|  Home |  Gutschein |  BuchShop |  Gästebuch |  Kontakt |  Kalender
 






Sie befinden sich hier:  Startseite / Historie Ayurveda

Historie von Ayurveda


Ayurveda gilt als die älteste Gesundheitslehre, die überliefert wurde. Ihre Anfänge liegen bei etwa 1500 vor Christus und ihr Entstehen verdankt sie in der Hauptsache den vedischen Systemen, von denen der Samkhya-Yoga un der Nyaya-Vaisesika die wichtigsten sind. Die Veden sagen, dass die Medizinlehre von Ayurveda von Brahman selbst stammt. Brahman, der Schöpfer des Weltalls, der diese Lehre in all seiner Liebe und Fürsorge für die Menschheit an die rishis (Seher oder Meditationsmeister) übermittelte. (sieh unter Rubrik Veden)

Die ursprünglich religiöse Betrachtungsweise der Veda-Medizin wurde späterhin durch die Beobachtungen der Gelehrten ergänzt, die auf wissenschaftlichem Gedankengut beruhten. So erhielt die Ayurvedische Medizin ein festes und logisches Fundament. Das verstreute Wissen über die gesamten Veden wurde gesammelt, auf Wirksamkeit genau geprüft und dann systematisch zusammengestellt. Samhita ist die Bezeichnung. Die großen drei Werke :


  1. die Caraka-Samhita (etwa 1. Jh. vor Christus)

  2. die Susruta-Samhia (etwa 1. Jh. nach Christus)

  3. die Vagbhata-Samhita (etwa 7. Jh. nach Christus)


Die alten Hüter der Ayurvedischen Medizin sind die Vaidyas, Carakas und Susrutas. Sie repräsentieren die wichtigsten Schulen und haben das seinerzeit mündlich überlieferte Wissen niedergeschrieben und auch ergänzt.

Caraka – Schule

Der Lehrschwerpunkt in dieser Schule liegt auf der Inneren Medizin. Die Lehre stellt in der Hauptsache das Anliegen dar, wie der Zusammenhalt der menschlichen Gemeinschaft hergestellt und der innerkörperliche Zusammenhalt bewahrt werden kann. Im Laufe der Zeit wurde in diesem Ayurveda eine herrliche Pflanzenheilkunde entwickelt, die keinerlei Nebenwirkungen im menschlichen Körper verursacht. Weiterhin beschäftigt sich diese Schule mit der Lehre der Ernährung und deren Verhaltenslehren gemäß der subjektiven Grundnatur (prakriti), die geistige und soziale Gesundheit überhaupt ermöglichen. Die Herstellung von Rasayanas (Ergänzungsmittel zur Nahrung, die aufbauende Kräfte für den Körper haben und dessen Widerstandskraft gegen äußere, schädigende Einflüsse erhöhen. Auch Mittel für die Verjüngung und zur Steigerung der Potenz werden hergestellt. Das Wissen und die Erfahrung für die Reinigungstechniken (Panchakarma-Therapie), den Ganzkörper-Massagelehren (Abhyanga), der Dampfbäder-Therapie, die Praxis der Inhalation, das Heilfasten und die Yoga-Meditationstechniken sind hier zuhause.

Susruta-Schule

„Der Arzt der Götter“ – Dhanvantari findet hier seine große Verehrung. Diese Schule befasst sich in ihrer Schwerpunktlehre mit der Chirurgie. Durch die chirurgischen Methoden versucht sie den inneren Zusammenhalte (ayus) wiederherzustellen. Susruta war ein ayurvedischer Arzt, der als erster in Indien sezierte. Während eines Krieges hatte er zu heilen unter Umständen, bei denen die ursprünglichen Methoden der Inneren Medizin nicht mehr wirken konnten. Während dieser chirurgischen Arbeit entwickelte er die Marma-Lehre und erhielt Erkenntnis der 107 vitalen Stellen, die er in seiner Salya-Tantra aufzeichnete. Marma trägt die Bedeutung von :“hier kann der Tod einbrechen“ und ermöglichen bei guter Funktion Lebensfülle und dessen Erleben, bei Verletzung, Erkrankung oder Deformierung vermögen sie das Erleben und Bewusstsein des Menschen stark verändern. Er erkannte sehr bald, an welchen Stellen im Körper Verletzungen tödliche Wirkung haben kann und wo disharmonische Wirkungen auf die zentrale geistig-seelisch-emotionale-körperliche eingehen. Die Kunst in dieser chirurgischen Lehre besteht darin, dass der Arzt bei einer Operation das Marma nie verletzen darf und sich der verletzten Marmas besonders aufmerksam annimmt, um sie nach Möglichkeit wieder in Funktion zu setzen.

Vagbhata – Schule

Vaidya Vagbhata (etwa 625 nach Christus) fasste die beiden ersten Lehren in seiner Abhandlung der Astanga Hridaya Samhita zusammen. Er war der Auffassung, dass ein Vaidya die Kenntnisse der inneren Medizin als auch der Chirurgie haben müsse. Er führte einige neue Heilpflanzen ein und ergänzte die Chirurgie durch wertvolle Beiträge.

Ayurveda wurde schon von der Blütezeit an (etwa 7. Jh vor Christus bis 7. Jh nach Christus) in acht verschiedenen Fachrichtungen an den großen Universitäten in Taxila (heute Pakistan), Nalanda (heutiges Bihar) und in Benares).

So fanden sich auf dem Lehrplan: Allgemeine Medizin, Kinderheilkunde, Psychiatrie, Hals-, Nasen-, Ohren und Augenheilkunde, Chirurgie, Toxikologie, Altersheilkunde und Sexual- und Frauenheilkunde.

Heute dauert ein Studium als Ayurveda-Arzt in Pflichtsemestern gemessen 11-12 Semester und die Praxis darf nur mit staatlicher Genehmigung und offizieller Graduierung ausgeübt werden. In Indien finden sich über 50 staatliche Universitäten und bis zu 70 private Universitäten für Ayurveda.






Funny - Gallery
Gymnastik - Galerie
Yoga - Galerie

Witzige Bilder - ...
Ein Desktopspiel,...
Zum Valentinstag ...
Hiebe für Diebe: ...
BSE live hörbar g...

unisein