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AROMA-THERAPIE


Historischer Überblick
In der Antike war die Heilkunst aufgrund der Anwendung von Kräutern und Düften sehr verbreitet. Heilkundige besaßen umfangreiche Kenntnisse von den Eigenschaften der Pflanzen und Kräuter und deren Wirkungen. Sie wussten die Substanzen genau zu dosieren um eine Heilwirkung zu erzielen. Der größte Teil dieses Heilwissens ging verloren und wurde nicht mehr für so wichtig erachtet. Doch in dem modernen Zeitalter beginnt die alte Kunst der Kräuter und Düfte wieder zu leben und die antike Heilkunst feierte ihr Comeback.

Die alten Ägypter verwendeten die aromatischen Pflanzen in fast allen Lebensbereichen. Heilkunst, Kosmetika und Mumifizierungen bestritten die Aromaessenzen verschiedener Pflanzen. 1875 wurde bei Ausgrabungen in Ägypten ein Papyrus (1550 vor Christus), der Kräuter- und Pflanzenarzneien beschreibt, die auch heute in der Allopathie verwendet werden.
Ob wir in die Traditionelle Chinesische Medizin, das Ayurveda, Griechische Ärzteschaft, Homöopathische Medizin, Bachblüten-Arzneien schauen, wir finden Kräuter und Pflanzen als anregende, beruhigende, stimmungsaufhellende und kräftigende Grundwirkungen mit all ihren feineren Abstimmungen.

In der Renaissance führten wissenschaftliche Untersuchungen dazu, dass ätherische Öle und andere Aromastoffe eingehend untersucht wurden und Ende des 17. Jahrhunderts entstand in Frankreich die berühmte Parfumindustrie, die neben dem Arzneimittelverkauf einen großen Verkaufs-Zweig errichtete.
Diese Veränderungen, dass Duftstoffe nun in einem nicht arzneilichen Zweig zu beziehen waren, hatte eine große Auswirkung auf die Aromatherapie und wurde späterhin begleitet von Branckes Kräuterbuch.

Nicholas Cupeper, John Prakinson, John Gerarde leiteten das goldene Zeitalter der englischen Kräuterkunde im 17. Jahrhundert ein. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der ätherischen Öle nahm rapide zu und plötzlich verloren die Kräuterarzneien an Bedeutung. Vorübergehend wurde die Idee der Ganzheit zur Seite geschoben. Mitte des 17. Jahrhunderts begann die Trennung zwischen den traditionellen Kräuterheilern und der Ärzten, die nur die chemischen Medikamente bevorzugten. Zur gleichen Zeit jedoch wurde von den Philosophen, die sich mit Alchemie weiterhin beschäftigten die Kunst des Destillierens verfeinert, so daß immer mehr aromatische Essenzen für eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten hergestellt werden konnten.

Rène Maurice Gatterfossé ist der Vater der Aromatherapie in der Moderne. Durch ihn wurde der Begriff < Aromatherapie> geprägt und beschreibt eine Behandlung mit ätherischen Ölen. Seine größte Entdeckung und auch gleichzeitig Pioniererfolg war die Erkenntnis, dass ätherische Öle in ihrem natürlichen Zustand wirksamer sind, als nur die Anwendung ihrer aktiven Bestandteile.
Seine Forschungsergebnisse wurden in seinem Werk: Aromathérapie erschienen 1937 veröffentlicht. Viele andere folgten nun um den Zusammenhang zwischem einem gesunden Körper und der Seele zu entdecken.

Jean Valnet, Franzose, Arzt und Wissenschaftler benutzte während des zweiten Weltkriegs ätherische Öle, um Wunden zu behandeln und verabreichte diese auch bei bestimmten Krankheiten. In Frankreich ist die Aromatherapie noch ein aktives Heilkunde-Gebiet und von vielen Ärzten genutzt um ätherische Öle als Arznei zu verabreichen.

Valnets Arbeit wurde seinerzeit fortgesetzt von der Kosmetikerin Marguerite Maury. Sie hielt nicht sehr viel von der Einnahme der ätherischen Öle, sondern erzielt revitalisierende bleibende Erfolge bei ihren Kundinnen durch äußere Behandlung mit diesen Ölen. Hierbei wurden die Beschwerden und das Umfeld der Kundinnen stark berücksichtigt. Sie massierte die Öle in stark verdünnter Form ein, so wie es die antiken Heiler seinerzeit getan hatten.

Was ist jetzt ein ätherisches Öl?
Die Essenz einer Pflanze, ihre herausdestillierte Lebenskraft ist ein ätherisches Öl. Duft und Charakter einer jeden Pflanze sind so individuell wie der Fingerabdruck eines jeden Menschen. So trägt die Essenz eben auch die individuelle Therapiewirkung in sich.

