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Yoga
 
Yoga kann der Mensch praktisch üben, der gewisse Vorbedingungen zu erfüllen weiß, die sich erst einmal auf die Regulation äußerer Art beziehen. (siehe Hinduismus „Die Praxis des Hinduismus, die vier traditionellen Wege)

Schauen wir uns auch in dieser Rubrik noch einmal kurz an was Yoga ist. Das Wort Yoga entstammt dem Sanskrit und ist als heilige Lehre fest in der indischen Kultur verwurzelt. Yoga ist die auf dem Samkhya beruhenden Lehre von der Vervollkommnung des Menschen und wird bereits in den Veden erwähnt. (Veden, siehe Rubrik Hinduismus) Pantajali beschrieb Yoga im „yogasutra“ vermutlich im 2. Jahrhundert vor Christus und legte es als schriftliches Regelwerk inform eines philosophisch-religiösem System nieder. Das Ziel dieses Systems ist im Yoga die Selbstvervollkommnung im Sinne eines Sichloslösens von der eigenen Persönlichkeit, die durch eine Harmonisierung von Leib, Seele und Geist erreicht wird. Auf dem Wege der Loslösung hat der Yogi verschiedene Stufen des Yoga zu durchlaufen:
 

Yoga

1. Zügelung körperlicher Begierden
2. Beachtung von Reinheitsvorschriften
3. Erlernen bestimmter Körperhaltungen
4. Beherrschung des Atems
5. Verinnerlichung
6. Konzentration
7. Meditation und Versenkung

 

Im Lauf der Geschichte des Yoga entstanden viele unterschiedliche Schulen des Yogas, die einzelne Bereiche der Stufenfolge hervorheben. In Europa bekannt geworden, hat sich Yoga mit typisch europäischen Denkformen vermischt. Daraus entwickelte sich eine Vielfalt von Systemen, Methoden und Ansichten, die sich zum größten Teil weit von der ursprünglichen Lehre des Yoga entfernt haben.

EVADA möchte die ursprüngliche Lehre in den Vordergrund heben und diese besagt im Anfang, dass die Außenwelt lediglich eine große Form der Innenwelt des Menschen ist und somit ein Spiegelbild der Feinstoffwelt des Menschen. Die Gedanken und die Bilder des denkenden Gemüts, das Feinere des Menschen ist immer die Ursache alle Dinge und das Grobe die Wirkung derer. So sind die nach außen sich offenbarenden Kräfte die groben Wirkungen der feineren inneren Kräfte.

Swami Vivekananda sagt dazu: „Der Mensch, der entdeckt und gelernt hat, seine inneren Kräfte zu entwickeln, wird die ganze Natur unter seine Herrschaft bekommen. Der Yogi steckt sich keine geringere Aufgabe, als das ganze Universum zu meistern, die ganze Natur vollkommen zu beherrschen.“.
Der Yogi wird Meister über die gesamte innere und äußere Natur. Die Natur kennt Teilung nicht, in der Natur gibt es keinen Begriff nach „innen“ und nach „außen“. Das sind lediglich fiktive Dinge, die nie existieren werden und nie existieren.

Der Yogi studiert die innere Natur, um dadurch die Beherrschung beider, des Inneren und des Äußeren zu geben. Das bedeutet er verbindet das Innere und das Äußere in dem EINEN. Die heutige Welt ist voll von sogenannt Mysterien – Plauderern, und je mehr geplaudert wird, desto mehr wird das Wahre, das die Urheber einst verkündeten, unterdrückt und verdunkelt.

Swami Vivekananda sagt zur Herkunft und zum besseren Verständnis das folgende: Raja Yoga enthält nicht ein einziges Geheimnis. Der Raja Yoga ist auf der Snkhy-Philosophie aufgebaut. In dieser wird der Gang der Entwicklung folgendermaßen geschildert: Die Auswirkungen der äußeren Dinge werden durch die körperlichen Außen-Instrumente (Sinnesorgane) zu ihren entsprechenden Gehirnzentren oder Organen geleitet; die Organe leiten die Auswirkungen zum Gemüt, das Gemüt zum Bestimmungsort, und von diesem empfängt sie der Purusha (das Selbst oder die Seele), wenn die Entwicklung das erzielt bzw. ergibt. Danach gibt der Purusha den Befehl an die Bewegunsnerven zurück, um das Notwendige zu veranlassen“.

