgt haben auch die Verfolgten werden, wie sonst sollten sie die Gnade erkennen? Wir alle leben in einer Welt, in der wir diese Gnade, die Erlösung erkennen sollten. Und auch erkennen, dass alles in der Schöpfung seiner Gott gegebenen Form treu bleiben darf, seiner Sprache, seiner Religion, seiner Tradition. Das es keine gibt, die besser oder schlechter ist, dass alle Weg letztlich zu Gott führen. Aber auch erkennen, dass alles auf dem Weg verblasst, jede Glaubensbekenntnisse, jede Religion, jede Körperschaft, jede Farbe, alles, es bleibe nur DAS. An all das tritt die Sehnsucht nach Liebe. Und die Liebe Gottes hebt alles auf.

Was bedeutet die Kreuzigung


Das Geheimnis des Kreuzes ist der irdische Weg in den Tod um zur Erlösung zu gelangen. Sehr aufschlüsselnd ist dieser Weg in dem Film von Martin Scorese „Die letzte Versuchung Christi“, verfilmt nach dem Buch von Nikos Kazantzakis – gleicher Titel dargestellt.
Auf diesem Wege in den Tod hört alles Zeitliche plötzlich auf, alle Vorstellungskraft des Verstandes. Das Kreuz auf sich zu nehmen um zu sehen, dass HIER nichts mehr von dem übrig bleibt was im Zeitlichen galt, keine Familienangehörigen, keine Macht, kein Erfolg, keine Reichtum, NICHTS – außer dem Duft der durchlebten Erfahrungen. Plötzlich wird das Innere zum Äußeren. Vorher stand es sich gegenüber und plötzlich ist es das EINE, das Ewige.
Im Hebräischen bedeutet das Wort Kreuz die Vierheit in der Einheit. In der Kabbala ist in der Vier „im Prinzip“ alles enthalten. Das Wort Kreuz in den Zahlenmythos aufgeschlüsselt enthält alle Zeichen, die zu den Begriffen „stark, mächtig, gewaltig führen. Das Kreuz symbolisiert die Grenze des diesseitigen Lebens, der Vollendung der Zeitlichkeit und damit den Eintritt in ein neues Leben. Es bedeutet die Taufe, durch den heiligen Geist. Durch das Kreuz kommt die wahre Stärke, die wahre Macht und die das Leben unter der EINEN wirklichen Gewalt. Damit wird auch die Macht der Angst durch das Kreuz aufgehoben. Das Kreuz in seinen vier Ausrichtungen trägt den ewigen, unsichtbaren Kreis um sich.

Die Grenze des irdischen Lebens – Worte

„denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren.“ (Matthäus 16.25)
Diejenigen, die sich an das Leben klammern, wissen nichts von der Seele, die doch das Leben in der alten Gesetzesmäßigkeit, das Leben der Ewigkeit ist. Das sind die unter uns, die sich nach nichts sehnen bzw. deren Sehnsucht auf ein längeres Leben im Sinne der linearen Ausdehnung und gesundheitlichem Frieden gerichtet ist. Diese Menschen kennen nicht die Sehnsucht nach Auferstehung. Insofern meint Matthäus, dass der Mensch, der nur darauf aus ist sein Leben hier zu erhalten, es deshalb auch verlieren wird.
Diejenigen unter uns, die sich nach der Ewigkeit sehnen und das Leben immer unter dem Aspekt dieses Sehnen betrachten, die werden das Leben der Ewigkeit auch finden werden.
Jeder Mensch weiß doch eigentlich, dass aller Erfolg, aller Gewinn in der Welt begrenzt ist. Die meisten sind so ausgerichtet zu arbeiten, zu schuften, anzuhäufen, zu sparen, zu halten bis die Zeit gekommen ist wo Ruhe einkehrt, die Rente, um dann mit dem Angehäuften ein bequemes Dasein zu haben. Und was geschieht alles auf dem Weg zu dieser Ruhe, Sorgen, Krankheiten, Schicksalschläge vielleicht gar der Tod holt sie heim. Die Sorgen um allen Status haben sie abgelenkt vom Wesentlichen, vom EINEN. Die Verlockungen der Welt haben sie vereinnahmt, umgarnt, erdrückt.

Jesus sagt in Matthäus 6,26-27

„Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheuern; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen kann, ob er gleich darum sorget? Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.“

Das Gespräch mit Gott dient doch für uns Menschen genau aus diesem Grunde, den uns zukommenden Teil zu empfangen. Das vom Himmel zu erhalten, was jedes Menschen genauer Teil ist. Wir alle haben hier unsere Arbeit zu erfüllen, zweifellos. Doch ist der Sinn dieser Arbeit nicht nur ein einziger, zu IHM zu gehen. Ist diese Arbeit nicht der Weg aus der Knechtschaft heraus, in das ewige Land? Sind wir nicht durch die Entwicklung der Menschheit in den letzten 2000 Jahren alle zu Fischern geworden? Zu Fischern unserer Selbst? Kann das nicht der Sinn aller Worte Jesus gewesen sein? Niemand, der hier sein Leben nur vertut vermag es einzutauschen. Das Leben hier, in dieser Zeitlichkeit ist der Weg. Das Leben ist wie ein Spiegel, in dem sich unser Sein widerspiegelt. Das Leben ist ein besonderer Raum von Reichtum, ein Geschenk Gottes und ein Geschenk, dass jeder von uns, der hier lebt zu nehmen wusste. Die Zeitlichkeit, die für dieses Leben gegeben wurde ist die Mutter in jeder Sekunde, jeder Minute, jedem Tag, jeder Nacht, damit wir die Wirklichkeit immer wieder wahrnehmen können, durch die Sehnsucht. Das ist das ewige Leben. In jeder Sekunde können wir DAS erkennen. Das verkündete Wort über Jesus Christus ist das Wort der Ewigkeit. Das Wort, welches er das Wort Gottes nannte. Das Wort, das durch den unendlichen Geist kommt, damit es jeder jungfräulich in sich aufnehmen kann. Das Wort so aufzunehmen, heißt das Gesetz der Kausalität durchbrochen zu haben. Die Einsicht ist erwacht, dass die irdische Grenze nur anzudeuten vermag, was wir alles wiedererleben werden in einer nie geahnten Klarheit der Freude. Das erzählt Jesus in den Worten von dem kommend irdischen Ende und geht wie alle Menschen in den Tod. Dann lässt er die, die zur Einsicht gelangt sind, durch das Wort erleben wie er vom Tode auferweckt wird und wieder in der Welt ist. Am dritten Tage wird er auferstehen. In eine neue Welt, ein neues Leben mitbringen, in der Zukunft. Denn das was wirklich zu Tode kommt ist nur das Zeitliche und das in ihm wohnende Leid.

So kommen wir zu dem Sinn des Ganzen im Wort als irdische Grenze:
Entnommen aus „die Ankunft des Messias“ Neuerscheinung im Dezember von Carmen Wilms:

Sinn

....Der Sinn, der jedoch vom Verstand, dem Herz un dem Geiste gleichermaßen aufgenommen werden kann ist der, dass die Christusenergie zu einer Lebensweise führt, in der wir fähig werden, uns in unserem wirklichen Wesen zu erkennen und dieses dadurch in der Welt in Erscheinung treten lassen. In dieser Lebensweise können wir erfahren, dass es eine wahre Kommunikation nur von Herz zu Herz gibt.






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