Natürlich, flüchtige Substanzen sind also ätherische Öle, die leicht verdampfen und ihr Aroma sehr schnelle freisetzen. Wir kennen das alle, wenn wir durch einen Garten wandeln und aromatische Pflanzen streifen. Denken wir nur an die Rose, den Rosmarin, den Lavendel usw. Im Augenblick sind etwa 320 ätherische Öle zu erhalten, wobei davon nur etwa 70 eine wirkliche Heilkraft in sich tragen und ihre Anwendung in der Aromatherapie haben.

Nicht alle Pflanzen enthalten ätherische Öle. Aromatische Pflanzen tragen hochspezialisierte Duftdrüsen an den Blüten und Blättern. Da diese Öle sehr leicht verdunsten, entsteht um das Blatt oder die Blüte herum eine Art Schutzschicht, die den Wasserverlust drosselt. Pflanzen, die diese ätherischen Öle enthalten befinden sich hauptsächlich in heißen und trockenen Gebieten. Unterschiedlich findet sich das Öl vor: Majoran hat seine Öldrüsen in den winzigen Härchen auf den Blättern. Rosenholz trägt das Öl in der fasrigen Rinde oder im Holz. Zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten erreicht die Ölproduktion ein Maximum und das ist auch die beste Zeit zum Sammeln und Destillieren. Ätherische Öle sind von ähnlicher Substanz wie Wasser und doch sind die meisten Öle leichter als Wasser. Sie sind, im Unterschied zu Pflanzenölen nicht fettig und meist farblos. Die farbigen Öle sind Bergamotte (grün), Zitrone (gelb), Kamille (blau) Orange (orange).

Ätherische Öle enthalten Säuren, Alkhole, Aldehyde, Ketone, Ester, Phenole, Oxide und Terpene. All diese Substanzen haben spezifische Eigenschaften, die sie an das Öl weitergeben, wenn sie in genügender Menge vorhanden sind. Die unterschiedlichen Wirkungen auf den Körper lassen sich auf die chemische Vielfalt in den Öle unter anderem zurückführen. Man staunt noch immer darüber, dass in einem Öl zwischen 50 bis zu 500 verschiedene Chemikalien enthalten sein können.
Rosenöl enthält die größte Anzahl von Substanzen. Manche dieser Substanzen sind in solch geringer Menge, dass sie nicht identifiziert werden können. Dieses hochwertige Öl lässt sich z. B. auch nicht synthetisieren. Nun, diese einzelnen Chemikalien in ihrer natürlichen Zusammensetzung sind es, die dem Körper helfen sich selbst zu heilen. Sie dringen durch die Haut und werden vom Blut in alle Körperteile befördert. Ausgeschieden werden sie dann über Lunge und die Nieren. Verdünnt man die wertvollen Öle, so sind sie ebenso wirksam, brauchen jedoch länger, um in den Körper zu gelangen. Drei bis vier Stunden verweilen die Öle im Körper und aktivieren den Heilungsprozess, der bis zu vier Wochen andauern kann. Deshalb sollte zwischen den einzelnen Aroma-Therapie-Sitzungen genügend Zeit gegeben werden, bevor eine neue Behandlung vereinbart wird.

Somit ist die Beeinflussung aller Körperteile, der Organe, des Gewebes, der Flüssigkeiten und der Zellen durch die ätherischen Öle deutlich geworden. Doch nicht nur diese werden beeinflusst, sondern auch die Seele und der Geist.
Darauf werden wir später noch ganz genau eingehen.


Wie werden diese Öle nun gewonnen?


Die meisten Öle gewinnt man durch Destillieren oder preßen. Dies geschieht immer im Herkunftsland, da das Rohmaterial sehr empfindlich ist. Robuste Teile wie Rinde, Holz oder Samen werden auch importiert und an einem anderen Ort verarbeitet. Kräuter und Blüten können frisch oder auch getrocknet destilliert werden. Holz wird zermahlt. Zitrusöle sind in der Schale enthalten, sie werden gepresst und bei kbA – Ölen sind sie gar von Hand gepresst. Andere Öle werden durch Dampf-, Trocken-, oder Wasserdestillation gewonnen. Die häufigste Methode ist die des Dampfens. Dabei werden die flüchtigen und die wasserlöslichen Bestandteile vom Rest der Pflanze getrennt. Es wird dadurch ein Gemisch gewonnen, das man manchmal noch ein zweites Mal destillieren muß um nichtflüchtige Teile zu entfernen.
Die Pflanzen werden in einen Behälter gegeben, der fest verschlossen ist. In einem zweiten Behälter wird Wasser erhitzt, bis es verdampft. Der Dampf wird dann unter Druck in den ersten Behälter (mit den Pflanzen) geleitet. Der Dampf bringt die Öldrüsen zum Aufplatzen, so lösen sich nun die flüchtigen Substanzen. Der Dampf steigt auf und kühlt in einem Kondensbehälter ab, wobei das Öl vom Wasser getrennt wird.
Das Blütenwasser ist ein Nebenprodukt der Destillation.
Bei empfindlichen Pflanzen wie etwa Jasmin wird das Öl durch Extraktion gewonnen. Die Pflanzen werden solange in Alkohol gespült, bis die Essenz sich ablöst. Anschließend wird die Mischung destilliert, um das Lösungsmittel von der wertvollen Essenz zu trennen.

