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Astrologie / Mythologie und Geschichte

Aufgrund der Stellung der Planeten des Sonnen-Alls zur Zeit der Geburt eines Menschen kann Wesentliches über die Existenz und das Schicksal des Menschen gesagt werden. Das Verhältnis zu diesem Zeitpunkt zwischen der Planeten, der Sonne und des Mondes untereinander, zur Ekliptik als auch zum Erdraum ist in einer Sprache der Zeichen festgehalten, die in die Zukunft blicken lässt. Das einzige was hier fehlt, ist die genaue Erklärung warum solche Zusammenhänge zwischen Himmel und Erde vorhanden sind. Ja, jeder Astrologe ist im Stande eigene Theorien zu entwickeln, doch er vermag die unendliche Kluft nicht zu überbrücken, die zwischen der unfasslichen Größe und Tiefe des Weltalles und der im Verhältnis dazu winzigen Erde, auf der die Menschen als räumliche Entitäten gänzlich verschwinden, herrscht.
Noch weniger als die Theorien einzelner Astrologen kann die traditionelle Astrologie erklären. Die spezifische Wirksamkeit aller astrologischen Zusammenhänge beruht auf Erfahrung und Tradition und es bleibt letztlich immer dem Höchsten überlassen, ob die Prognose der Wirksamkeit eintrifft oder nicht.

Die Astrologie vermag, im Gegensatz zu früher, nicht mehr die großen Rätselfragen zu beantworten, die der heutige moderne Mensch mit sich trägt. Das was früher zur natürlich spirituellen Lebensweise des Menschen gehörte stellt sich heute als Frage: wie ist das Weltall entstanden, hat das Weltall ein eigenes Wesen, gibt es einen Zusammenhang zwischen Himmel und Erde, woher kommt und wohin geht der Mensch. Erkenntnisgrenzen, an der jede Wissenschaft geneigt ist stecken zu bleiben.

Die tradierte Astrologie ist die Tochter einer Mutter, die selbst viel älter ist. Ausgrabungen im westlichen Asien, die in Mesopotamien und Ägypten durchgeführt wurden, zeigten auf, dass die Völker in Ur, Chaldäa, Ägypten und Babylonien Tausende von Jahren vor der christlichen Zeitrechnung eine unglaubliche Kosmologie besaßen. (Erinnern wir uns bitte an die Geschichte vom Stern über Bethlehem, die in sich die Mystik der Astrologie in sich trägt)
In dieser Zeit war die Astrologie in der Lage entsprechend, entsprechend der Fähigkeiten der einzelnen Sternendeuter, die des meist gebildete Priester oder Philosophen waren, und dem sich bietenden Bewusstseinsniveau, Antworten auf Fragen zu geben, die der moderne Mensch, auch natürlich die moderne Astrologie nicht mehr in der Lage ist zu finden. Warum?

Ja, in der heutigen Zeit werden die alten „primitiven“ Religionen in ihrer Weise belächelt trotz dessen, das jene Zeitalter die wirkliche Gabe besaßen, im Sternen-All anhand der Bewegungen und Gesten der Planeten, die Welt Gottes als unmittelbaren Ausdruck zu sehen.
Archäologische und ethnologische Forschungsergebnisse erbrachten die Beweise dafür, dass die Bewegungen und die sich aufeinander beziehenden Himmelskörper eine Ausdruckskraft für die Willen der Götter erkannt wurden. Heute zutage sind wir nicht mehr in der Lage das zu tun. Die alten Fähigkeiten des Erkennens und richtigen Deutens sind im Laufe der Zeit verloren gegangen. Doch über diese Fähigkeiten der alten Kulturen zu lächeln ist nicht dem weisen Verstand entsprungen, denn wie wollen wir von dem heutigen modernen Standpunkt ein Urteil abgeben können, wie das Bewusstsein von damals beschaffen war? Selbst, die unter uns, die eindeutige bis nachweisbare Imaginationserlebnisse aufzeigen werden belächelt.

