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Spezielle DVD´s

 

Lara CroftTomb Raider (3 DVDs)
Statt: EUR 32,99
Jetzt: EUR 12,9
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Darsteller: Angelina Jolie, Jon Voight
Regie: Simon West, Musik: Graeme Revell
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• DVD Erscheinungstermin: 19. März 2002, Produktion: 2001
• ASIN: B00005NFL7 >> gleich bestellen

Rezensionen
In gewisser Weise liegen die Wurzeln beinahe all der heute populären Action-Adventure-Computerspiele im Kino. Ohne die ersten beiden Indiana Jones-Filme und ihre unzähligen Nachfolger, wären diese Spiele nur schwer vorstellbar. Sie bedienen sich der Situationen, der Strukturen und der Dramaturgie dieser Abenteuerspektakel und geben ihnen eine interaktive Komponente. In der Interaktion, der direkten Beteiligung des Spielers am Geschehen, liegt der einmalige Reiz der Action-Adventures, und an ihr sind bisher nahezu alle Versuche, diese Spiele wieder zurück in Kino zu verwandeln, gescheitert.
Natürlich ist auch Simon Wests Lara Croft: Tomb Raider, die Kinoversion des berühmten Videogames, kein interaktiver Film. Doch das vergisst man sehr schnell. Denn Simon West und seinen Drehbuchautoren ist es gelungen, klassische Spielsituationen in atemberaubende Action- und Special-Effects-Sequenzen zu verwandeln, die alleine schon den Verlust des Interaktiven aufwiegen. Man fiebert einfach so mit der Archäologin und Grabräuberin Lara Croft mit (Angelina Jolie), dass man fast das Gefühl hat, ihre Geschicke mit dem Joystick selbst zu beeinflussen. Die Geschichte von Tomb Raider ist zwar äußerst simpel -- Lara muss verhindern, dass der Geheimbund der Illuminaten in den Besitz des Dreiecks des Lichts kommt, mit dessen Hilfe der Mensch bei einer bestimmten Konstellation der Planeten unseres Sonnensystems die Zeit beherrschen kann --, aber gerade in dieser Einfachheit liegt seine eigentliche Stärke.
Wie die alten Serials und Abenteuerfilme der 30er- und 40er-Jahre, deren Zauber schon Steven Spielberg zu seinen Indiana Jones-Geschichten inspiriert hat, ist auch Simon Wests Videogame-Adaption reines Kino, schnell, aufregend und in den entscheidenden Momenten melodramatisch. Auch wenn die Tricks heute fast alle aus dem Computer kommen, besitzen die großen Action-Momente des Films eine Unschuld und eine Magie, die Hollywood eigentlich nur in seiner golden Zeit besaß, als das Abenteuer-Kino noch wilden Kinderträumen glich.

Mit Angelina Jolie hat Tomb Raider zudem noch die ideale Lara-Croft-Darstellerin. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin kann hier ihre wilde Seite ausleben. Lara Croft mag von Geburt eine "Lady" -- eine englische Aristokratin -- sein, in ihrem Herzen ist sie eine wahre Abenteuerin, die sich nur in der Gefahr wohlfühlt. Wenn sie in Aktion ist, scheint Angelina Jolie vor Energie fast zu zerbersten. Wie sie läuft, kämpft und schießt, davon könnten die meisten männlichen Actionstars noch einiges lernen. Und in den Szenen mit ihrem Vater John Voight, der Laras zu früh verstorbenen Vater Lord Croft spielt, verleiht sie der Grabräuberin die tragische Dimension, die aus der Action-Heroine erst eine wahre Heldin macht. --Sascha Westphal
 

 

Das Boot - The Director's Cut (Special Edition)
Statt: EUR 25,99
Jetzt: EUR 12,99
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Darsteller: Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer
Regie: Wolfgang Petersen
Buch: Lothar Günther Buchheim, Musik: Klaus Doldinger
Infos zu diesem Titel
• Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
• DVD Erscheinungstermin: Januar 1999, Produktion: 1997
• ASIN: B00004RYKB >> gleich bestellen

Seit den 50er Jahren haben nur ganz wenige deutsche Filme international wirklich für Aufsehen gesorgt. Zwar besitzen Regisseure wie Werner Herzog, Wim Wenders oder der viel zu früh verstorbene Rainer Werner Fassbinder unter Kritikern und Kinoliebhabern auf der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf, aber die ganz große Popularität ist auch ihnen nie zuteil geworden. Die blieb praktisch nur zwei Filmen vorbehalten: Volker Schlöndorffs Die Blechtrommel und Wolfgang Petersens Das Boot.

Einen "Fels, der aus dem Meer der Kinogeschichte emporragt", hat Ulrich Greiwe Das Boot in seinem Interview-Buch mit Wolfgang Petersen Ich liebe die großen Geschichten genannt; und egal wie man nun persönlich zu dieser epischen U-Boot-Kriegssaga steht, muss man doch anerkennen, dass dieser Film genau das ist, ein weithin sichtbarer Fels. Er hat seinen Regisseur, der bis dahin durch einige gelungene und umstrittene Fernsehfilme aufgefallen war, quasi über Nacht berühmt gemacht und regelrecht nach Hollywood katapultiert, wo er Erfolgsfilme wie In the Line of Fire und Air Force One gedreht hat. Allein diese einzigartige Stellung innerhalb der Filmgeschichte rechtfertigt den 1997 entstandenen, etwa dreieinhalb Stunden langen Director's Cut des Films, den man durchaus als eine Art von Kompromiss zwischen der ersten Kino- und der mehrteiligen Fernsehfassung sehen kann.