Kaufen Sie qualitativ hochwertige Öle aus kontrolliert biologischem Anbau. Je hochwertiger desto besser die Ergebnisse. Ätherische Öle lassen sich leicht verfälschen. Rosenöl gibt es nicht in einer preiswerten Ausführung, sondern eben nur ähnlich riechende Substanzen, denen man Geranien- oder Palmarosaöl hinzufügte. Oder Rosmarienöl: lässt sich durch Beimischen von Kampfer oder Eukalyptus verfälschen. Ätherische Öle lassen sich am Besten unter ihrem lateinischen (wissenschaftlichen) Namen beziehen, da die Hersteller diesen Namen auf das Fläschchen drucken. Die Flasche sollte immer aus dunklem Glas bestehen und einen Verschluß mit Tropfer besitzen. So können Sie sehr leicht und genau dosieren.


Der Geruchssinn


Wie funktioniert Riechen eigentlich? Beim Riechen muß der Mensch einatmen. Er muß etwas, das außen ist, ganz in sich aufnehmen. Der Geruchssinn ist ohne Grenzen, der Sinn über den wir uns wirklich völlig überrumpelt fühlen können: wir müssen immer atmen um am Leben zu bleiben und atmen automatisch alles mit ein, müssen es somit auch riechen. Niemand kann einfach sagen, dass er etwas nicht riechen will und für lange Zeit aufhört zu atmen. Ist ein Duft vorhanden können wir uns diesem nicht einfach entziehen. Wir haben ihn bereits gerochen und sind überwältigt worden. Wir alle kennen wohl das Gefühl in einen Raum zu kommen der voller Dunst von Parfum, Rauch und Schweiß hängt. Wir sind völlig überrumpelt von all diesen Düften und können keinen klaren Gedanken fassen. Wir sind wie betäubt. Und dann nach einiger Zeit, merken wir den Gestank überhaupt nicht mehr.

Die spezifische Qualität des Riechens, ist zum Teil sehr unbewusst. Während wir eine Anzahl von Geschmacksarten wie sauer, süß, bitter, salzig... nennen können wird es bei der Beschreibung von Gerüchen schwierig. Es riecht etwas nach Nelke, Rose oder Käse ja, das funktioniert, es in einen Vergleich zu setzen jedoch benennen können wir die Gerüche nicht selbst. Wir müssen also etwas ganz konkretes in der Welt heranziehen, um einen Geruch zu benennen. Es gibt die grobe Unterteilung von: gut oder schlecht riechen. Wir alle kennen das, wir werden von einem Geruch überwältigt und beurteilen sofort ob dieser für uns gut oder schlecht ist. Die wichtigste Einteilung wohl in der Hygiene. Die Grundlage des Riechens liegt also in unserer tiefen inneren, vor allem zueigenen Ethik des Geruchs. Was der eine als guten Geruch beurteilt kann für den Nebenstehenden überaus schlecht beurteilt werden. Die Sprichwörter des Lebens: „Eigenlob stinkt“, „Ich kann ihn nicht riechen“ haben einen tiefen psychologischen Wert im Menschen. Durch den Geruchssinn können wir somit den Wert der Dinge auf Erde, für uns selbst erspüren. Über den Zugangsweg der Gerüche entsteht eigentlich der moralische Kontakt des Menschen mit der Welt.

Der Mensch als einziges Lebewesen hat eine Nase. Tiere haben eine Schnauze bei der die ganze Oberpartie, die Oberlippe und die Riechorgane miteinander verwachsen sind. Affen haben ein Gesicht gebildet allerdings ohne Nase. Es gibt ihn zwar, den Nasenaffen, beim Männchen mit einem Hängebeutel als Nase und beim Weibchen als ausgewachsene Spitznase. Schon sehr Menschenähnlich aber noch immer verwachsen.

Die Nase ist ja auch wirklich etwas sehr individuelles und vor allen Dingen sehr charakteristisches. In der Psychologie ist die Nase der Ausdruck der Persönlichkeit. Aber wussten Sie eigentlich das die Nase sich von Geburt bis zu unserem Tod in der Form verändert? Wie unsere Persönlichkeit, die Nase ist also menschlich.

Die ganze Evolution der Menschheit ist in die Nase eingeprägt. Unsere Evolution von Wesen des Instinkts, die ganz an die Natur gebunden sind, bis zu selbständig urteilenden individuellen Wesen, die über das Riechorgan fähig sind zwischen gut und schlecht zu unterscheiden.
(Weitere Informationen zu den Sinnen unter EVADA-Newsletter-Ausbildung)

Fortsetzung folgt mit dem Steckbrief der einzelnen Duftöle.







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