Vorbedingungen für den strebenden Yogi
Yoga
Das erste Erfordernis für den europäischen Yogi ist das Einstellen schlechter und lasterhafter Gewohnheiten. Alkohol ist in jeder Form völlig zu entsagen. Alkohol ist das tödliche Gift für alles höhere Denken, für den geisteigen Willen und die klare Urteilskraft. Diese ist unerlässlich zur Erlangung von höheren Entwicklungsstufen und auch seelischer Reinigung. Auch der europäische Tanz soll gemieden werden, denn er ist in den europäischen Formen kein Ritual sondern ein Rausch begierdenhafter Art. Nikotin ist zu entsagen, denn in seiner Form lähmt es die Möglichkeit der Herrschaft über das denkende Gemüt. Kino ist zu entsagen und auch der sinnlich erregenden Musik ist zu entsagen. Das eine wie das andere wirkt auf das Gemüt beeindruckten und zieht die Konzentration ab. Nun das schwierigste wohl für den europäisch denkenden modernen Menschen: die Frage der Sexualität.

Das Geschlechtliche hat den europäischen Menschen von heute in den sogenannten Massenzwang herabgezogen. Alle Lehren von Befriedigung der Sinne hat unglaublich chaotische Ausmaße angenommen in dem der geistige Wille fast nicht mehr vorhanden ist. Die geschlechtliche Energie ist die stärkste im Menschen, so ergibt sich für den strebenden Yogi natürlicherweise daraus, dass deren Aufspeicherung das beste Mittel ist, in ihm die höchsten Kräfte (Transmutation) zu entfalten. Denn das ist das oberste Gebot des Yoga: ohne diese Energie wird niemand zur Stufe des göttlichen Bewusstseins vordringen.

In den Veden heißt es an einer Stelle über die Keuschheit: „Unter allen anderen Tugenden würde ich die Tugend der Keuschheit an die erste Stelle setzen, weil diese feine Keuschheit alle Vollkommenheit in sich selbst enthält; aber es kann niemals eine andere Tugend vollkommen sein ohne die Keuschheit. Keuschheit ist in wirklichem Sinne der sorgfältigste und fortgesetzte Schutz unserer körperlichen und geistigen Sinne, damit sie rein und unbefleckt für Gott allein erhalten werden.“

Swami Yatiswarananda sagt über die Praxis das folgende: „Die Keuschheit ist ohne Zweifel das vornehmste Ding im geitigen Leben. Leute, die nicht vollkommene Keuschheit in Gedanken, Wort und Tat beobachten, mögen zuweilen einige Lichtschimmer erblicken, aber sie werden niemals fähig werden, auf jener erhöhten Ebene zu bleiben, und werden immer wieder zurückfallen, so dass die höchste Verwirklichung nicht von ihnen erreicht werden kann.“

Die Kunst des Yogis mit diesen Sinnen zu kämpfen ist nicht zu heftig zu sich selbst zu sein in diesem Kampf. Denn jeder Yogi weiß um diesen. Zuweilen neigen wir dazu am Anfang mit den Sinnen durch Anwendung äußerster Heftigkeit dagegen anzugehen, ohne die richtige Stimmung zu erschaffen. Wir neigen zu der Versuchung uns selbst zu beherrschen, ohne das wir uns mit der richtigen Stimmung auf eine höhere Ebene begeben haben. Das wirkt sich als sehr heftige Reaktionen auf den Körper und den Geist aus. Die richtige Stimmung können wir erschaffen indem wir in solchen Augenblicken in die Anstrengung des Willens eintreten, ein gutes Buch der Poesie, über Buddha oder Jesus lesen, Beten oder Singen.