Rasantes U-Boot-Kriegsspektakel oder episches Psychodrama, das war die Geschichte der letzten Fahrt eines deutschen U-Boots im 2. Weltkrieg durch die Meerenge von Gibraltar in ihren ersten Fassungen. Nun, im Director's Cut, ist sie beides. Der junge von Herbert Grönemeyer gespielte Kriegsberichterstatter Leutnant Werner ist nicht mehr die Identifikationsfigur, mit deren Augen man den Krieg und seine unvorstellbare Schrecken erlebt. An dessen Stelle tritt nun der Kommandant des U-Boots (Jürgen Prochnow). Sein Zynismus und seine Besessenheit, die ihn zu waghalsigsten Aktionen verleiten, geben dem Director's Cut einen neuen Ton. --Sascha Westphal

 

Gladiator - Collector's Edition (2 DVDs)
Statt: EUR 29,99, Jetzt: EUR 24,99
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• Sprachen: Deutsch (DTS 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Surround)
• Bildformat: 2.35:1, DVD Erscheinungstermin: 19. November 2002, Produktion: 2000
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Russell Crowe, Joaquin Phoenix
Regie: Ridley Scott Hans Zimmer, Musik: Hans Zimmer Lisa Gerrard
• ASIN: B0000521GD >> gleich bestellen

Rezensionen
Mit seinem Sommer-Blockbuster Gladiator, dessen Größe sich mit seinen Vorgängern des Monumentalfilmzeitalters messen kann, hat Regisseur Ridley Scott ein energiegeladenes, actionbetontes Epos erschaffen, mit dem er den Zuschauer mittels computergenerierter Effekte in das Zeitalter des Römischen Imperiums zurückversetzt. Mögen die Effekte auch nicht den Standard anderer Megaproduktionen wie zum Beispiel Titanic erreichen, vermitteln sie doch einen lebendigen Eindruck von der Größe und der Glorie Roms.

Der Australier Russell Crowe ist der heroische General Maximus. Und in dieser Rolle gelingt es ihm, den Film -- bei all den Effekten -- allein auf seinen Schultern zu tragen. Er beweist einmal mehr, dass er inzwischen Anspruch darauf hat, als Hollywood-Star bezeichnet zu werden! So gelingt es ihm, eine erstaunliche Verwandlungsfähigkeit an den Tag zu legen -- vom heldenhaften General über einen gehetzten Flüchtling zum unterdrückten Sklaven zurück zum überlebensgroßen Gladiator.

Die Geschichte beinhaltet typische shakespearehafte Elemente von Tod, Betrug, geheimen Identitäten und Verrat. Keine Frage: Ein bisschen wirkt dies dick aufgetragen und die Dialoge sind gewollt auf klassisch getrimmt, was sich ebenfalls nicht verbergen lässt. Doch der Film ist so lebhaft inszeniert und montiert, dass über diese Mängel hinweggesehen werden kann, bleibt auf der Positivseite doch auch zu vermerken, dass Scott bei all den Effekten und Schlachten den Blick auf die Figuren nicht verloren hat.

Da ist des Gladiatoren Nemesis, der böse Kaiser Commodus (Joaquim Phoenix), der mit seinem Auftreten Autorität erzeugt; unabhängig davon, ob er sich als Kaiser mit den Insignien seiner Macht vor dem Volk präsentiert, oder ob er sich lüstern seiner Schwester Lucilla (Connie Nielsen) nähert. Oliver Reed indessen, der während der Dreharbeiten verstarb, spielt seine Rolle als Lehrmeister des Gladiators mit großer Würde und einer Prise Tragik.

Regisseur Scotts visuelles Können steht außer Frage. Doch bei all dem, was er an atemberaubenden Bildern erzeugt haben mag -- Russell Crowe ist der Star dieses Films. Er spielt nicht nur den Gladiator, er ist der Gladiator! --Mark Englehart

KurzbeschreibungDer römische Feldherr Maximus soll Nachfolger von Kaiser Marcus Aurelius werden. Um dies zu verhindern, ordnet dessen Sohn die Exikution von Maximus an. Ihm gelingt zwar die Flucht, doch er muss sich fortan als Gladiator verdingen. Und er hat nur ein Ziel: Rache an seinem Peiniger zu nehmen.

 

Michael Mittermeier - Back To Life (2 DVDs)
Preis: EUR 23,99
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• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1, Stereo)
• DVD Erscheinungstermin: 7. Oktober 2002
• ASIN: B00006HMCO >> gleich bestellen

Rezensionen
Michael Mittermeier, der Superstar der deutschen Stand-up-Comedy-Szene, präsentiert auf seiner Doppel-DVD Back to Life seine aktuelle Bühnenshow. Im Mittelpunkt steht ein kompletter Live-Mitschnitt von Back to Life vom Mai 2002. Alles an diesem Mammutprogramm ist größer, bunter und vor allem länger als bei Zapped, Mittermeiers überaus erfolgreichem Streifzug durchs Fernsehprogramm der 70er-Jahre. Knapp 160 Minuten lang turnt der unermüdliche Michl über die riesenhafte Bühne des Berliner Tempodroms, schneidet wild gestikulierend seine unvergleichlichen Grimassen und schafft das Kunststück, die Spannung auch über diese lange Strecke konstant aufrecht zu erhalten.

Selbstredend gibt es bei einem Programm dieses Umfangs die ein oder andere schwächere Nummer. Der Großteil der Gags sitzt jedoch und viele werden sich in den bissigen Observationen deutscher Wirklichkeit als Opfer nervender Straßenpantomimen oder quengelnder Kleinkinder wiedererkennen. Die gut 3.000 Zuschauer jedenfalls, unter ihnen etliche bekannte Gesichter aus dem Showbusiness, dankten es Mittermeier mit begeistertem Applaus und spätestens wenn der sympathische Bayer sich seinen Kindheitstraum als Rockstar erfüllt und im Finale auf seiner E-Gitarre herumschrubbt, hat sich die Halle in einen Hexenkessel verwandelt. --Thomas Reuthebuch

 

Sex and the City: Season 1 (2 DVDs)
Statt: EUR 34,99
Jetzt: EUR 24,99
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall
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• Sprache: Deutsch, Englisch
• DVD Erscheinungstermin: 4. April 2002, Produktion: 2002
• ASIN: B00005T62J >> gleich bestellen

Rezensionen
Sex and the City basiert auf Candace Bushnells provokantem Bestseller und gehört zu den wegweisendsten Serien des US-Fernsehens, wovon mehrere Golden-Globe-Auszeichnungen eindrucksvoll Zeugnis ablegen. Sarah Jessica Parker spielt Carrie Bradshaw, eine junge Frau, die sich selbst als "Sex-Expertin" bezeichnet und "Sex and the City" schreibt, eine Zeitungskolumne, die als Chronik des Sexualverhaltens der Menschen Manhattans im "Zeitalter der Nicht-Unschuld" gilt. Als Vorbilder für die Personen, über die sie schreibt, dienen Charlotte (Kristin Davis), das nette Mädchen von nebenan, die scharfzüngige Miranda (Cynthia Nixon), das Party-Girl Samantha (Kim Cattrall) -- und nicht zuletzt sie selbst (inklusive ihres eigenen, turbulenten Liebeslebens).

