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Sigmund Freud
(06.05.1856 - 23.9.1939)

Begründer der Psychoanalyse und „Vater“ der Traumdeutung um 1900.

Von Hause aus war Freud Nervenarzt und beschäftigte sich zunächst ausführlich mit hirnanatomischen Forschungen. Sein Lehrer Charcot, der führende Psychiater bei der Behandlung von Hysterien, unterstützte ihn bei dem Studium seelischer Erkrankungen und Behandlungsversuchen durch Suggestion und Hypnose.

Freud entwickelt in der anfänglichen Zusammenarbeit mit seinem Kollege J. Breuer die kathartische Methode zur Abreaktion nicht verarbeiteter Störung. Freuds Lehre nahm weltweiten Einfluss auf die Entwicklung der psychotherapeutischen Behandlung und der psychosomatischen Auffassung von Krankheitserscheinungen. Der Mittelpunkt seiner Entwicklungen im psychotherapeutischen Bereich bildete die Behandlung der Patienten anhand der „freien Assoziationstechnik“. Der Patient äußert sehr spontan und ohne Möglichkeit der Auswahl das, was ihm zu einem gegebenen Thema (z.B. eine sehr spezielle Erfahrung) einfällt.

Einen weiteren zentralen Punkt Freuds Behandlungsmethode bildete die Analyse und Fehlhandlung und Träumen, durch die unbewusste Wünsche, Gedanken und Konflikte in verschlüsselter Form zutage treten.

Freud entwickelte während seiner Arbeit mit der analytischen Methode neue Theorien bezüglich der Triebdynamik und der Entstehung von Neurosen.

Sein bedeutendstes Werk ist „Die Traumdeutung“, die 1899 erschien. In diesem Werk beschreibt er, daß im Traum unbewusste Inhalte und vor allem unbewusste Triebwünsche ihre Widerspiegelung finden und diese durch die Analyse aufgedeckt werden können. Der Traum und dessen Analyse bezeichneter er als „Königsweg des Unbewussten“. Damit war er der Erste, der als Wissenschaftler über die bis dahin vorherrschende Beschäftigung mit Träumen, als mögliche Vorhersage zukünftig eintretender Erlebnisse hinausging. Die Traumarbeit Freuds fand eine individuelle Weiterentwicklung durch seinen Schüler C. G. Jung.

Die Freudsche Theorie: Alles psychische Geschehen wird von den Energien des Triebes bestimmt. Ziel der Triebwünsche und vor allem sexuelle Impulse aus dem Unbewussten ist die Befriedigung. Das Streben der Psyche, in Reaktion auf Reize von außen und von innen ist die Anpassung, der Spannungsausgleich und die Vermeidung von Unlust. Libido ist die Haupttriebfeder des menschlichen Verhaltens als Gegenspieler des Todes- oder Destruktionstriebes. Beide Antriebe entstammen dem Unbewussten.

Das Ich betrachtet als das Gegenüber von Forderungen, Normen und Tabus der Gesellschaft. Diese nimmt es schon in der Kindheit auf sich (Introjektion) und entwickelt daraus eine eigene Instanz der Zensur( Gewissen) das Über-Ich.

Hieraus entwickelte sich Freuds Theorie der frühkindlichen psychosexuellen Entwicklungsstadien (orale, anale, phallische und genitale Phase) und die Rolle des Ödipuskomplexes.

Er gliedert die Psyche ihrer Struktur nach in das Es (Unbewusstes), das Ich (verbunden mit dem Bewusstsein und Vermittler zwischen den Forderungen des Es und den Forderungen der Außenwelt) und das Über-Ich (introjizierte Normen, Verhaltensmuster und Forderungen aus der Umwelt).






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