Unser Gemüt lässt sich dadurch erheben und es erschafft die nötige höhere Stimmungsebene. Es ist einfach nichts anderes als die Sorgfältigkeit für unsere weltlichen Dinge auf die des geistigen Lebens lenken. So sorgfältig Du mit Deinem schönen teueren Gewand, Auto oder Gerät bist, sei es mit Deiner geistigen Beschaffenheit (Aus: die Augenblicke der weiblichen Wirklichkeit von Carmen Wilms ISBN: 3-8311-4578-4, Neuerscheinung im Dezember 02)

Was meint das für den Yogi? Nun, er versucht sich zuerst einmal seines höheren Bewusstseinszentrums bewusst zu werden. Dadurch empfindet er sich selbst auf einer höheren Bewusstseinsebene, als diejenige, auf der die Sache oder die Personen sich befinden, die ihn versuchen. Das ist das Geheimnis, dass sich die Wünsche von seinem Geist beherrschen lassen. Der Verstand wurde dem großen Verstand übergeben. Das übersteigt die Physis und die Psyche gleichermaßen. Es ist der einzige Weg, der eine Veränderung im Fühlen hervorbringt: Die Gedanken zu ändern und die diese Veränderung geistig dann intensiv zu gestalten. (Aus : die Ankunft des Messias von Carmen Wilms ISBN: 3.8311-4577-6, Neuerscheinung im Dezember 02)

Keuschheit der höchste Wert in allen Hochreligion, dem Christentum, dem Buddhismus, dem Hinduismus, Taoismus. Überall wird besonderer Wert auf vollkommene Keuschheit im Denken, Wort und Werk gelegt. Es geht hierbei nicht um eine moralische Idee, sondern um die Ethik. Ohne vollkommene Reinheit im Denken, im Wort und in der Tat ist ein geistiges Leben einfach nicht möglich. Ja, es gibt ihn diesen Kampf zwischen den niederen und den höheren Zentren im Strebenden. Natürlich, denn wir sind Menschen und doch ist die Aufgabe, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern weiter zu versuchen. (Frau Tweedie sagte in einem Vortrag über den inneren und den äußeren Pfad in Zürich 1990 dazu: „Unmöglich gibt es im Wörterbuch der Liebe nicht“) Weiter versuchen, durchhalten und höher und höher hinaufschwingen. Dann wird das geistige Leben zur eigenen Natur werden. Wobei es selbst verständlich ist, dass es sich in der Lehre vom Yoga nicht um eine lineare Aufwärtsbewegung handeln kann.
 

Die acht Stufen des Yoga 

Was gilt es nun zu tun im Yoga? Wie erlange ich den Schritt in das höhere Bewusstsein?Yoga Wie werde ich eigentlich ein Yogi?

Der erste Schritt ist die Kenntnisnahme der verschiedenen Stufen des Yoga, in den EVADA einen Einblick geben möchte. Die mancherlei Praxis von körperlicher und seelischer Natur möge ein jeder in der Schule seiner Wahl unterwiesen werden.

Die Stufen des Yoga jedoch ist für jeden strebenden Yogi die Basis für den Weg damit er sich stets mit der später einsetzenden Unterscheidungskraft auf der jeweiligen Stufe zu erkennen vermag. Diese Stufen gilt es für den Yogi zu erarbeiten.

Yama, die erste Stufe. Yama stammt aus dem Sanskrit und umfasst diejenigen Dinge, die im Deutschen unter dem Begriff „Moral“ zusammengefasst sind. Yama fordert des weiteren die fünf Fähigkeiten, die auch den fünf Geboten Buddhas entsprechen: Nichttöten, Wahrsein, Nichtstehlen, Enthaltsamkeit und Nichtannehmen irgenwelcher Gaben (Nichtbegehren).

Niyama, ist die zweite Stufe und muß dann erarbeitet werden, wenn das Erfüllen der vorherigen Stufe in ihren fünf Fähigkeiten erreicht wurde. Niyama meint die Reinheit, Zufriedenheit und Strenge mit sich selbst, das Studium und die Selbsthingabe an Gott.

Asana, die dritte Stufe meint die körperliche und seelische Haltung zum Gegenstand.
Wenn diese drei Stufen rein erreicht wurden, so kommt der Yogi zu der Stufe des Yoga, deren klare und einwandfreie Erfüllung das wichtigste ist. Diese Stufe ist der Prüfstein vom Wohle und Verhängnis und auch für das Fortschreiten des Yogis.