Die Weisheit der alten Sterndeuterkunst stand insbesondere in den Diensten des jeweiligen Staatsoberhaupt zur Führung der sozialen Verhältnisse alter Völker. Der König war immer zugleich auch der Hohepriester. Stellen Sie sich das heute vor, bei jedem wichtigen politischen Zusammentreffen der Staatsoberhäupter (Schröder, Bush, Hussein, etc.) sitzen die einschlägigsten Astrologen zur Seite und beraten.
Rufen wir uns kurz das geschichtliche Wissen der ägyptischen Priesterkönige ins Bewusstsein. Von ihnen wurde stets erwartet, dass sich die Götter ihnen ausreichend offenbarten. Die Zeit brachte das Untergehen der alten und erhabenen Götterschau im Sternenhimmel mehr und mehr mit sich. Es wurde im Laufe des Untergangs dieser Fähigkeiten nahezu unmöglich, in den Gesten und Bewegungen der Sterne eine Offenbarung der Götter zu erkennen. Die nachfolgenden Sternendeuter blickten nach wie vor in das Himmelszelt, hielten das traditionelle alte Wissen als heilig und betrachteten die Bewegungen als irdische Erfordernisse. Mehr und mehr wurde die Geschehnisse des Sternenhimmels als abstrakte Wesen angesehen und das Erblicken der Götter in all diesen Bewegungen ging unter.

Sternendeuterkunst wich der Astrologie. Gottesleben und –offenbarung verschwand aus den Bewegungen und Gesten der Sterne und die so zustande gekommene Astrologie verlor an der Fähigkeit zu sagen, warum ein Planet in dem einen oder anderen „Zeichen“ eine ganz bestimmte Wirkung aufweist und in einem anderen keine. Die uralte Kosmologie sah Gottes Kraft durch die , für alle sichtbaren Sterne hindurchscheinen, auf das Bewegende und die Schaffenskraft des Alls.

Kosmologie lässt uns zurück an die Sternenmythologie der alten Griechen denken. Fast alle Namen der Sternbilder im nördlichen Sternhimmel sind über Griechenland herüber gekommen, obwohl die meisten von ihnen ein viel älteren Ursprung haben. Die Menschen von heute können mit dem Sternenhimmel wenig anfangen und erkennen eine unlogische chaotische Anhäufung von Gestalten der griechischen Götter- und Sagenwelt.

Beobachten wir den Sternhimmel im Winter und Sommer erkennen wir, dass der Himmel , insbesondere über dem südlichen Horizont, im Winter eine völlig andere Konfiguration aufzeigt als im Sommer, zur gleichen Nachtstunde.
Anfang Februar zwischen 21.oo – 23.00 Uhr finden wir die bekannten Sternbilder des Tierkreises. Fische und Widder bilden den Anfang zum Westen hin. Unterhalb des Widders, zum südlichen Horizont hin, sehen wir den Cetus oder Walfisch. Oberhalb des Widders steht der Triangel, darüber die Andromeda und noch weiter, gegen die Nachbarschaft des Polarstern hin, Cassiopeia und Cepheus.
Auf den Widder folgen, gegen Osten hin, der Stier und die Zwillinge. Unterhalb des Stiers – Richtung Süden- ist das lange Sternbild des Eridanus, der Orion ist unterhalb des Raumes zwischen Stier und Zwillinge, den Großen Hund (sein Hauptstern ist Sirius) und den Kleinen Hund, der direkt unter den Zwillingen steht. Zwischen Stier und Cassiopeia sieht dem den Perseus als mächtiges Sternbild.
Weiter gegen die Zwillinge hin sehen wir oberhalb des Tierkreise den Furhmann mit der leuchtigenden Capella. Weitergehend kommen wir zum Krebs, der nur sehr undeutlich zu erkennen ist und weiter nach Osten der Löwe. Weit, weit oberhalb des Löwen entdecken wir, zum Polarstern hin den Großen Bären, unterhalb des Krebses und Löwen erstreckt sich das lange Sternbild der Hydra oder Wasserschlange und verschwindet im östlichen Horizont.
Anführer der Sterbildgruppe ist der Widder. Schon im Altertum wurde er als Fürst des Tierkreises bezeichnet und auf den alten Sternkarten wird er rückwärtsblickend dargestellt, auf die Schar der ihm Folgenden schauend. Wunderschön dargestellt finden sie die Sternbilder in dem Buch von Werner Perrey „Sternbilder und ihre Legenden“ Urachhaus, 1999, ISBN: 3-8251-7172-8.