Während der ersten Staffel, die aus zwölf Episoden besteht, erlebt der Zuschauer Carrie zunächst als eine junge Frau, die den Spieß umdreht: Nicht mehr die Männer sind es, die die Frauen abschleppen, sie als Frau ist es, die sich der Männer bedient. Von der "heißen Junggesellin", die "Sex wie ein Mann" bevorzugt (schnell und kompromisslos), verwandelt sie sich jedoch, als sie den (aalglatten) Mr. Big (Chris North) kennen lernt, zu einer überzeugten Verfechterin der Monogamie.

Währenddessen haben Miranda, Cynthia und Samantha ihre eigenen Dating-Nöte, und das alles auf einer Ebene, die im amerikanischen Fernsehen bislang unbekannt gewesen ist. Wenn man einer Serie wie Seinfeld in den USA vorgeworfen hat, sie würde zu freizügig über Sex berichten, dann müsste Sex and the City im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eigentlich längst auf dem Index für jugendgefährdende Schriften stehen, denn im Vergleich ist Seinfeld wahrlich ein Format fürs Kinderprogramm.

Es gibt Stimmen, die der Serie eine gewisse Männerfeindlichkeit vorwerfen. Auch wird ihre oft rüde Sprache und ihr respektloser Humor kritisiert. Doch nach all den Jahren, in denen in Film und Fernsehen Männer das Privileg innehatten, sich als Aufreißer betätigen zu dürfen, werden wahrscheinlich gerade die Frauen diese Serie und ihr umgekehrtes Rollenverhalten genießen. Und schließlich gibt es auch Stimmen, die Sex and the City als eine Art Dokumentation und Zustandsbeschreibung des heutigen Manhattan und seiner Bewohner bezeichnen. Wie immer Ihre eigene Meinung ausfallen wird, eines dürfte klar sein: Am Ende wollen auch Sie mehr von dieser bahnbrechenden Serie sehen. --Donald Liebenson

 

Chocolat
Statt: EUR 24,99
Jetzt: EUR 11,99
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Darsteller: Johnny Depp, Juliette Binoche
Regie: Lasse Hallström
Buch: Joanne Harris, Musik: Rachel Portman
• ASIN: B00005QIY3 >> gleich bestellen

Rezensionen
Bei Filmen wie Chocolat ist man immer gut beraten, seine intellektuellen Kapazitäten zu entspannen und einfach die reichlich dargebotenen Sinnesfreuden zu absorbieren. Sei es das überwältigende Lächeln der Chocolaterie-Besitzerin Juliette Binoche, wenn sie einen neuen Kunden begrüßt; oder eine berauschende Tasse würziger, heißer Schokolade; oder die betörende Gitarre des irischen Zigeuners, der von Johnny Depp (Don Juan De Marco) gespielt wird.

Robert Nelson Jacobs hat Joanne Harris populären Roman für sein Drehbuch adaptiert, das von Lasse Hallström (Gottes Werk und Teufels Beitrag) liebevoll in Szene gesetzt wurde. Der Film behandelt vertrautes Terrain und bedient sich hinlänglich bekannter Metaphern, die selbst für ein Kind leicht zu verstehen sind, so dass es kaum überraschte, dass einige Kritiker ihn mit mordlustiger Inbrunst verrissen haben. Aber deren Einwände gingen am Kern der Sache vorbei. Vertrautheit und einfache Metaphern können sehr schön sein, wenn sie in einem Märchen präsentiert werden, dass so einladend warmherzig ist, wie dieses.

Vom Schicksal geführt, lässt sich Vianne (Binoche) mit ihrer Tochter Anouk (Victoire Thivisol) im Winter 1959 in einem ruhigen französischen Dorf nieder. Ihre neu eröffnete Chocolaterie wird schnell zur Attraktion, aber auch zur Quelle der Angst, denn Viannes außergewöhnliche Fähigkeiten, die Leidenschaften der Bewohner neu zu entfachen, drohen die repressiven dörflichen Traditionen zu unterwandern. Der frömmlerische Bürgermeister betrachtet Vianne daher als den Feind. Der Krieg, den er gegen sie führt, erreicht seinen Höhepunkt mit der Ankunft der "Flussratten", wie er die Zigeuner nennt, die von Roux (Depp) angeführt werden. Roux und Vianne fühlen sich direkt zueinander hingezogen.

Eingeflochten in die Geschichte sind ausgezeichnete Nebenhandlungen, in denen es um eine misshandelte Ehefrau (Lena Olin, Die neun Pforten), eine ältere Dorbewohnerin (Judi Dench, Shakespeare In Love) und deren entfremdete Tochter geht. Mögen auch Teile des Films etwas bedauerlich sein (ohne Molinas exzellente Performance, wäre der Bürgermeister zweifellos zur Karikatur verkommen), sind dessen Feinheiten oftmals herausragend. Chocolat erinnert den Zuschauer an die einfachen Freuden des Lebens und lädt ihn ein, diese zu genießen. --Jeff Shannon
 

 

Die fabelhafte Welt der Amélie (Einzel-DVD)
Preis: EUR 22,99
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Darsteller: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz
Regie: Jean-Pierre Jeunet, Musik: Yann Tiersen
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1) Französisch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1)
• Bildformat: 2.35:1, 1.66:1
• DVD Erscheinungstermin: 25. April 2002, Produktion: 2001
• ASIN: B00005V17B >> gleich bestellen

Rezensionen
Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist mit märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet.

Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese elfenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zurzeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wieder zu geben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen eine Freude zu machen. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern.
Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney
 

 

Das Experiment
Statt: EUR 27,99
Jetzt: EUR 11,99
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Moritz Bleibtreu, Christian Berkel
Regie: Oliver Hirschbiegel, Buch: Mario Giordano
Musik: Alexander Bubenheim
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• Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Bildformat: 1.85:1
• DVD Erscheinungstermin: 17. Januar 2002, Produktion: 2001
• ASIN: B00005TS38 >> gleich bestellen

Rezensionen
In einer Zeit, in der das heimische Kino meist immer noch nur wie eine weitere Abspielstätte des Fernsehens wirkt, hat eine Produktion wie Das Experiment etwas ungeheuer Befreiendes. Oliver Hirschbiegels erster für die große Leinwand entstandener Film ist wirklich von seinem spektakulären Anfang bis zum nervenaufreibenden Finale großes Kino. Jede Einstellung sprengt die kleinlichen Grenzen, die den deutschen Film, seine belanglosen Komödien und seine avancierten Dramen, so oft zu einer rein provinziellen Angelegenheit machen. Dabei findet Oliver Hirschbiegel zu einem ganz eigenen Rhythmus der Erzählung. Überwältigung und Reflexion schließen sich hier nicht gegenseitig aus, sondern bedingen einander.
20 junge Männer werden für ein zweiwöchiges Psycho-Experiment engagiert. Sie sollen in einer simulierten Gefängnissituation die Rollen von Häftlingen und Wärtern übernehmen. Unter den Testpersonen ist auch der ehemalige Journalist Tarek Fahd (Moritz Bleibtreu), der sich von diesem Experiment eine spannende Story verspricht. Doch genauso wie alle anderen Teilnehmer wird auch er von der Dynamik der Ereignisse mitgerissen. Er zählt zu den Häftlingen und seine bewussten Provokationen, prallen auf den Sadismus einer der Wärter (Justus von Dohnányi) und führen letztlich zu einer völlig wahnwitzigen Eskalation. Das Experiment entgleitet den Wissenschaftlern (Andrea Sawatzki und Edgar Selge) und verwandelt sich in einen Kampf um Leben und Tod.
 

Vorbild für Mario Giordanos Roman Black Box und Oliver Hirschbiegels Verfilmung war ein reales Experiment, das 1971 an der Stanford University durchgeführt wurde und schon nach wenigen Tagen abgebrochen werden musste. Giordano und vor allem Hirschbiegel gehen nun allerdings mehrere Schritte weiter. Die realen Ereignisse sind nur der Ausgangspunkt für eine klassische Kinofantasie. Diese Vorgehensweise des jungen Regisseurs wurde beim Kinostart von Das Experiment meist heftig kritisiert, doch ihr verdankt dieses Debüt seine beeindruckende Wirkung. Es ist eben keine akademische Studie, sondern ein Thriller, der gerade aufgrund seiner Vereinfachungen und seinem weitgehenden Verzicht auf individuelle Charakterisierungen ungeheuer viel über die menschliche Natur verrät. Ein bisschen erinnert Oliver Hirschbiegels Methode an die von Oliver Stone -- und von welchem anderen deutschen Regisseur der letzten Jahre könnte man das sonst sagen? --Sascha Westphal


HeatHeat
Statt: EUR 14,99
Jetzt: EUR 11,99
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Al Pacino, Robert De Niro
Regie: Michael Mann, Musik: Elliot Goldenthal
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• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1) Spanisch (Dolby Digital 5.1)
• Bildformat: 2.35:1, DVD Erscheinungstermin: 8. August 2002
• ASIN: B00004RYVX >> gleich bestellen

RezensionenRegisseur und Drehbuchautor Michael Mann hat schon oft sein Geschick als Inszenator großer Kriminalgeschichten bewiesen. In Heat bringt er jede einzelne seiner Fähigkeiten ein und erschafft einen intelligenten, von seinen Figuren getragenen Thriller, in dem ganz nebenher zum ersten Mal Robert De Niro und Al Pacino gemeinsam vor der Kamera stehen (die beiden spielten zwar schon einmal Vater und Sohn in Der Pate 2, jedoch in verschiedenen Zeitepochen, so dass sie nicht gemeinsam vor die Kamera traten). Auch in Heat sind ihre gemeinsamen Auftritte eher kurz, doch beide sind derart fesselnd, dass man den Rest der Geschichte für einige Augenblicke vollkommen vergisst.

De Niro spielt einen Meisterdieb, dessen letzter Coup mit seinen hochqualifizierten Partnern (Val Kilmer und Tom Sizemore) die Aufmerksamkeit eines hartgesottenen Los Angeles Police Detectives (Pacino) erregt. Dieser stellt bei seinen Nachforschungen fest, dass sich das Leben des Mannes, den er jagt, und sein eigenes nur dadurch unterscheiden, auf welcher Seite des Gesetzes sie stehen. Sie mögen in ihren Jobs Profis sein, privat aber stehen beide vor den Ruinen ihres Lebens. Da lebt Pacino mit seiner Frau (Diane Venora) in einer Ehe, deren Scheitern er sich nicht eingestehen kann, während De Niro den Preis für sein Tun mit Einsamkeit bezahlen muss. Sie sind Männer, die von dem, was sie tun, besessen sind. Und sie wissen, dass sie alles Notwendige tun werden, um den jeweils anderen zur Strecke zu bringen.

Manns brillantes Drehbuch erforscht persönliche Obsessionen und durchleutet das innerste Seelenleben seiner Protagonisten. Diese psychologische Geschichte mixt Mann mit einigen der fesselndsten Actionszenen, die es jemals im Kino zu sehen gab. Hervorzuheben ist jene bei Tageslicht gedrehte Sequenz, in der Polizei und Gangster die Innenstadt von Los Angeles in ein Schlachtfeld verwandeln. Es mag dennoch sein, dass einige Zuschauer in den rund drei Stunden, die dieser Film dauert, mehr Action erwarten als das, was sie zu sehen bekommen. Doch dies ist ein Teil von Manns Strategie, mit der er Heat zu einer wahren Rarität macht. Statt auf Action zu setzen erschafft er einen Thriller, in dem dramatische Tiefe und Spannung gleichwertig nebeneinander existieren sowie einander ergänzen. Und Robert De Niro und Al Pacino gibt er die Gelegenheit, einmal mehr ihre ungewöhnlichen Talente beweisen zu dürfen. --Jeff Shannon
 

 

Panic Room
Statt: EUR 21,99
Jetzt: EUR 19,99
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Jodie Foster, Forest Whitaker
Regie: David Fincher, Musik: Howard Shore
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• Sprachen: Deutsch (DTS 5.1, Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Bildformat: 2.35:1
• DVD Erscheinungstermin: 22. Oktober 2002, Produktion: 2002
• ASIN: B00006684S >> gleich bestellen
 

Rezensionen
Aus der Amazon.de-Redaktion
Panic Room ist eine wirkungsvolle Übung in "beengtem Kino" und ein geschickt konstruierter Thriller, der sich letztendlich über seine magere Grundidee erhebt. Das Drehbuch von David Koepp ist im Grunde eine mit Steroiden voll gepumpte Version von Warte bis es dunkel wird, was Regisseur David Fincher (Seven, The Game) mit CGI-unterstützten Kamerafahrten und einer aufgepeppten Optik wettmacht.