Pranayama, die vierte Stufe meint die Beherrschung und vollkommene Kontrolle des Prana, der feinen Lebensenergie in Körper und Seele.

Pratyahara, die fünfte Stufe meint die Beruhigung und Beherrschung des denkenden Gemüts durch die Zurückhaltung der fünf äußeren Sinne von ihren Gegenständen. Alle Gedanken fließen völlig ruhig dahin, ohne Wellen und Wogen.

Dharana, die sechste Stufe meint die Fixierung des denkenden Gemüts auf einen Punkt. Dharana ist der Teil der Lehre des Yoga, der sich mit der Fähigkeit der Konzentration beschäftigt.

Die beiden letzten und höchsten Stufen des Raja-Yogas sind Dhyana (die Medtiation=Betrachtung) und Samadhi (die Kontemplation=Überbewusstsein)

Die sittlichen Übungen meinen also Yama und Niyama. Ohne diese sittliche Grundlage die allein zur Reinheit führt, gilt es als vollkommen sinn- und zwecklos Yoga auszuführen.

YogaNie wird ein Yogi zur Selbstverwirklichung gelangen, wenn er nicht rein in Gedanken, Worten und Werken ist. Es gilt dabei immer wieder in schwachen Momenten an die Erfüllung des Naturgesetzes Karma zu denken. Was der Mensch sät wird er ernten. Ohne Ursache keine Wirkung, kein Leben, keine Kräfte kein Sein. Denn so sagte einst der Meister Jesus zu seinen Jüngern: „Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen um aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch: bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe, noch ein Tüttel vom Gesetz, bis dass es alles geschehe. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich.“

Ein Yogi darf niemanden verletzen weder durch Gedanken, Wort und Tat. Nicht nur die Barmherzigkeit gegenüber den Menschen soll beim Yogi herrschen, sondern er soll darüber hinaus seine Lieb in die Welt verströmen lassen. So wie einst der Meister Jesus zu sagen wusste: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Schauen wir noch ein wenig genauer auf Prana – Pranayama!

Prana, die feine Lebensenergie, die in allem, jedem Stein, jeder Pflanze, jedem Tier, jedem Menschen, im ganzen All schwingt, kreist und wirbelt. Der Äther heißt Akasha und bedeutet der feinste Stoff an sich. Ist Akasha i mit der Energie aus dem Kraftquell Brahman oder Atman = Gottheit aufgeladen so ist er zu Prana geworden.

Aus Feder und Tinte eines Berufenen entstanden hierzu Ausführungen wie diese:

„Alles ist in Bewegung. NICHTS ruht und doch ruht es in ALLEM. Es gibt nur den Unterschied dem wechselnden Verhältnis und in der wechselnden Art einiger elementarer Energie und Bewegungen, genannt Schwingungen zwischen den mannigfachen Formen der Materie und der Energie. Tote Materie gibt es nicht. In jedem Ding, angefangen von den Elektronen, Atomen, Molekülen bis zu den Sonnen und Universen sich erstreckend in die verwickeltesten Formen der Materie herrscht immer das gegenwärtige Prinzip der Schwingung. Der Unterschied zwischen allen Formen der Materie und der Kraft ist nur in der Verschiedenheit der Schwingungszahl zu finden.

Unbemerkt und ungesehen durchziehen den Menschen ständig elektrische Wellen und es umgeben uns Farben, die das Auge nicht zu blicken vermag. Töne umschwingen uns, die das Ohr nicht zu hören weiß. Doch staune, das Mikrophon vermag sie aufzunehmen und die Wahrnehmung zu verstärken. Jeder Gedanke, jede Emotion, jede Willensanstrengung und Wunsch ist von Schwingungen begleitet, die andere Schwingungen anziehen, mitziehen und wieder andere Schwingungen erzeugen. Äther, dass sich in Prana wandelt ist aller Urgrund für die Phänomene der Psyche, Telepathie, Hypnose und auch aller Heilung. All diese Phänomene stellen nichts anderes als Schwingungsfähigkeiten dar. Das was die ursprünglich harmonische Schwingungsebene stören kann, ist der Zweifel, der Unglaube, das IN-Frage-stellen der unsichtbaren Wunder im Leben. Das eben, was sich den menschlichen fünf Sinnen entzieht und die Antwort im Herzen zu finden ist.