Die Sternenmytologie der alten Griechen erzähtl, dass die Alten im Widder das Wesen des Zeus in einer sehr besonderen Form erlebt haben. Führer und Vater der griechischen Götter, Zeus, ist tief eingewoben in die kulturelle griechische Entwicklung. Zeus war für die Griechen, die unversiegliche Kraft, der große Impuls, der sie anfeuerte, ihr Denken entwickeln ließ und in ihrer Entfaltung der Philosophie den Höhepunkt erreichte. Weiterhin erlebten die Griechen den Gott Zeus in seiner Kraft, durch ihre lichterfüllte Welt der Sinne, die in der plastischen Kunst einen kaum wieder erreichten Gipfel der Exzellenz erreichen konnte. Die Kraft, die Anschauung einer übersinnlichen Wesenheit und doch persönlicher Natur war, erlebten sie als Zeus. Der Weg war ein mühevoller, sehr langer und brachte erschütternde Kämpfe hervor und das vorangegangene Göttergeschlecht der Chroniden mußte überwunden werden. Zeus wurde in einem dieser Kämpfe stark bedrängt und mußte vor der Übermacht der Gegner nach Ägypten fliehen. Er verwandelte sich in einen Widder, um unerkannt entkommen zu können. In dieser Gestalt wurde Zeus lange Zeit in Ägypten und Libyen als Jupiter Ammon verehrt. Dort kann man die gewaltige Entwicklung seiner Kraft erkennen, die dann später in der griechischen Kultur ihren Ausdruck fand.

Die Hörner des Widders sind ein Bild der Entwicklung des Gehirns, seiner Verfeinerung und Furchung, die ihre Notwendigkeit darin fand, das typische griechische Versandesdenken zu entfalten und die liegende Wahrnehmung der lichterfüllten Welt, die durch die Sinne ihren Einstrom erhält zu veredeln.

In voller Rüstung strahlend aus dem Göttervater Haupt geboren berichtet die griechische Mytologie von der eigenwilligen Geburt der Pallas Athene. Zeus Führung erhellt sich in der Entwicklung des gehirnfundierten Denkens und des sinnenfreudigen Bewältigen der äußeren Welt. Tochter Pallas Athene brachte den Griechen die Kunst des Webens und als Oliven ein Öl zu pressen. Sie leitete die Menschen zum Städtebau an und wurde die Schutzgöttin Athens, wo die griechische Kultur in ihrem spezifischen Typus und ihrer Kunst die höchste Vollendung feierte.

Eine weitere Zeuskraftmanifestation finden wir im Sternbild des Stiers. Zeus sah aus der Höhle des Olympus die schöne Tochter Europa, des Königs Agenor von Phönizien und beschloß, sie in das Reich, das er begründen wollte, zu holen. Seine Verwandlung zu diesem Zwecke fand in einen glorifizierten weißen Stier statt und als solcher mischte er sich unter die königlichen Herden. Europa entdeckte das herrliche Tier und setzte sich auf seinen Rücken. In demselben Augenblick stürzte der Stier sich in die Fluten der Meere und brauchte Europa nach Kreta, wo sie die Mutter der mächtigen kretischen Königsdynastie wurde.
Diese Legende betraut uns mit dem herrlichen Bilde der Begründung Europas durch das Griechentum. Wie bauen sich denn Kulturen anders auf, als durch die Verknüpfung zwischen alt und neu, wodurch die Fremdköper und das Altgewordene überwunden werden und mit dem Neugewordenen die eigenen Wege beschreitet werden.
 