Eine geschiedene New Yorker Mutter (Jodie Foster) und deren Tochter (Kristen Stewart) kämpfen in ihrem neuen Stadthaus in Manhattan gegen ein Trio hartnäckiger Einbrecher (Jared Leto, Forest Whitaker, Dwight Yoakam) um ihr Leben. Sie befinden sich in Sicherheit in einem spezialangefertigten, uneinnehmbaren "Panikraum". Die Einbrecher sind jedoch hinter dem her, was sich im Safe des Panikraums befindet, und so müssen Mutter und Tochter (und natürlich auch Koepp und Fincher) clevere Wege finden, den Spieß umzudrehen und durchzuhalten.

Spannung und Intelligenz werden auf bewundernswerte Weise aufrechterhalten, während Foster (die die Rolle der damals verletzten Nicole Kidman übernahm) ihre Findigkeit aus Das Schweigen der Lämmer erneut zum Einsatz bringt. Das nervös-aufregende Gefühl im Bauch will sich nicht ganz so einstellen wie bei Finchers bisherigen Thrillern, aber Panic Room wird Sie dennoch fesseln. --Jeff Shannon


Lost Highway
Statt: EUR 22,99
Jetzt: EUR 11,99
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Bill Pullman, Patricia Arquette
Regie: David Lynch, Musik: Angelo Badalamenti
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Bildformat: 1.66:1
• DVD Erscheinungstermin: 3. Juli 2000, Produktion: 1996
• ASIN: B00004TFRF >> gleich bestellen

Rezensionen
Wenn man Lost Highway beschreiben möchte, ist Handlung ein bedeutungsloses Wort. Dennoch, hier ist mehr oder weniger das, was passiert: Ein Noisejazz Saxofonist (Bill Pullman, Independence Day) verdächtigt seine Frau (Patricia Arquette, True Romance), untreu zu sein. Unterdessen bricht jemand in das Haus der beiden ein und filmt das Paar im Schlaf mit einer Videokamera. Die Ehefrau wird umgebracht und Pullman wird für das Verbrechen verurteilt. Dann, in seiner Gefängniszelle, verwandelt er sich auf wunderbare Weise in einen jungen Mechaniker (Balthazar Getty), der darauf hin unverzüglich frei gelassen wird, weil er nicht derjenige ist, der verurteilt wurde.

Getty kehrt in sein früheres Leben zurück und trifft die Braut eines Unterweltbosses, die zufällig auch von Patricia Arquette gespielt wird. Aber all das hat nicht wirklich etwas damit zu tun, worum es in diesem Film geht. Träume sind es, die Regisseur David Lynch faszinieren. Keine freundlichen, glücklichen Träume; seine Träume flüstern uns ein, dass das, was wir für real halten, nur etwas ist, das wir uns selbst vor machen, um nicht in ein totales Chaos zu fallen. Die Charaktere sind allenfalls fragmentarisch angelegt. Die Dinge, die geschehen, geschehen nicht, weil es einen Sinn ergibt, sondern weil wir tief in unserem Innern wollen, dass sie geschehen. Und natürlich ist auch in Lynchs Träumen wie in unserem wachen Leben die Erfahrung, das zu bekommen, was wir wollen, nicht immer angenehm.

In den besten Sequenzen des Films hat man nicht die geringste Ahnung, was man eigentlich sieht. Die Leinwand ist ein gigantisches Rechteck aus Farben und Schatten, aber was sie genau darstellt, könnte alles und nichts sein. Und dennoch, in diesen Momenten bekommt man gerade so viele Hinweise auf Orte, Charaktere und die Geschichte, dass diese schwer erfassbaren Bilder einen echten Horror erzeugen, ein Gefühl, dass man vielleicht nicht sehen möchte, was passieren wird, aber man kann trotzdem nicht wegsehen. Ein unterschwellig nagendes Gefühl, dass irgendetwas mächtig schief läuft in unserer Psyche. Insgesamt gesehen ist Lost Highway nicht unbedingt Lynchs bester Film: zu viel überflüssiges Füllmaterial und eine Vielzahl schwacher Minirollen, die die ohnehin schon langsame Erzählweise an einigen Stellen fast zum Erliegen bringen. Nichtsdestotrotz gibt es in Lost Highway aber auch Momente, die wertvoller sind, als einige andere überaus erfolgreiche Filme in ihrer Ganzheit. --Bret Fetzer

 

Per Anhalter durch die Galaxis/
Das Restaurant am Ende des Universums (2 DVDs)

Statt: EUR 29,99, Jetzt: EUR 22,99
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Darsteller: Simon Jones, Sandra Dickinson
Regie: Alan J. W. Bell
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono) Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
• DVD Erscheinungstermin: 22. April 2002, Produktion: 1981
• ASIN: B0000647VU >> gleich bestellen
 

Rezensionen
The Hitch Hikers Guide To The Galaxy, das ursprüngliche BBC-Hörspiel, erwies sich als ein derart großer Erfolg für den Sender, dass der Sprung auf den Fernsehschirm geradezu unausweichlich war. Die Geschichte dreht sich um die Abenteuer des Affen-Abkömmlings Arthur Dent. Sein Ärger über die offenbar unerklärliche Zerstörung seines Heimatplaneten Erde, der sich in einem obskuren Winkel des äußeren Spiralarms der Galaxie befindet, drückt sich durch häufige Verärgerung über freundliche automatische Türen und Automaten aus. Mit dabei sind seine Reisekumpane -- Ford Prefect (ein umherziehender, handtuchbewaffneter Anhalter von einem Planeten irgendwo in der Nähe von Betelgeuse), Zaphod Beeblebrox (der berüchtigte Expräsident der Galaxis und Gönner von Eccentrica Galumbits, der dreibrüstigen Hure von Eroticon Six) und Marvin, der paranoide Android (der noch immer unter schrecklichen Schmerzen in den Dioden seiner linken Seite leidet).