Das Denken

Was wissen wir eigentlich in Wirklichkeit über uns und unseren Körper? – NICHTS- Alles was die Wissenschaft über den Körper herausgefunden hat ist über die Sezierung (Vivisektion) dessen. Selbst die Untersuchungen des Blutes sind „aus Stücken“ erforscht. Das Blut wird dem Gesamtorganismus entnommen und unter völlig entarteten Bedingungen unter Mikroskopen, in Reagenzgläsern usw. erforscht. Doch in Wirklichkeit hat das nichts mit unserem eigenen Körper zu tun.

In den eigenen Körper treten wir nur über Prana, dessen sichtbare Äußerung der Atem ist, ein. Dieses Hineintreten in den Körper über den Atmen, befähigt uns in diesem Augenblick, die feinen Kräfte des Körpers zu erfahren, ihn zu erleben. Wir wandern mit Prana über die feinen Nervenstränge, die sich über den gesamten Körper ziehen. Dann, wenn wir gelernt haben, diese wahrzunehmen und zu fühlen, beginnen wir ganz vorsichtig den Körper kennenzulernen, ihn uns sozusagen eigen zu machen. Das Denken wird nämlich durch nichts anderes in Bewegung gesetzt als durch diese Nervenstränge, so dass es wirklich mit viel Übung zur vollkommenen Herrwerdung über den Körper und das Denken kommen kann. Wir kennen das Sprichwort, dass Wissen Macht ist.

Ja, alle Macht liegt im Anfang des Wissens, im Prana, der feinstofflichen Lebensenergie. Dorthin gilt es zu gelangen denn dann wandelt sich das machtvolle Wissen in Weisheit des Lebens. Betrachten wir uns doch einmal diese Wunder der menschlichen Geburt. Niemand weiß bis heute wirklich zu sagen, wie das alles wirklich geschieht. Es bleibt ein wundervolles Geheimnis. Ja, wir können erklären von der Empfängnis und der Embryologie und der Geburt und ......doch wie ist es wirklich? Die Geburtsweise der Menschen ist die größte, die durch ein Wesen überhaupt erreicht wurde, soviel ist wirklich zu sagen.

Meister Eckhart sagt hierzu: „Da war ich nur selber, da wollt ich mich selber und schaute mich selber als den, der diesen Menschen gemacht hat! So bin ich denn die Ursache meiner Selbst nach meinem ewigen und nach meinem zeitlichen Wesen. Nach meiner ewigen Geburtsweise als Mensch vermag ich nimmer zu sterben.“

Yoga

Prana im Körper  - Akasa – 

Der Atem ist der Mittel zum Zweck um den Körper am Leben zu erhalten. So ähnlich wie das Benzin im Auto. Das Benzin ist jedoch nicht das Auto. Wenn nun also der Atem die sichtbare Äußerung von Prana ist, hat der Atem mit Prana nicht sonderlich viel zu tun.

Pranayama ist die Beherrschung von Prana (der im Menschen schwingenden und ihm das Leben gebenden Schwingungen aus der feinstofflichen Atmosphäre). Das Universum selbst ist ein einziger Feinstoff.

Schauen wir noch einmal in das Einmaleins der Physik: Die Moleküle der Elemente lassen sich zu Atomen zertrümmern. Diese Atome wiederum lassen sich zu Elektronen zertrümmern. Die Elektronen zeigen sich jedoch dann nicht als den letzten Stoff, sondern lassen sich auch wiederum zertrümmern. Das letzte, das was nicht mehr zu zertrümmern geht, das nennt man dann Uratom.

Aus der Anhäufung und Verdichtung, das Zusammenfinden gleichartig schwingender Uratome entsteht das Elektron und Atom und weiter – dem Gesetze zufolge der Verwandtschaft (Kohäsion) das Molekül, Element und schließlich die zusammengesetzen groben Stoffe, die fühlbar sind. Den Stoff an sich, die Welt der Uratome nennt die indische Philosophie das Akasa (Weltsamen).