Zeus, als Europabegründer haben die alten Griechen im Sternbild des Stiers erkannt. Nun war der europäische Kulturkreis begründet und die Alten brachten Widerstand auf, denn welches Alte räumt dem Neuen freiwillig den Weg? Die menschlichen Träger der Gotteskraft, die , die Griechen in sich als das denkende Erwachen und durchdringen der Sinneswelt, waren die Heldengestalten ihrer Mythologie.
Perseus, der am Himmel über dem Sternbild Stier zu sehen ist, war einer von ihnen. In frühster Jugend wurde Perseus von den Kräften des Alten, seines Großvaters Akrisios, der Vernichtung ausgesetzt. Der Arme entkam und als er erwachsen war, zog er aus, um ein Ungeheuer, die Medusa, Bewohnerin der grauenvollen Nacht mit einem Blick der alles versteinerte, zu töten. Seine Ausrüstung bestand aus einem Schild der Pallas Athene und den Flügeln des Hermes. Perseus trug die Götterkraft des neugeborenen Intellekts in sich und erschlug Medusa, indem er sich ihr mit abgewandten Antlitz näherte ihr bild in der spiegelnden Oberfläche des Schildes erspähte und ihr den Kopf vom Rumpf trennte. Die intelligente Aufgabe für ihn war, nicht in ihr Gesicht zu schauen, da er sonst zu Stein geworden wäre. So erkennen wir ihn am Himmel zurückkommend von dieser, seiner ersten Tat, das grauenvolle Haupt Medusas in der Hand haltend.
Unter sich, während sein Flug über Äthiopien führt, Andromeda, die Tochter des Königs Cepheus un der Cassiopeia, an einen Felsen gekettet. Die schöne Königin Cassiopeia hatte Poseidon, den mächtigen Meeresherrscher, erzürnt. Er sandte zur Rache eine Ungeheuer welches die das Königreich verwüstete. Der Orakelspruch lautete, das diese Verwüstung nicht eher ein Ende finde , bis der König seine Tochter Andromeda dem Ungeheuer zum Opfer darbrachte. So wurde die Arme an den Küstenfelsen gekettet und Perseus kam in diesem Augenblick als das Untier in Gestalt eines riesigen Walfisches aus den Fluten hervorkam um Andromeda zu verschlingen. Sofort ergriff Perseus das Haupt der Medusa und hielt es dem Ungeheuer, Ceteus, entgegen. Sofort erstarrt Ceteus, das Ungeheuer und wurde ein gewaltiger Felsbrocken, der aus der Meeresflut aufragte und noch lange nachher an der phönizischen Küste sich zeigte. All diese Gestalten finden wir am Sternhimmel wieder. Perseus mit dem Haupt der Medusa, das in dem Fixstern Algol gesehen wurde. Andromeda erscheint weiter gegen Westen mit ausgestreckten Armen und höher im Himmel ist Cassiopeia zu erkennen, die den Meeresgott erzürnte. Noch höher zum Polarstern hin ist König Cepheus zu erkennen und unterhalb des Widders ist die Gestalt von Ceuts, dem plumpen Walfisch zu sehen.
Die Legende zeigt uns die Siegeskraft durch die neue, durch Gott gegebene Fähigkeit des Denkens und der durchdringenden Kraft zur Bewältigung der äußeren Sinne. Die jungen menschlichen Seelenkräfte in Erscheinung einer Frau, Andromeda und deren Bedrohung durch die übersinnlichen Gestalten in Form der Ungeheuer, deren Kräfte die Menschen immer als Alter im erstarrten Bewusstsein erleben, Cetus. Ein Bild der gewaltigen natürlichen Schöpfungskraft, die ihren Attribut fordert ansonsten werden sie die keimenden Kräfte des menschlichen Bewusstseins und der Selbständigkeit der menschlichen Seele überwältigen. Diesen Urkräften, denen der Mensch in Urzeiten nur nach reinen Tempelmysterien-Vorbereitungen unbeschadet entkommen konnte werden wir in den Sternbildern unterhalb des Tierkreises begegnen.






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