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Frederick Perls
(1893 - 1970)

 

Mediziner und Psychoanalytiker von Hause aus, gründete er die Gestalttherapie. Seinen Einfluß auf seine Vorgehensweise lieferte die Unterstützung von Kurt Goldstein einem der berühmtesten Neurologen und Gestaltpsychologen. Goldstein versuchte gestaltpsychologische Gesetzesmäßigkeiten abgeleitet von Wahrnehmungsphänomenen auf innerpsychische Mechanismen zu überträgen.

Wahrnehmung strukturiert sich aufgrund von Gestalt und Hintergrund. Die These ist das „Reizamt“: ist man hungrig wird die Wahrnehmung auf Nahrungsaufnahme geschärft und alles andere tritt in den Hintergrund. Nach Stillen dieses Bedürfnis kann wieder eine andere Gestalt in den Vordergrund treten. (erfolgreiche Bedürfnisbefriedigung- geschlossene Gestalten in der Gestalttherapie)

Offene Gestalten sind die Erlebnisse die nicht erfolgreich waren. (traumatische Erlebnisse in der Kindheit) Die Gestalttherapie geht davon aus, daß der Mensch immer bestrebt ist diese offenen Gestalten schließen zu wollen, zum Erfolg zu führen. (Bsp: Junge wird vom Vater unterdrückt, Mutlosigkeit zum Widersetzen von seitens des Jungen. Als Erwachsener Reaktion auf Autoritätspersonen mit unangemessenen Verhaltensweisen, offene Gestalt (unangepasst oder rebellisch). Nach Gestalttherapie sollte in einer direkten Auseinandersetzung mit dem vorgestellten Vater die traumatisch alte Situation aufgelöst werden, die offene Gestalt wird geschlossen.

Pearls verließ durch Anregungen Wilhelm Reichs, dem Begründer der Charakteranalyse das psychoanalytisch abstinente Therapeutenverhalten und übernahm von Moreno (Begründer des Psychodramas) die Rollenspiele und den Rollentausch und bezog in starkem Ausmaß die körperliche Wahrnehmung mit ein.

Er entwickelte die Arbeit mit dem leeren Stuhl bei dem der Patient wichtige Personen aus seinem Leben Platz nehmen lässt und sie direkt anspricht. Über den Rollentausch lässt Pearl den Patienten dann in eine Identifizierungsphase mit dem Gegenüber eintreten um darüber einen Dialog zwischen den widerstreitenden Tendenzen des Patienten herauszukristallisieren. Für Pearl war das soziale Umfeld des Menschen von großer Wichtigkeit. Diese Beeinflussung fand durch Lewins Feldbegriff statt, der besagt, daß der Mensch sich in einem Feld von Beziehungen befindet, die voneinander unabhängig sind jedoch gleichzeitig auch in Beziehung stehen. Dadurch resultiert der Mittelpunkt der Wichtigkeit des Sich-Aufeinander-Beziehens.

Das Hier- und Jetzt-Prinzip hat oberste Priorität in der Gestalttherapie. Das Reden über etwas fand vollkommene Ablehnung zugunsten des Erfahrens und Erlebens. Im Laufe der Zeit haben sich einige praktische Therapieansätze in der psychotherapeutischen Richtung verändert. Abstand wurde genommen von der orthodoxen (strenggläubigen) Haltung. Dennoch versteht sich die Gestalttherapie weiterhin als handlungs- und damit erlebnisorientierte Psychotherapieform.

Werke von Pearls: „Gestalt- Wahrnehmung. Verworfenes und Wiedergefundenes aus meiner Mülltonne."







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