Akasa ist die allgegenwärtige, alles durchdringend seiende Existenz (Stoffsinn) aus der sich Luft, Flüssigkeiten und Feststoffe zusammensetzen. Sonne, Mond, Erde, Sterne, Kometen, Pflanzen, Tier, Sträucher, Bäume, Vögel, Fische, alles besteht aus Akasa. Der Körper des Menschen und seine Psyche, sein Denken das ist die Zusammensetzung aus allerfeinstem Akasa. Akasa, der Weltsame ist so fein, dass es niemals mit dem menschlichen Auge wahrgenommen werden kann. Akasa, zu irgendeiner Form gebildet, ist das was wir sehen, wahrnehmen können.

Die Energie von Prana lässt Akasa in Schwingung geraten, sodaß sich im Universum die verschiedenen Formen offenbaren können. Die Kraftquelle, die diese Energie Akasa an sich erschafft ist der Geist. Der Geist als Kraftquelle, das die Energie des Pranas in Schwingung versetzt. Also ist Prana die Energie selbst, mit der Akasa in Schwingung versetzt wird. (Allan Kardec, Das Buch der Geister).

Akasa ist der unendliche, allgegenwärtige Urstoff des Alls. Prana ist die unendliche, allgegenwärtige, sich immer und in allem offenbarende Energie des Universums. Quelle dieser Energie ist der Geist.

Prana manifestiert alles, was wir Bewegung nennen. Das Schwerkraftgesetz beruht auf Prana, auch das Gesetz des Magnetismus beruht auf Prana. Die Tätigkeit des menschlichen Körpers (Nervenbewegung) und die Gedankenkraft werden durch Prana zum Ausdruck gebracht. Der Gedanke ist die höchste Ausdruckskraft von Prana. Die Summe aller Energien also ist Prana.
Yoga
Die Erkenntnis und die Beherrschung dieses Prana wird im Yoga Pranayama genannt.

Für den Yogi gilt, diejenigen Dinge zu beherrschen, die ihm am nächsten sind. Das was uns Menschen am allernächsten ist, ist der eigene Körper. Er ist der Tempel des Gemüts. Für den Yogi gilt die kleine Welle des Pranas, das durch seinen eigenen Körper läuft unter Kontrolle zu bringen um Einsicht in das große Prana zu erhalten. Der Yogi, der vollkommen in dieser Beherrschung lebt, erhält Vollkommenheit. Er gelangt in die Freiheit und ist keiner Weise mehr abhängig von einer inneren Macht. Der Yogi benutzt dieses Prana wissentlich und wendet es zum Allgemeinwohl mit Wissen und Erkennen über seine wahre Bedeutung an. Alle seine Energie wird umgesetzt zu Pranayama.

Die Atmung 

Wie bereits erwähnt ist der deutlichste Ausdruck von Prana die Atmung, die Bewegung der Lungen. Im Hatha-Yoga gibt es Yogis, die sich lebendig begraben lassen, ohne zu atmen weiter leben.
Um dieses Feine erreichen zu können, muß das Grobe zur Hilfe werden, solange bis das Ziel im Feinsten erreicht ist.

Pranayama vermittelt in Wirklichkeit die Lungenbewegung und diese Bewegung zieht dann das Atmen nach sich. Es ist nicht der Atem, der die Bewegung schafft, sonder umgekehrt, die Bewegung erzeugt das Atmen. Prana bewegt die Lunge und diese Bewegung bringt das Lufteinziehen ein. Pranayama meint nicht das Atmen selbst, sondern die Beherrschung der Muskelkraft, die die Lungen bewegt. Jene Kraft der Muskeln, die von den Nerven zu den Muskeln und von diesen zu den Lungen vordringt und sich dann in einer bestimmten Weise bewegen lässt. Die Energie, die hingeleitet wird, vordringt ist nichts anderes als PRANA. Wird der Yogi fähig dieses Prana zu beherrschen, langsam damit anfangen, es nach seinem Willen zu lenken, dann erfährt er, dass alle anderen Tätigkeiten des Prana in seinem Körper unter seine Herrschaft gelangen.






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