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Das kopernikanische Weltsystem

Die kopernikanische Lehre konnte sich nur langsam und sehr zäh gegen das ptolemäische Weltsystem durchsetzen. Galileo Galilei (1564-1642), der die Lehre des Kopernikus angenommen hatte, war gezwungen diese heliozentrische Weltbild vor der Kirche abzuschwören.

Die Blütezeit der Astrologie vom 15. bis zum 17. Jahrhundert beriet die Könige und Fürsten offiziell zu Hofe. Es galt als vornehm sich den Hofastrologen „halten“ zu können.
1553 erschien die von Melanchthon verfasste Übersetzung des Hauptwerkes der antiken Astrologie: Tetrabiblos des großen großen ögyptischen Astronomen und Astrologen Ptolemäus.
Im 17. Jahrhundert dann begann die klassische Astrologie durch Pfuscher und Scharlatane mehr und mehr zu verblassen. Sie schädigten den Ruf der gebildeten Astrologen und nur wenige Wissenschaftler brachten Ihre Widmung der Astrologie in Deutschland entgegen. Die Astrologie verschwand von den Universitäten und der letzbekannte Lehrstuhl für Astrologie befand sich bis 1835 an der Erlangener Universität.( Professor Pfaff ist der letztgenannte Lehrende dieser Wissenschaft gewesen, die er seit 1815 dort lehrte. In England, Italien und Frankreich hingegen wurde dies Sterndeuterkunst noch weiterhin gepflegt, die dann durch die Ursache des dreißigjährigen Krieg und der steigende Druck durch die Kirche in die großen Richtungen von Forschung, Philosophie und Naturwissenschaften auch dort verblasste.
(Das große Werk Goethes (1749 – 1832) Dichtung und Wahrheit begann mit der Schilderung seines eigenen Horoskops)

Während die Astrologie im 17. Jahrhundert ihr seriöses wissenschaftliches Ansehen verlor gab es noch zwei wichtige Vertreter in Italien und Frankreich. (Placidus de Titis und Morin de Villefranche). Placidus gilt bis in die heutige Zeit als der Vater der modernen Horoskoptechnik. Villefranche hinterließ sein Lebenswerk in 26 Büchern „Astrologia gallica“ und war ein angesehner Astrologe bei Hofe. (1583-1656).

Die Astrologie war im 19. Jahrhundert dann durch den Fortschritt der sogenannten naturwissenschaftlichen Aufklärungsarbeiten völlig zugrunde gerichtet. In Deutschland konnte sich nur der mit Astrologie beschäftigen, der die englische Sprache beherrschte und Bücher aus England bezog. In England wurde Alan Leo (1860-1917) durch die Herausgabe verschiedener astrologischer Lehrbücher bekannt, die bis nach Deutschland gelangten. Die englische Astrologie bekümmerte im 19. Jahrhundert weniger die Theorie als die Tatsachen und astronomisch einwandfreie Horoskoptechniken. In England sind die jährlichen Ephemeriden (Gestirnstandstabellen) seit 1800 jährlich erschienen.

1905 brachte Karl Brandler-Pracht in Deutschland wieder das erste ausführliche astrologische Lehrbuch heraus. Durch diese Herausgabe erschienen später auch wieder astrologische Zeitschriften und Gesellschaften der Astrologie wurden gegründet. In der Zeit von 1910 bis 1933 erlebte die astrologische Lehre in Deutschland einen Aufschwung. Bekannte Namen wie Dr. Moufang, Professor Dr. Kritzinger, Reinhold Ebertin, F. Schwikert, Dr. A. Weiß und andere brachten der Astrologie in dieser Zeit ein Ansehen. Ein großer Teil der astrologischen Lehre wurde im Dritten Reich vernichtet sowie die Lehre als solche verboten. Nach 1945 begann sich die Astrologie wieder langsam zu etablieren.





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