Trotz beschränktem Budget gelang der BBC eine getreue Adaption, für die einige Mitglieder der ursprünglichen Hörfunk-Besetzung den Sprung auf die Mattscheibe machten. Simon Jones' verwirrter Arthur Dent ist nach wie vor die zentrale Figur, die unentwegt in ihrem Bademantel herumlatscht; Mark Wing-Davey als Zaphod Beeblebrox kommt genauso rüber wie sein prahlerisches Radio-Gegenstück, auch wenn der zweite Kopf einfach nicht überzeugend ist. Dagegen können sich die Neulinge David Dixon (als Ford Prefect) und die nervende Sandra Dickinson (als Trillian) mit ihren Vorgängern im Radio leider nicht messen.

Das Problem hier ist nicht so sehr die Low-Budget-Ausstrahlung als vielmehr das Drehbuch selbst, das sich liebevoll getreu an der Hörfunkserie orientiert -- auf eine Art, wie es den späteren Romanen von Douglas Adams nicht gelungen ist. The Hitch Hikers Guide To The Galaxy für das Radio war eine präzise, satirische, gelegentlich profunde, zutiefst einzigartige komische Erfindung. Als solche konnte es durch das Fernsehen nichts hinzugewinnen. Das Drehbuch benötigte keine optische Ausschmückung -- die überlässt man am besten der Fantasie des Zuhörers. Einzig die computergrafische Darstellung des Reiseführers selbst werten den herrlich trockenen Erzählstil von Peter Jones auf. Andererseits -- paradoxerweise -- wird die Vorstellungskraft dadurch auch verringert. --Mark Walker

 

Der Patriot
Statt: EUR 16,99, Jetzt: EUR 12,99
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Mel Gibson, Joely Richardson
Regie: Roland Emmerich, Musik: John Williams
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Bildformat: 1.66:1, 2.35:1, DVD Erscheinungstermin: 3. September 2002
• ASIN: B000056C1T >> gleich bestellen

Rezensionen
Aus der Amazon.de-Redaktion
Wer das definitive Drama über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg sucht, sollte dies vielleicht woanders tun. Dennoch ist Der Patriot überdurchschnittliche Mainstream-Unterhaltung der respektablen Art. Nach großen Spezialeffekt-Schlachten wie Stargate, Independence Day und Godzilla hat Regisseur Roland Emmerich die Welt des Science Fiction-Genres verlassen und in herrlichen, von Starkameramann Caleb Deschanel festgehaltenen Bildern, das South Carolina der 1770er Jahre wieder auferstehen lassen. Bei der Inszenierung griff er dabei ausnahmsweise einmal nicht auf ein eigenes Drehbuch zurück, sondern auf ein Skript von Robert Rodat, das die gleiche Balance zwischen epischer Größe und Emotionalität erreicht wie zuletzt sein oscarnominiertes Buch zu Spielbergs Der Soldat James Ryan.

Vorwerfen kann man dem Film vielleicht, dass Emmerich die Historie dieses spezifischen Krieges zu oft vernachlässigt, um sich statt dessen der Geschichte einer Rache zu widmen, die sich in dieser Form vor dem Hintergrund der meisten Konflikte zutragen könnte: Im Mittelpunkt steht der Milizenführer Benjamin Martin (Mel Gibson), ein von früheren Kriegen desillusionierter ehemaliger Soldat, der sich zunächst gegen den Unabhängigkeitskrieg ausspricht -- bis der unbarmherzige Rotrock Colonel Tavington (Jason Isaacs) seinen Sohn Gabriel (Heath Ledger) verhaften lässt, obwohl dieser als Depeschenbote den Regeln dieses Krieges entsprechend freies Geleit durch Feindesland erhalten müsste. Schlimmer aber ist die Tatsache, dass Tavington kaltblütig vor den Augen von Benjamins Familie einen seiner jüngeren, unbewaffneten Söhne erschießt.

Um Gabriel zu retten, greift Benjamin -- der nie wieder in den Krieg ziehen wollte -- zu den Waffen. Dennoch zieht er nicht, und dies ist einer der interessanten Aspekte des Filmes, in den Krieg, um Amerikas Unabhängigkeit herbeizuführen. Er zieht vielmehr in die Schlacht, um hier seinen Sohn Gabriel, den wahren Patrioten, auf den sich der Filmtitel bezieht, beschützen zu können. Trotz seiner Schwächen gelingt es Emmerich in seinen besten Momenten, mit großer Intensität den Schrecken des Krieges zu vermitteln. Und Mel Gibson liefert eine brodelnde darstellerische Leistung, die sich mit seiner Darstellung des schottischen Freiheitshelden William Wallace in Braveheart durchaus messen lassen kann. --Jeff Shannon


3 Engel für Charlie
Statt: EUR 16,99, Jetzt: EUR 12,99
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Darsteller: Drew Barrymore, Cameron Diaz
Regie: Joseph McGinty Nichol, Musik: Edward Shearmur
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
• Bildformat: 2.35:1, 1.66:1, DVD Erscheinungstermin: 8. Oktober 2002
• ASIN: B00005CDBA >> gleich bestellen

Rezensionen
Für jeden Kinokassenerfolg, der aus einer Fernsehserie entsteht, wie beispielsweise Auf der Flucht gibt es Dutzende von uninspirierten Streifen wie The Mod Squad. Glücklicher- und überraschenderweise fällt dieses spritzige Update der gleichnamigen wöchentlichen Serie aus den 70er Jahren in die erste Kategorie. Cameron Diaz, Drew Barrymore (die auch produzierte) und Lucy Liu spielen das stets gut frisierte, topmodisch gekleidete und Kung Fu kämpfende Trio, das Serie und Kinofilm zum Hit machte. Angestellt sind die Heldinnen bei dem mysteriösen Charly (gesprochen von Original-Charly John Forsythe), den man auch in der Leinwandversion nicht zu Gesicht bekommt.

Als ein High Tech Programmierer (Sam Rockwell) gekidnappt wird, suchen die Engel mit dem unbeholfen tolpatschigen Bosley (hier ist den Produzenten mit Bill Murray ein wahrer Besetzungscoup gelungen) im Schlepptau nach Verdächtigen. Als fröhlicher Popcorn-Film angelegt, wimmelt es in Drei Engel für Charly nur so vor Referenzen an das Serienvorbild sowie an andere moderne Serienspielfilme wie Mission: Impossible. McG, ein Musikvideo-Regisseur, der hier sein Spielfilmdebüt gab (oft genug ein Todesurteil für die Stimmigkeit eines Films), spickte seinen Erstling mit jeder Menge Kämpfen im Matrix-Stil und Pyrotechnik.

Das Ergebnis war das erste erfolgreiche amerikanische Hong Kong Action Movie. Mittlerweile rühmen sich viele Filme, Vertreter des New Age Feminismus zu sein, mit Hauptdarstellerinnen, die ihre Sexualität offensiv zur Schau stellen, während sie dennoch jeder erdenklichen Situation gewachsen sind. Doch im Gegensatz zu unausstehlichen Machwerken wie Coyote Ugly, gelingt es Drei Engel für Charly, Girl Power für das neue Millennium zu transportieren. Diese Serienadaption ist von der ersten bis zur letzten Sekunde ein wahres Vergnügen. --Doug Thomas


Pakt der Wölfe (2 DVDs)
Statt: EUR 27,99
Jetzt: EUR 24,99
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Darsteller: Mark Dacascos, Vincent Cassel
Regie: Christophe Gans, Musik: Lo Joseph Duca
• ASIN: B00006C2N8 >> gleich bestellen

Rezensionen
Aus der Amazon.de-Redaktion
Mal Hand auf's Herz: Seit dem Ende der 80er-Jahre befand sich das Fantasy-Genre zum Leidwesen vieler Fans irgendwie im Zustand der Lethargie. Die fulminante Rettung kam Anno Domini 2001 in Gestalt von Der Pakt der Wölfe nicht etwa aus Hollywood, sondern aus Frankreich in die Kinos.

Im vorrevolutionären Frankreich Ludwig XV. terrorisiert eine mysteriöse Bestie das Gevaudon, eine entlegene Provinz des Königreiches. Zu ihren Opfern zählen hauptsächlich Frauen und Kinder. Nachdem die lokalen Authoritäten das Biest trotz des Einsatzes als Frauen kostümierter Landsknechtsfiguren nicht einmal sichten können, befasst der Souverän den jungen Adeligen Grégoire de Fronsac -- gespielt von Samuel Le Bihan -- und dessen indianischen Freund Mani -- gespielt von Mark Dacascos -- mit dem selbst die französische Kapitale beunruhigenden Fall. Doch weder der charismatische Fronsac noch sein geheimnisvoller Begleiter können ahnen, welcher Bestie sie am Ende wirklich gegenüberstehen werden.

Mit Der Pakt der Wölfe ist Christophe Gans -- den Genrefans allein aufgrund von Crying Freeman kein Unbekannter mehr -- ein veritables Meisterwerk des Fantasys gelungen. Trotz oder gerade wegen vorwiegend kühler Farben und düsterer Landschaften - immer wieder einmal aufgelockert durch ein kräftiges Rot oder sattes Grün -- sind ihm Bilder von barocker Opulenz gelungen, die Gans äußerst elegant zu choreografieren versteht. Tim Burtons Sleepy Hollow und Michael Manns Der letzte Mohikaner mögen vielleicht grüßen lassen, aber das tut diesem wahrhaft prächtigen Film absolut keinen Abbruch. Ein Fazit: Exzellente Kampfszenen, eine hervorragende Kameraführung, satte Bilder, Monica Bellucci als geheimnisvolle Schöne, Vincent Cassel und nicht zuletzt eine faszinierende Geschichte machen den Pakt der Wölfe zu einem echten Genuss! --Constanze Quanz

 

Knockin' on Heaven's Door
 

Statt: EUR 14,99
Jetzt: EUR 9,99
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• Sprache: Deutsch, Bildformat: 2.35:1
• DVD Erscheinungstermin: 1. Juli 2000, Produktion: 1996
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Rezensionen

Martin und Rudi haben nicht mehr lange zu leben. Der eine ist mit einem Gehirntumor, der andere mit Knochenmarkkrebs im Spital gelandet, wo sie das Schicksal nun im gleichen Krankenzimmer vereint. Nach einem gemeinsamen Umtrunk findet man sich sympathisch und beschließt, die letzten verbliebenen Tage nicht in Gesellschaft von Spritzen, Kantinenfraß und wenig heimeligen Schwestern zu verbringen. Kurz entschlossen verabschieden sie sich aus dem Krankenhaus, stehlen das nächstbeste Auto und brausen davon, um noch einmal einen Sonnenuntergang am Meer zu erleben (sowie auf dem Weg dorthin möglichst viele Frauen zu beglücken). Zupass kommt dem Duo, dass man rein zufällig ein Auto des organisierten Verbrechens samt bündelweise im Kofferraum befindlichem Bargeld erwischt. Die mehr oder weniger rechtmäßigen Besitzer finden dies gar nicht komisch und setzen ihrerseits ein Killer-Duo auf die Todeskandidaten an, den Abgang zu beschleunigen einerseits bzw. die Kasse vor Veruntreuung zu bergen andererseits. Die Einmischung einiger wenig diplomatischer Ordnungshüter komplettiert die Verwirrung.

Sichtlich inspiriert vom Schaffen des amerikanischen Gangsterfilm-Reformators Quentin Tarantino (Pulp Fiction), aber ohne dessen technische Raffinesse, filmhistorische Zitierfreude und detailfreudige Grobheiten zu erreichen, serviert Regisseur Thomas Jahn eine kompakte Roadmovie-Komödie mit abgemilderten Actioneinlagen und gutmütiger Dummen-Komik. Til Schweiger (nach Der bewegte Mann und Männerpension in seinem dritten Tophit in Folge) und Jan-Josef Liefers dürfen als (Anti-)Helden auch mal Gefühl zeigen, während die Verfolger-Karikaturen hauptsächlich durch Tölpelhaftigkeit beeindrucken. Die Show stiehlt gleichwohl Moritz Bleibtreu (Lola rennt) als teutonisch radebrechender Gangster osmanischer Herkunft. Mit 3,5 Mio. Kinobesuchern einer der erfolgreichsten deutschen Filme der 90er Jahre und in der Kategorie deutsche Actionkomödie zweifellos der beste. --Thomas Abel
 


Ladykracher Vol.1 (2 DVDs)
Statt: EUR 24,99
Jetzt: EUR 19,99
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• Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0) , Bildformat: 1.33:1
• DVD Erscheinungstermin: 5. Oktober 2002
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Rezensionen
Wenn es ein deutsches Comedy-Format verdient hat, auch in der Nachverwertung ein Verkaufs-Hit zu werden, dann ja wohl Ladykracher: Die 13 Folgen der ersten Staffel gibt es jetzt auf der Doppel-DVD Ladykracher Vol. 1. Auf der sind alle 213 Sketche, mit denen Anke Engelke und ihre bemerkenswerten Mitstreiter frischen Wind in die deutsche Comedy-Landschaft gebracht haben. Ob es um ungewöhnliche Methoden zur Kreditbeschaffung geht (einfach die Nase des Sachbearbeiters "klauen") oder die drastische Exekutive eines Polizisten bei der Parksünderjagd -- die Situationen, die Engelke und ihr Team in professionellster Weise umsetzen, sind total abgedreht und es in jedem Fall wert, einen Platz im heimischen Regal zu bekommen.

Die Sketche mit den skurrilen Alltagssituationen und die Leistung des Ensembles dürften für viele Fans schon Kaufargument genug sein. Doch da freut es zusätzlich, dass Ladykracher auch in Sachen DVD-Aufbereitung Maßstäbe setzt: Zusätzlich gibt es neben noch nie gesendeten Sketchen, Drehpannen und Making-Ofs noch Audiokommentare zu sämtlichen (!) Sketchen -- unter anderem von Alice Schwarzer, Bastian Pastewka und Hella von Sinnen. Was außerdem positiv auffällt, ist das einfallsreiche Gesamtkonzept, das die Potsdamer Mediacs AG mit dieser DVD umgesetzt hat: Das beginnt bei der originellen Einführung zur DVD-Benutzung durch Anke Engelke und endet noch lange nicht bei den Menüs, durch die sich die einzelnen Folgen aufrufen lassen. Wer hier Anke Engelke zur Verzweiflung treiben will, der wählt einfach mal ein paar Minuten lang nichts aus. Ladykracher Vol. 1 dürfte somit eine der wenigen DVDs sein, bei der sich die Leute auch die Hauptmenüs anschauen. Fazit: Eine Doppel-DVD mit rund sechs Stunden Spaß, die nicht nur beispielhaft gemacht ist, sondern auch die Erkenntnis liefert, dass sich Alice Schwarzer die Beine nicht epiliert. --Steffen Kastner
 


E-Mail für Dich
Statt: EUR 14,99
Jetzt: EUR 9,99
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Darsteller: Tom Hanks, Meg Ryan
Regie: Nora Ephron, Buch: Samson Raphaelson Miklos Laszlo
Musik: George Fenton
Infos zu diesem Titel
• Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Engl (Dolby Digital 5.1) Spanisch (Dolby Digital 5.1)
• Bildformat: 1.85:1, DVD Erscheinungstermin: 6. August 2001, Produktion: 1998
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Rezensionen
Aus der Amazon.de-Redaktion
Inzwischen haben Tom Hanks und Meg Ryan bei den Kinogängern so viel Wohlwollen gutgeschrieben bekommen, dass jede neue Leinwandvereinigung fast schon aus Reflex ein Lächeln hervorruft. In E-Mail für dich wiederholen der Junge und das Mädchen von nebenan das versuchte, romantische Crescendo, welches Schlaflos in Seattle, Drehbuchschreiberin und Regisseurin Nora Ephrons vorangegangener Ausflug mit den beiden, zu einem enormen Kassenschlager machte. Das zukünftige Paar begegnet sich zwar schon am Anfang, doch die elektronische Post wiederholt die zarten, ausgebauten, neckischen Ansätze des ersten Films und hebt somit die romantische Entschlossenheit bis zur allerletzten Szene auf.

Die hier verwendete Handlung ist ein noch veraltertes Pas de deux, welches ganz beiläufig mit einem neumodischen Medium verknüpft wird. Das Drehbuch, von der Regisseurin und ihrer Schwester Dalia Ephron gemeinsam geschrieben, modernisiert und versetzt den Lubitsch Klassiker Rendezvous nach Ladenschluß in das gegenwärtige Manhattan, wo Joe Fox (Tom Hanks) ein fröhlicher und gieriger Unternehmer ist, dessen Buchhandelskette kleinere, spezialisierte Buchläden wie den Kinderbuchladen von Kathleen Kelly (Meg Ryan) verschluckt. Ihr Leben spielt sich in engen Parallelen, in der gleichen idealisierten Nachbarschaft ab, doch treffen sie sich zum ersten Mal auf anonyme Weise online. Hier wächst ihre Bekanntschaft nach und nach zu einem herzlichen, fast schon intimen Briefwechsel. Während sie sich zu wundern beginnen, ob aus diesem E-Mail-Flirt irgendwann mal eine Zweisamkeit wird, geraten sie immer wieder durch ihre überschneidenden Geschäftsinteressen heftig aneinander.

Es liegt sicher auch stark an den beiden Hauptdarstellern, dass wir sie zu mögen anfangen, uns um sie sorgen -- und das trotz des geradlinigen (und stark gesteuerten) Handlungsbogens. Auch wenn die Chemie hier die bewusst unwahrscheinliche und romantische Voraussetzung von Schlaflos in Seattle übertrifft und Regisseurin Ephron ermöglicht, eine Art Liebessoufflé zu schaffen, so weist dieser doch ein winziges Loch auf, so dass die Affäre schnell an Luft verliert. Weniger gutgläubige Zuschauer werden Joes Logik anzweifeln, warum er gegenüber Kathleen so lange in seiner Online-Anonymität verharrt und manche mögen angesichts Ephrons Neugestaltung von Manhattan als makelloses, sonnenverwöhntes Wunderland den Kopf schütteln, da hier alle in Luxusappartements wohnen und die Farbpalette ihrer Garderobe ganz auf die Art der Cocktailpartys abstimmen. --Sam Sutherland

 

 





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